AMD Raven Ridge: HP x360 15z mit Ryzen Mobile beherrscht Freesync
HPs Envy x360 15z ist das erste Notebook mit AMDs Raven-Ridge-APU Ryzen 5 2500U, das zumindest in den USA schon ausgeliefert wird. Nutzer haben herausgefunden, dass mit dem jüngsten BIOS-Update Freesync am Notebook-Display unterstützt wird. Die Konfiguration scheint damit immer mehr zu einer sehr runden Sache zu werden.
Seit zwei Wochen liefert HP das Envy x360 15z in den Vereinigten Staaten aus. Es handelt sich um das erste Notebook, das mit einer Raven-Ridge-APU erhältlich ist. HP setzt auf die stärker abgespeckte Variante in Form des Ryzen 5 2500U, bei dem zwei Compute Units deaktiviert sind. Die Vega-basierte iGPU darf entsprechend 512 statt 640 Shader wie der Ryzen 7 2700U nutzen (physisch vorhanden sind 704). Schon zur Veröffentlichung schrieben wir, dass das Envy x360 15z grundsätzlich sinnvoll konfiguriert ist, wenn man denn auf 15,6 Zoll große Displays steht: Das Gehäuse ist nicht zu klobig, es kommt immer DDR4-2400-RAM im Dual-Channel zum Einsatz (AMDs maximale Spezifikation) und Käufer können schnelle 2,5-Zoll- oder M.2-SSDs mit NVMe-Unterstützung einbauen (lassen).
Wie ein Käufer über Reddit berichtet, wartet das Notebook mit einem weiteren Vorteil auf, den HP gar nicht bewirbt und der im Auslieferungszustand auch nicht vorhanden war: Das Display beherrscht Freesync - damit ist der Bildschirm des Notebooks und nicht ein externer Freesync-Monitor gemeint. Der Nutzer vermutet, dass die Funktion mit einem BIOS-Update nachträglich freigeschaltet wurde. Der Crimson-Treiber meldet eine Freesync-Spanne von 40 bis 60 Hertz. Die Windrad-Demo bestätigt, dass das Display tatsächlich dynamische Bildwiederholraten anzeigen kann.
40 bis 60 Hertz klingen zunächst nicht nach viel. Es hilft aber in weniger aufwändigen Titeln, ein flüssigeres Spielgefühl zu erreichen, wenn man die 60 Fps nicht halten kann. Zudem ist der Stromsparaspekt bei einem Notebook nicht zu verachten, denn je seltener ein Display das Bild aktualisiert, desto weniger Leistung wird aufgenommen. Bei anderen Modellen mit G-Sync oder Freesync wird die interne iGPU der Intel-CPUs deaktiviert, weil das Display für die Funktion an eine dedizierte Grafikkarte angeschlossen werden muss. Das steigert die Leistungsaufnahme im Leerlauf, da die iGPU eigentlich sparsamer wäre. Das Problem entfällt bei Raven Ridge, wenn gar keine dedizierte GPU erst vorhanden ist. Die Freesync-Unterstützung lässt das x360 15z ein Stück weit runder wirken.
In den USA hat HP den Preis für das x360 15z mit Ryzen 5 2500U in der Basisvariante auf 630 US-Dollar reduziert (das Schwestermodell mit Core i5-8250U kostet 620 USD). In Deutschland dürfte die Auslieferung Anfang 2018 beginnen.

Hier ein Test von dem Envy X360 und dem 2500U mit Bildern von innen:
AMD Ryzen 5 2500U Raven Ridge Benchmarks Revisited: HP Envy x360 15z SSD Update | HotHardware
Ich meine, dass die Range für LFC bei dem Laptop zu gering ist, deswegen braucht man hier überhaupt nicht über FS2 reden. Aber bei konstanten fps wie bei einem Film gibt es ja den Wechsel nicht, deswegen ist da die Range eigentlich egal.
Our first Ryzen 5 2500U benchmarks are in and Intel has every reason to worry - NotebookCheck.net News
Theoretisch wäre normales FS auch für Filme nice, ist es praktisch auch, aber leider nur bei Displays mit LFC. Bei Spielen ist die Einschränkung sicher sinnvoll, da das Display sonst die ganze Zeit zwischen non-FS und FS herschalten muss, bei Filmen ist die Framerate ja aber konstant, deshalb würde es theoretisch auch gehen, tuts aber eben nicht, da müsste es eine Softwareanpassung seitens AMD und der Abspielsoftware geben - zu viel Aufwand für den geringen Effekt, wie du schreibst, aber das hat nichts mit FS2 zu tun.