AMD Zen: Erste Benchmarks aus Ashes of the Singularity

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AMD Zen: Erste Benchmarks aus Ashes of the Singularity
Quelle: PC Games Hardware

In der Benchmark-Datenbank von Ashes of the Singularity lassen sich einige Ergebnisse finden, die mit einem Zen-basierten Engineering Sample entstanden sind. Die Ergebnisse als solche sind nicht 1:1 verwertbar. Interessant ist vor allem die Information, dass es Engineering Samples zu Spielern geschafft haben.

Nachdem kürzlich erst die Ordering Part Number 1D2801A2M88E4_32/28_N eines Zen-basierten Engineering Samples aufgetaucht war, lässt sich ebendiese Nummer nun auch in der Datenbank von Ashes of the Singularity wiederfinden. Ein zweite Version hat dort ein 2D statt 1D am Anfang. Der Besitzer hat verschiedene Benchmarks im integrierten Parcours durchgeführt, die zwar mittlerweile auf privat gestellt wurden, sich aber beispielsweise bei wccftech.com und im Forum von anandtech.com wiederfinden lassen.

Das Problem ist, dass es sich beim integrierten Benchmark von Ashes of the Singularity um einen dynamischen Ablauf handelt. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müsste man also mehrere Benchmarks durchführen und die Ergebnisse mitteln. Zudem sollte man nicht den Fehler machen, verschiedene Spielversionen und Ergebnisse mit unterschiedlichen Grafikkarten zu vergleichen. Hinzu kommt, dass in der AotS-Datenbank ausschließlich die vordefinierten Standard-Taktraten vermerkt werden, nicht aber die beim Testen tatsächlich anliegenden - bei Engineering Samples kann das kritisch sein. Vergleicht man Ergebnisse mit der gleichen Spielversion und ebenfalls einer Radeon RX 480, könne es ein niedrig taktender Zen-Achtkerner mit einem deutlich höher getakteten Haswell-Vierkerner aufnehmen.

Letztendlich ist wohl die Information am interessantesten, dass es genug Zen-Engineering-Samples gibt, dass sogar schon Spielern entsprechende Vorserien-CPUs bekommen. Üblicherweise werden eher synthetische Benchmarks durchgeführt.

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    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Damit hab ich persönlich überhaupt kein Problem. Von mir aus auch 220. Ich zocke so wenig, dass ich selbst das nicht merken würde.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Damit hab ich persönlich überhaupt kein Problem. Von mir aus auch 220. Ich zocke so wenig, dass ich selbst das nicht merken würde.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Es scheint das man bei angepasster konkurrenzfähiger Leistung auch mit 140 Watt TDP. diese erreichen muß.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Eben! AMD würde damit viel Geld und Manpower in etwas investieren dass Intel sehr erfolgreich und mit viel höherem Kapital zu verteidigen weiß. MMn sollte AMD das nicht versuchen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DKK007
        Ich würde den HBM auch eher als reinen Cache für die IGPU verwenden, da dort die Bandbreite derzeit bremst. Und bei einer GPU taugt HBM ganz gut.

        Eventuell mit optionalem Zugriff für die CPU wegen HSA, der sollte dann aber etwas geringere Priorität haben.
        iGPUs könnten von HBM als On-Substrat-Speicher deutlich profitieren, aber zumindest im Desktopeinsatz ist HBM dafür noch viel zu teuer. Ob AMD das High-End-Ultra-Thin-Monopol von Intels Iris Pro angreift, müssen wir abwarten. Ich persönlich fände das markttechnisch riskant.
      • Von Atent123 Volt-Modder(in)
        Zitat von Oromis16
        Könnte noch ein ES sein
        Der Takt der da angegeben ist sollte afaik eh nur der im ROM gespeichert sein, soll heißen: Das DIE hat zwar 8 Kerne, den angegebenen Standardtakt und SMT, im BIOS kann aber alles mögliche eingestellt gewesen sein.
        Im Benchmarkergebniss selbst steht ja das es sich nur um ein ES handelt.
        Für ein ES ist das nichtmal schlecht.
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