AMD Ryzen 6000: Neue Details zum 3D V-Cache
AMD hat über seinen Youtube-Kanal weitere Details zum 3D V-Cache enthüllt, der die Leistung von Zen-3+-Prozessoren (Ryzen 6000) nicht nur in Spielen deutlich verbessern soll.
AMD hatte bereits im Rahmen der Computex einen Prozessor mit seiner neuen 3D-Packaging-Technologie vorgestellt. Der 3D V-Cache kam dabei auf einer Protoyp-Variante des Ryzen 9 5900X mit 4,0 GHz zum Einsatz. Auf die bereits vorhandenen zweimal 32 MiByte L3-Cache setze man noch zweimal 64 MiByte des neuen 3D V-Cache. Verbunden wurde der "Zusatzspeicher" über TSVs (Through-silicon Via) mit den CCDs des Prozessors, wobei die Datenrate dieser 3D-Packaging-Technologie 2 TB/s betragen soll. Nun hat AMD über seinen Youtube-Kanal weitere Details zum 3D-V-Cache enthüllt.
3D V-Cache verspricht deutlich mehr Leistung
In dem Video wird beispielsweise erklärt, dass man den Core Complex der CPU um 180 Grad dreht und 95 Prozent der Chipoberfläche abschleift. Den 3D V-Cache stapelt man anschließend auf dieser nur noch 20 µm starken Silizium-Schicht. Zum Vergleich: Normalerweise ist das Silizium hier 400 µm stark. Die Verbindung mit dem neuen SRAM erfolgt dann über die bereits vorhandenen TSVs. Außerdem teilt AMD mit, dass die Adhäsion der Kupfer-Kontaktpunkte der TSVs in der Lage ist, die Chips miteinander zu verbinden. Weitere Details erfährt man im Video:
Mehr zum Thema: AMD Ryzen 6000: Zen 3 XT angeblich doch ohne 3D V-Cache
Auf der Computex hatte AMD seinen 3D V-Cache bereits als Erweiterung des vorhandenen L3-Cache vorgestellt, die dem L3-Cache hierarchisch gleichgestellt sei. Es wird erwartet, dass die neue Technik bereits im Zen-3-Refresh zum Einsatz kommt, bevor man dann mit Zen 4 den nächsten großen Schritt macht. Laut AMD betrage des Leistungsplus durch den 3D V-Cache im Mittel 12 Prozent in Anwendungen und sogar 15 Prozent bei Spielen. Obwohl schon gegen Jahresende erste Produkte vorgestellt werden sollen, ist laut Leakern erst im ersten Quartal 2022 mit entsprechden Prozessoren zu rechnen.
Quelle: AMD

Da rennst du schnell ins CPU Limit wenn du nicht gerade n neuen ryzen 5000 oder n Intel K CPU der Gen 9+ hast
Die Entwicklung von DLSS "verschärft" das sogar^^
Aber am Ende ist ja jeder seines Glückes eigener Schmied, eine Graka bekomme man immer klein. Ob nun CPU-Limit oder Graka-Limit, der Anwender selbst hat das in der Hand, und er und seine Wünsche gegenüber den FPS bestimmen wo er landet.
Oder andersrum: Stört mich doch NULL wenn ich hier im CPU-Limit hänge, würde aber einen schnelleren Threadripper und die Extra-FPS sofort mitnehmen.
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Das wären dann 12 kerne mit 16 smt einheiten.
6 kernen und 8 smt einheiten