Zen: AMD könnte einen DDR4-3200-Speichercontroller von Rambus nutzen
Rambus hat einen DDR4-Speichercontroller für Globalfoundries' 14LPP-Prozess entwickelt, der Taktraten von bis zu 1.600 MHz (DDR4-3200) unterstützt. Da AMD erst dieses Jahr sein Lizenzabkommen mit Rambus erneuert hat, besteht die Möglichkeit, dass man genau diesen Speichercontroller für Zen-basierte CPUs und APUs nutzen könnte.
Die italienische Webseite bitsandchips.it stellt die Vermutung an, dass AMDs kommenden Zen-Prozessoren einen von Rambus lizenzierten Speichercontroller nutzen könnten, der mit bis zu 1.600 MHz (DDR4-3200, DDR4-3600 per AMP-Profil) arbeitet. Vor einiger Zeit habe man bereits gehört, dass Zen-CPUs mit solchen Speichertaktraten laufen sollen, und nun hat Rambus einen Meilenstein in der Entwicklung eines ebensolchen Controllers bekannt gegeben.
Der Rambus-Controller beherrscht die angesprochenen DDR4-3200-Taktraten und wurde für den 14LPP-Prozess optimiert, den Globalfoundries und Samsung nutzen. In der Pressemitteilung wird Globalfoundries explizit als Partner angesprochen. Wer dort einen Prozessor in Auftrag gibt, kann eine Lizenz für den Rambus-Controller erwerben und in sein Produkt integrieren. Neben DDR4 beherrscht der sogenannte PHY auch DDR3, DDR3L und DDR3U (LDDR3) und bietet ECC-Unterstützung. Zudem könne er in einem Design auf hohe Performance, Effizienz oder eine kleine Chipfläche hin optimiert werden. Dass AMD erst Anfang des Jahres das Lizenzabkommen mit Rambus erneuert hat, würde perfekt ins Bild passen - als Partner hätte man schon vor der heutigen Ankündigung Zugriff auf die IP gehabt.
Traditionell hat AMD schon höhere Speichertaktraten spezifiziert als Intel. Wurde mit Haswell, beispielsweise dem Core i7-4790K, nur DDR3-1600 offiziell unterstützt, dürfen Kaveri-APUs DDR3-2133-RAM nutzen. Auf dem Sockel 1151 gibt Intel derzeit DDR4-2133 frei, auf dem 2011-3er DDR4-2400. Spätestens mit den Raven-Ridge-APUs würde sich schneller Speicher lohnen, um einen Flaschenhals bei der Übertragungsrate möglichst zu umgehen.

soweit ich weis isr XDR die zukunft, kommt fürn pc halt viel später, da zu teuer.
XDR-DRAM – Wikipedia
Scheint auch schon 12 Jahre alt zu sein.
Rambus prasentiert XDR-Speicher | heise online (von 2003)
Die Idee kam also schon zu DDR2 Zeiten auf und hat sich dort schon nicht gegen DDR3 durchgesetzt.
Hätte mich auch gewundert, wenn man DDR4 so schnell ablöst. Bunte Diagramme mit erfundenen Kurven kann ich auch malen.
Welchen RAM Takt unterstützt denn Intel bei Skylake?
Allerings können DDR4-3200 für die ZEN-APUs nicht schaden. Meistens laufen ja sogar noch höhere Frequenzen mit den Boards.