AMD: "Wundertreiber"-Preview nur für RDNA1- und 2-Grafikkarten
AMD hat innerhalb kürzester Zeit zwei neue Treiber veröffentlicht, wobei die neueste Version offiziell nur Grafikkarten der aktuellen RX-6000-Reihe und der Vorgängergeneration unterstützt.
Nachdem AMD im Rahmen der Veröffentlichung von Radeon RX 6950 XT, RX 6750 XT und RX 6650 XT kürzlich zum Testen den designierten "Wundertreiber" 22.10 bereitgestellt hatte, gibt es offiziellen WHQL-Support für die neuen Grafikkarten mittlerweile über die AMD Software Adrenalin Edition 22.5.1. Abseits der Einführung der neuen Modelle behebt diese neue Treiberversion laut offiziellem Changelog auf der Download-Seite lediglich einen Darstellungsfehler mit dem Aero-Transparenzeffekt von Windows und ist auch für ältere Desktop-Radeons bis runter zur RX-400er-Reihe aus der GCN-Generation von 2016 kompatibel.
Mit dem "AMD Software Preview Driver May 2022" wurde nun aber auch eine neue Vorabversion veröffentlicht, die deutlich mehr Neuerungen verspricht, dafür aber nur für Grafikkarten mit RDNA-2- sowie RDNA-1-Architektur - also nur für die aktuelle RX-6000-, respektive die vorherige RX-5000-Reihe, wobei letztere bekanntlich 2019 an den Start ging.
Zu einer offiziellen Einstellung des Supports für ältere Modelle gibt es in der Ankündigung zum Preview-Treiber keine Verlautbarung - anders als im Juni vergangenen Jahres, als AMD zuletzt die Unterstützung älterer Generationen einstampfte. Dementsprechend bleibt abzuwarten, ob künftige Treiberversionen hier ebenfalls einen Schnitt machen oder nur die hiesige Preview-Version zugunsten der Performance-Verbesserungen bei den aktuellen Grafikkarten.
Das ist neu im Preview-Treiber für Mai 2022
Auf der Changelog- beziehungsweise Download-Seite des neuen Vorschautreibers nennt AMD als Highlight unter anderem einen neuen Schieberegler für den Schärfeeffekt der Upscaling-Funktion Radeon Super Resolution (RSR), mit dem sich der Schärfeeffekt von RSR nach eigenen Wünschen einstellen lassen soll, was letztlich mehr Einfluss auf die Bildqualität bietet.
Darüber hinaus soll es laut Blog-Eintrag im Durchschnitt bis zu 10 Prozent (laut Changelog bis zu 8 Prozent) mehr Leistung in DX-11-basierten Spielen auf der Radeon-RX-6000-Grafikkarten im Vergleich zur eingangs erwähnten Version 22.5.1 geben, wobei einige Spiele sogar überdurchschnittliche Steigerungen erreichen sollen, darunter Assassin's Creed Odyssey mit bis zu 28 Prozent, World of Warcraft: Shadowlands mit bis zu 30 Prozent und GTA 5 mit bis zu 11 Prozent. Als weitere getestete Spiele nennt AMD:
- Far Cry 5 mit +4 %
- Farming Simulator 22 mit +3 %
- Total War Saga: Troy mit +17 %
- Total War Hammer 3 mit +5 %
- Watch Dogs Legion mit +10 %
- The Witcher 3 mit + 3 %
- Apex Legends mit +5 %
- Overwatch mit +3 %
- PLAYERUNKNOWN'S BATTLEGROUNDS mit +3 %
- Valorant mit +7 %
Plus auch mit SAM und bekannte Fehler
Zudem soll es je nach Karte und Setting 6 bis 13 Prozent mehr Performance mit AMDs Smart Access Memory (SAM) in Death Stranding und Watch Dogs: Legion geben. Darüber hinaus nennt AMD im Changelog aber auch eine Handvoll bekannter Probleme für den AMD Software Preview Driver May 2022 und verweist dahingehend auch auf das integrierte Bug-Reporting-Tool der Benutzeroberfläche.
Auch lesenswert: Radeon RX 6650 XT bis RX 6950 XT kaufen: Preise in Richtung UVP
Dazu gehören unter anderem kleinere Probleme in Age of Empires 2 und 3 Definitive Edition, War Thunder, The Elder Scrolls Online sowie Fortnite. Dabei nennt AMD auch das etwaige Stehenbleiben der GPU-Auslastung bei 100 Prozent nach dem Beenden von Spielen bei bestimmten Modellen wie "Radeon 570", weswegen eine grundlegende Funktion offenbar doch auch mit älteren Grafikprodukten gegeben sein sollte.
In 3 Jahren wird es auch keinen aus-Schalter mehr für RT geben, da es tief in die Spielmechanik und Engine integriert sein wird.
Davon abgesehen ist bei der 5700 schon einiges neu Entwickelt worden. Sie als Dinosaurier zu bezeichnen ist schlichtweg nicht besonders objektiv.
In 3 Jahren wird es auch keinen aus-Schalter mehr für RT geben, da es tief in die Spielmechanik und Engine integriert sein wird.
Davon abgesehen ist bei der 5700 schon einiges neu Entwickelt worden. Sie als Dinosaurier zu bezeichnen ist schlichtweg nicht besonders objektiv.