Radeon UDNA: Bis zu 96 Compute Units für AMDs nächste Grafikkarten-Generation
Gerüchte um AMDs UDNA-Architektur verdichten sich: Die nächste Radeon-Generation soll im Maximalausbau bis zu 96 Compute Units bieten. Unklar bleibt, welche Konfigurationen es tatsächlich in finale Produkte schaffen.
Gerüchte um UDNA (auch als RDNA 5 bezeichnet) nehmen zunehmend Fahrt auf. Die kommende Radeon-Generation soll laut aktuellem Spekulationsstand im Spitzenausbau auf dem AT0-Chip mit bis zu 96 Compute Units ausgerüstet werden. Ob ein Produkt tatsächlich den Maximalausbau erhält, bleibt offen - dies sei jedoch das technische Maximum.
Aktuelle Spekulationen deuten darauf hin, dass der Maximalausbau über 96 Compute Units verfügen könnte, die in 8 Shader-Arrays organisiert sind. Jedes Shader-Array würde 16 Shader-Engines enthalten, wobei jede Shader-Engine jeweils 6 Recheneinheiten umfasst. Der Speicher soll mit 512 Bit angebunden werden.
Beim AT2 seien im Maximalausbau 40 Compute Units vorgesehen, wobei hier jede Shader-Engine 5 Recheneinheiten enthält. Die Speicheranbindung reduziert sich auf 192 Bit. Beim AT3 ist von 24 Rechenblöcken die Rede, beim AT4 von 12. Die beiden kleineren Chips sollen statt GDDR6/7 mit LPDDR5X ausgestattet werden.
Der AT1 scheint gestrichen worden zu sein. Das dürfte auch den großen Abstand beim Speicherinterface erklären, wo man vermuten könnte, dass der AT1 mit 256 Bit ausgerüstet werden sollte. Alle Gaming-GPUs sollen (zumindest zum Start) auf dem gleichen Die basieren, was wiederum vorbereitend für die Nachfolgegeneration sein soll, wo AMD auf Multi-GCDs schwenken will.
Wie die Produkte am Ende heißen werden, ist derzeit unklar. AMD musste bei den Radeons bereits den Sprung von 9000 auf 10000 machen. Ob dies tatsächlich geschieht, ist fraglich, da die Nomenklatur recht sperrig wirkt. Außerdem böte sich mit UDNA ein Wechsel in der Bezeichnungslogik an, um dies auch nach außen zu transportieren. Mangels (bekanntem) Tape-outs ist ohnehin unklar, wie die finalen Produktkonfigurationen aussehen werden. Betreffend der Compute Units gilt die Quelle Kepler_L2 jedoch als meist sehr zuverlässig.

AMD versorgt mit UDNA schließlich beide Lager.
Wie die neue Architektur im Gaming abschneidet wird auch noch interessant.
was anderes wäre es, wenn man plötzlich noch einen übergeordneten Chip präsentieren würde, vermutlich nächstes mal dann mit einem Doppelchip, der dann 192 Einheiten besitzt, was vielleicht nur im professionellen Segment Sinn macht, nicht aber im GAming-PC, wegen den Kosten, und der Größe und all den Nachteilen, beginnend bei den Latenzen etc. bei der Kommunikation der 2 Rechenknechte, was Spiele nicht leiden könnten aber bei Spezialsoftware für KI oder Rendering etc. egal sein könnte
Oder ist das ein Denkfehler und ich vermische gerade Äpfel mit Birnen?