AMD Raven Ridge: Weitere angebliche Details zur ersten Ryzen-APU

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AMD Raven Ridge: Weitere angebliche Details zur ersten Ryzen-APU
Quelle: AMD

Erneut von dem französischen Magazin Canard PC stammen angebliche Details zu AMDs kommenden Ryzen-Prozessoren, dieses Mal in Form der Raven-Ridge-APUs, die einige bisherige Leaks untermauern. Dennoch sind alle Informationen mit Vorsicht zu genießen, da AMD bislang noch nichts offiziell bestätigt hat.

Zur Zeit wartet man gespannt auf offizielle Ankündigungen zu AMDs neuen Desktop-Prozessoren namens Ryzen, die auf einem 14-nm-Fertigungsprozess basieren. Erst kürzlich gab es Hinweise zu den reinen CPUs namens Summit Ridge von einem französischen Hardware-Magazin, die einen Vorab-Test von AMDs neuem Prozessor veröffentlichten. Die russische Hardware-Seite 3DNews hat dem französischen Print-Bericht nun neue Details entnommen. Insbesondere die Informationen zur Raven-Ridge-APU decken sich mit früheren Leaks zur kleineren Variante der ersten Zen-basierten APUs.

Die auf die Sockelplattform AM4 ausgelegten Raven-Ridge-APUs sollen in zweifacher APU-Chip-Ausführung aufgelegt werden. Während Summit Ridge vorerst nur mit Achtkern-Die daherkommt, sollen beide APUs der Serie Raven Ridge laut Angaben von 3DNews, welche sich ihrerseits auf das französische Hardware-Magazin Canard PC berufen, als Vierkerner gefertigt werden. Das kleinere Die soll 12 GCN-Compute-Units (768 Shader) vereinen, GPU-seitig auf Vega-IP basieren und mit DDR4-Speicher gepaart werden. Die TDP dieser für den Mobile-Bereich geplanten APU wird auch von 3DNews von bis zu 35 Watt angedeutet.

Dies alles sind allerdings immer noch Gerüchte - bislang hat AMD nichts offiziell bestätigt. 3DNews und Canard PC geben die Leistung mit 2 TFLOPS an, wofür die GPU mit etwa 1.300 MHz takten müsste. Sollte die APU tatsächlich nur DDR4 nutzen, wäre das viel Rohleistung für die zur Verfügung stehende Bandbreite. Eine AMD Radeon RX 460 mit 2,15 TFLOPS (896 Shader bei 1.200 MHz) und 7-Gbps-GDDR5 (3.500 MHz) an 128 Bit hat eine Bandbreite von 112 GB/s. Selbst mit DDR4-3000 hätte die Raven-Ridge-APU nur knapp 48 GB/s bei 64 Bit. Immerhin soll die Vega-Grafikarchitektur in Raven Ridge eingesetzt werden, welche besser mit der Bandbreite umgehen könnte.

Die Veröffentlichung der Ryzen-CPUs ist für das erste Quartal 2017 geplant.

Quelle: 3DNews (maschinelle Übersetzung)

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von beercarrier
        für high end apu´s gibt es schon einen markt. allerdings macht es wenig sinn die apu´s gesockelt anzubieten. eher sowas wie den intel nuc bauen mit verlöteten apu´s und hbm bzw gddr5 (ist halt die frage ob man sich ein größeres speicherinterface leisten möchte mit dem man dann teurer und weniger flexibel ist), wenn da eine gute schnittstelle mit verbaut wird (sodass sich die "pc´s" einfach koppeln lassen und mit voller performance laufen) lässt sich sogar im hpc markt was reisen.
        Einen derartigen AMD-Rechner nennt man "PS4"
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von beercarrier
        für high end apu´s gibt es schon einen markt. allerdings macht es wenig sinn die apu´s gesockelt anzubieten. eher sowas wie den intel nuc bauen mit verlöteten apu´s und hbm bzw gddr5 (ist halt die frage ob man sich ein größeres speicherinterface leisten möchte mit dem man dann teurer und weniger flexibel ist), wenn da eine gute schnittstelle mit verbaut wird (sodass sich die "pc´s" einfach koppeln lassen und mit voller performance laufen) lässt sich sogar im hpc markt was reisen.
        Einen derartigen AMD-Rechner nennt man "PS4"
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BigYundol
        Einfach mal quergedacht.
        Eine Zen-APU mit etwas grösserer GPU und 8-16GB HBM2 als unified-memory wäre doch was Feines bsw. für kleine einfache Büro-Computer. Gleich den separaten DDR4 sparen
        Wenn man für den HBM Speicher ein vielfaches an normalen RAM bekommt nicht. Dann kauft man sich einfach 8-32GB normalen RAM und stopft noch eine Graka mit 2-8GB RAM rein und ist schneller deutlich sowie billiger unterwegs. Teure Preise von Spezialram haben Intel beim P4 zuerst das Genick gebrochen, irgendwie sind sie aus den Verträgen mit Rambus rausgekommen und konnten so SDRAM und DDR1 RAM einführen, was ihnen den Arsch gerettet hat. Für 16GB HBM2 wird man wohl knapp 128GB DDR4 bekommen, was bei Büromaschinen wohl noch der sinnvollere Overkill wäre.
      • Von BigYundol BIOS-Overclocker(in)
        Einfach mal quergedacht.
        Eine Zen-APU mit etwas grösserer GPU und 8-16GB HBM2 als unified-memory wäre doch was Feines bsw. für kleine einfache Büro-Computer. Gleich den separaten DDR4 sparen
      • Von dabeste92 Komplett-PC-Käufer(in)
        Gab schon vor Langem das Gerücht, dass DDR4-3200 unterstützt wird, also 51,2 GB/s im Dual Channel Betrieb.

        1,3GHz für die iGPU halte ich für weit hergeholt, schließlich gehts hier um den "kleinen" Chip der bis 35W TDP bekommen soll.
        Bisher hatte man bei den 35W-Modellen 512 Shadereinheiten die mit maximal 800 MHz getaktet haben.
        (Beim FX-9830P liegt der GPU-Takt bei 900MHz, aber da sinds 25-45W TDP, und das Modell wird von den OEMs eh links liegen gelassen)

        Energieeinsparungen hin oder her, ich kann mir schwer vorstellen dass man 768 Shader @1,3GHz in 35W packen wird, zumal da noch CPU, NB und diverse SoC-Sachen dazukommen.
        Was den Bandbreitenhunger angeht, das ist bereits mit Carrizo ein gutes Stück weit besser geworden durch die überarbeitete Farbkomprimierung.
        Wenn das mit Vega noch besser wird, und die iGPU wohl eher bei 1GHz -> 1,5TFLOPs landen wird dann sollte das kein allzukleiner Flaschenhals sein.
      • Von KingofKingzZ Software-Overclocker(in)
        Vielleicht bauen sie ja einen L4 ähnlich wie Intels EDRAM mit drauf. Ansonsten können sie sich die 256 zusätzlichen Shader eigentlich fast sparen.
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