Intel sieht sich mit Kaby Lake und Cannon Lake gut gegen AMDs Ryzen aufgestellt
Intel hat in seinen Geschäftszahlen vergleichsweise vorsichtige Erwartungen für das erste Quartal 2017 angegeben. Auf die Frage eines Analysten hin, ob das an AMDs Veröffentlichung der Ryzen-CPUs liegt, antwortete Intel-CEO Brian M. Krzanich, dass sich der Chiphersteller mit Kaby Lake und Cannon Lake gut gegen die Konkurrenz aufgestellt sehe.
Während es in Intels Prozessorabteilung Jahr für Jahr gemächlich vorangeht, möchte AMD 2017 mit Ryzen den Hammer auspacken. Bis zu acht Zen-Kerne mit SMT sollen es mit Intels Desktop-Plattformen Sockel 1151 (Kaby Lake-S) und 2011-3 (Broadwell-E, voraussichtlich im Herbst durch den Sockel 2066 mit Kaby Lake-X und Skylake-X abgelöst) aufnehmen. AMD hat einen Achtkerner in Demos mehrfach gegen den Core i7-6900K mit ebenfalls acht Kernen und SMT gestellt - die zu erwartende niedrigere Leistung pro Takt (IPC) könnte AMD durch mehr Gesamttakt ausgleichen. Das Topmodell soll mit 3,6 (Basis) und 4,0 GHz (Turbo) rechnen - der i7-6900K kommt auf 3,2/3,7 GHz, die kleineren Sechskerner auf maximal 3,6/3,8 GHz.
Intel sieht sich offenbar weniger durch AMD bedroht oder zeigt sich zumindest nach außen hin gelassen. Ein Analyst von Deutsche Bank Securities hat gefragt, ob die konservative Vorhersage für das erste Quartal 2017 von AMDs Vorstellung der Ryzen-CPUs beeinflusst wurde. Intel-CEO Brian M. Krzanich verneint das und führt die Zahlen auf die Erwartungen an den stagnierenden PC-Markt zurück. Er glaubt, dass Intel 2017 seine "beste Roadmap" aufstellen werde. Es gebe ein "kompetitives Risiko im [CPU-]Umfeld", aber er wolle sicherstellen, dass man das "Highest-Performance-Produkt" anbieten werde. Dass der Core i7-6950X mit zehn Broadwell-Kernen die Performance-Krone behalten wird, erscheint wahrscheinlich. Dafür kostet die CPU aber auch über 1.700 Euro.
Krzanich selbst geht weiter lediglich auf Kaby Lake und Cannon Lake ein, mit denen er Intel im laufenden Jahr großartig aufgestellt sehe. Von Broadwell-E oder Skylake-X mit mehr als vier Kernen ist keine Rede. Ob das eine Unterschätzung von Ryzen ist oder sich der Intel-CEO nur gelassen geben möchte, ist fraglich. Gerüchten zufolge steht für den Sockel 1151 inzwischen aber Coffee Lake in 14 nm auf dem Plan, der sechs Kerne in den Mainstream-Bereich bringen soll - eine willkommene Neuerungen nach den vielen Jahren der Quad-Cores.

Die Ryzen werden sich in etwa auf Augenhöhe mit Intel stellen und damit Konkurrenzfähig werden, AMD packt ehr den Keil aus als den Hammer. Schaffen sie die Leistung werden die sich einfach preislich zu den Intels ein sortieren. Und den Intel 10 Kern a 1700$,der kann ja weiterhin Intels Megacpu bleiben. AMD muss erstmal den Bereich 200-400$ wieder beliefern um den Fuß in der Tür zu haben. Nicht mehr und nicht weniger erwarte ich von denen.
Und im April kommt der Trump1 Die ( 16 Kerne à 6 GHz, mit chaosengine optimiert zur Berechnung alternativer Fakten hust)zum Preis von 2,99€
Einen i7 k mit höherem Takt kann ich verstehen, dann entfällt der bisherige 7700 halt.
Aber einen 7640k mit SMT? der ist doch eher ein Fall für den 2066er sockel
4,6-4,8 bei Spitzenmodellen wären Denkbar, aber wozu?
Bei den Kleineren wäre ein Anheben debkbar, und das ohne massiven Effekt auf die TDP.
Da sehe ich Intel aber auch nicht unter Druck. Das sind garantiert entsprechend Szenarien aus den Planungsrunden.
Das man einen k Prozessor mit höherem TDP-Wert angibt ist doch auch wumpe, die landen eh zum allergrößten Teil unter deutlich potenteren Kühlern.
Das ist doch aber nur ein Fingerzeig. Ich kann mir viel eher vorstellen, das Intel die 7400-7600 non k je zum 7450-7650 macht und je 300-400 mhz drauf legt. Das sollte im TDP-Limit machbar sein.
SMT im i5 erwarte ich erst mit coffeelake und den i7 mit 6 Kernen.