Threadripper 3990X gesichtet: Im November laut Leak nur mit zwei Modellen

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Threadripper 3990X gesichtet: Im November laut Leak nur mit zwei Modellen (1)
Quelle: AMD

Einem Leak zufolge wird AMD die neue Threadripper-Generation Anfang November vorstellen und am 19. November veröffentlichen. Ein Threadripper 3990X soll jedoch erst ab Januar erhältlich sein, möglicherweise mit 64 Kernen.

Berichten zufolge erscheint AMDs neue Threadripper -Generation am 19. November 2019. Zunächst sollen zwei neue Prozessoren gemeinsam mit dem TRX40-Chip auf den Markt kommen. Ein Threadripper 3990X sei hingegen erst für Januar geplant. So berichtet es die Webseite Videocardz, deren Autoren über eine Quelle bei AMD in den Besitz vertraulicher Dokumente gelangt sein wollen.

Die Veröffentlichung der HEDT-Prozessoren erfolgt demnach gestaffelt. Am 5. November würden der Threadripper 3990X, 3970X und 3960X zusammen mit dem TRX40-Chipsatz und entsprechenden Motherboards vorgestellt. Die Spezifikationen des Threadrippers 3990X sollen dabei jedoch ausgelassen und erst im Januar bekannt gegeben werden. Der Release aller Chips, bis auf den für Januar geplanten 3990X, geht laut Quelle am 19. November über die Bühne. Das Test-Embargo falle am Tag der Veröffentlichung.

Beim Threadripper 3960X dürfte es sich, wie es zuletzt auch vom Twitter-Nutzer Apsiak dargelegt wurde, um den vielbeschworenen 24-Kerner handeln. Der kolportierte Threadripper 3980X lässt sich laut Quelle nicht in den vertraulichen Dokumenten blicken. Gleiches gilt für die vermutlich besser ausgestatteten Chipsätze TRX80 und WRX80, die in der Gerüchteküche schon häufiger die Runde gemacht hatten.

Möglicherweise ohne 48-Kerner

Spezifikationen werden nicht genannt. Davon ausgehend, dass der Threadripper 3960X bereits 24 Kerne bieten soll, könnten der Threadripper 3970X und Threadripper 3990X mit 48 und 64 Rechenherzen bestückt sein. Dass in der Produktbezeichnung ein Zehner übersprungen wird, deuten manche als Hinweis, dass es (vorerst) keinen 48-Kerner geben wird und der Threadripper 3970X und der 3990X 32 und 64 Kerne am Start haben.

Mehr zum Thema: AMD Ryzen Threadripper 3000: Ryzen Threadripper 3960X gesichtet, bis 280 Watt TDP [Update]

Auch andere Details bleiben offen. So ist immer noch unklar, ob die dritte Threadripper-Generation auch mit X399-Platinen zusammenarbeitet. Zuletzt wurde zumindest ein TR4+-Sockel genannt. Möglicherweise bleibt die Zahl der Pins tatsächlich gleich, aber deren Belegung wird geändert. So oder so sind viele der bisher durchgesickerten Informationen mit Vorsicht zu genießen. Auch die nun von Videocardz ausgegrabenen Folien müssen nicht den Tatsachen entsprechen. Verlässliche Informationen sollten allerdings nur eine Frage der Zeit sein. Sowohl Threadripper 3000 als auch Intels Cascade Lake X werden bekanntlich für November erwartet.

Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von amdahl Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        aber was bislang gar keine Vorteile aus zusätzlichen Kernen ziehen konnte, wird auch künftig nicht den Aufpreis für 32 und mehr Kerne rechtfertigen.
        Ich wage mal vorsichtig zu widersprechen.
        So ziemlich alle Workloads die auch nur ein bisschen von Speicherbandbreite und/oder Latenz profitieren, werden auf den neuen Threadripper CPUs mehr Kerne nutzen können bzw. besser skalieren. Und bei 4-8 Kernen pro Speicherkanal verschiebt sich die Grenze dessen, was bandbreitenlimitiert ist. Die bisher speicherlosen Kerne der 24- und 32-core Treadripper waren für manche Anwendungen schlicht nicht zu gebrauchen, selbst solche die auf tausenden Kernen skalieren können.
        Und auch Software die theoretisch viele Kerne nutzen kann, aber nicht "NUMA-aware" entwickelt wurde, kann von dem neuen Chipdesign nur profitieren.
      • Von amdahl Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        aber was bislang gar keine Vorteile aus zusätzlichen Kernen ziehen konnte, wird auch künftig nicht den Aufpreis für 32 und mehr Kerne rechtfertigen.
        Ich wage mal vorsichtig zu widersprechen.
        So ziemlich alle Workloads die auch nur ein bisschen von Speicherbandbreite und/oder Latenz profitieren, werden auf den neuen Threadripper CPUs mehr Kerne nutzen können bzw. besser skalieren. Und bei 4-8 Kernen pro Speicherkanal verschiebt sich die Grenze dessen, was bandbreitenlimitiert ist. Die bisher speicherlosen Kerne der 24- und 32-core Treadripper waren für manche Anwendungen schlicht nicht zu gebrauchen, selbst solche die auf tausenden Kernen skalieren können.
        Und auch Software die theoretisch viele Kerne nutzen kann, aber nicht "NUMA-aware" entwickelt wurde, kann von dem neuen Chipdesign nur profitieren.
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        Zitat von Gerry1984
        Das lag aber eher an der verkrüppelten Speicheranbindung als an der schieren Anzahl an Kernen. Das ist jetzt anders, da hat jeder Kern die selbe Latenz zum Speicher.
        Weniger die Speicheranbindung als Windows Scheduler.
        Unter Linux performt der 2990WX erheblich besser.
        Level1Linux hat dazu einiges gezeigt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Gerry1984
        Das lag aber eher an der verkrüppelten Speicheranbindung als an der schieren Anzahl an Kernen. Das ist jetzt anders, da hat jeder Kern die selbe Latenz zum Speicher.
        In Spielen bringt der neue, homogene Aufbau prinzipiell Vorteile – aber Spiele die mehr als die 16 Kerne des 3950X nutzen können, wird man so schnell nicht finden. Anwendungen mit vielen unabhängigen Programmteilen skalierten dagegen auch schon auf den NUMA-Threadrippern ganz gut. Die 3000er werden das Spektrum sicherlich etwas erweitern (und natürlich diverse Zen2-Verbesserungen mitbringen), aber was bislang gar keine Vorteile aus zusätzlichen Kernen ziehen konnte, wird auch künftig nicht den Aufpreis für 32 und mehr Kerne rechtfertigen.
      • Von Gerry1984 Software-Overclocker(in)
        Zitat von wuchzael
        Bin gespannt, ob da was bei rum kommt. Wenn der 2990WX seine Power schon nicht auf die Straße bekommt, ist der Windows Scheduler bei noch mehr Kernen doch bestimmt total überfordert.

        Grüße!
        Das lag aber eher an der verkrüppelten Speicheranbindung als an der schieren Anzahl an Kernen. Das ist jetzt anders, da hat jeder Kern die selbe Latenz zum Speicher.
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        naja, einen 7nm tr mit 16 kernen ist bissel fehl am platz wenns da schon einen "billig" ryzen gibt. macht da ja erst sinn wenn der 16kern tr nur paar euronen mehr kostet wegen mehr pcielanes. sonst gibts für den 16 kern tr keine nachfrage die sinn macht aus meiner sicht. games fallen ab 8 kernen mehr und mehr raus, workloads wie video stuff sind billiger zu bekommen bei alten TR im abverkauf. compiling von software, meh.
        gibts da eine anwendung außer highend storage? aber dann gibts zu wenig pcielanes für sas/sata karten. bei datenbanken hat intel die nase vorn wegen nvdimms.
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