RDNA 5 alias UDNA: Next-Gen Radeon teilt sich alle Dies mit anderen Produktgruppen [Gerücht]

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RDNA 5 alias UDNA: Next-Gen Radeon teilt sich alle Dies mit anderen Produktgruppen
Quelle: Konzept: Technetium / Montage: Sven Bauduin

Was hat AMD mit der kommenden RDNA-5-Generation vor? Ein neuer Leak sieht zumindest für diese Serie das Ende der Standalone-GPUs kommen.

Ob man es jetzt RDNA 5 oder UDNA nennt - die Gerüchteküche rund um AMDs kommende Generation an Grafikkarten nimmt allmählich an Fahrt auf. Seit Ende Juli ist hier insbesondere der YouTube-Kanal Moore's Law is Dead zu nennen, der mehrere handfeste Informationen zu den anstehenden Radeon-GPUs haben will.

Auffällig bei seiner Auflistung: Während der AT0- und AT2-Die als Basis für die Grafikkarten genannt wurden, fehlte der AT1-Die in der Aufzählung. Dieser wäre für eine potenzielle "RX 10080 XT" gedacht gewesen, wurde aber ersatzlos gestrichen. An dieser Stelle strickt der Leaker "Mareeswj" auf X nun weiter: Sollte sich dieses Gerücht bewahrheiten, dann "war es das für Standalone-Gaming-GPUs von AMD".

"Alle Gaming-GPUs teilen sich ihren Die"

Demzufolge würden sich in diesem Szenario alle künftigen Desktop-Grafikkarten von AMD ihren Die mit einer anderen Produktkategorie teilen:

  • AT0 gehört in diesem Kontext auch zu möglichen "Prosumer"-Karten wie der Radeon VII / Titan.
  • AT2 sei indes für die künftige Xbox-Konsole gedacht, um die sich ebenfalls zahlreiche Gerüchte ranken.
  • Noch kleinere Dies wie AT3 und AT4 bleiben schließlich für Tablets und Handhelds übrig.

Das mutmaßliche Aus eines reinen Gaming-GPU-Dies muss allerdings nicht für die Ewigkeit sein, wie Mareeswj weiter ausführt. So habe RDNA 5 alias UDNA bereits auf Softwareebene alle Voraussetzungen für eine Multi-Chiplet-Strategie. Gewissermaßen wolle AMD so Selbstvertrauen tanken, ehe für das darauffolgende RDNA 6 Multi-GCDs wieder relevant werden könnten. Damit könnte der Radeon-Hersteller mit "dem halbe AT0-Die wieder in den Standalone-Gaming-Markt einsteigen".

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von DevPandi
        Kommt darauf an und was ich jetzt schreibe ist kein Wiederspruch, weil du recht haben könntest. Ich muss aber einiges präzensieren und ich muss doch zwei Sachen bei deiner Aussage ergänzen:

        1. Die Treiberenzwicklung für die neuen Funktionen von "UDNA" kann in der Regel bereits ohne "Hardware" statt finden, da die einzelnen Bestandteile ohnehin simuliert werden bei der Entwicklung und entsprechend auch schon Treiber benötigt werden für die Prüfung. Ebenso werden "kleinst GPUs" über FPGAs simuliert und dienen auch der Treiberentwicklung.
        2. Nehmen sich Nvidia, AMD und Intel für die Simulation der Chips in der Regel immer mehr Zeit, da es immer teurer wird die Masken für die Chipproduktion herzustellen. Selbst die "Masken" werden heute ja zu Teilen schon simuliert, weil das alles so teuer ist.

        Ansonsten ging es mir an der Stelle genau darum, je nach dem, wann die Grafikkarten auf dem Markt kommen, ist die eigentliche Entwicklung an den Chips abgeschlossen und man befindet sich jetzt in der finalen Phase, ob das jetzt die Simulation der einzelnen Chips ist, um möglichst viele Bugs zu finden und zu beheben, bevor die Masken erstellt werden, oder man jetzt beim Maskenerstellen ist und diese simuliert oder ob jetzt schon die ersten fertigen Testchips bei AMD im Labor zur finalen Validierung sind, keine Ahnung.

        Nur bei den Kosten, die Masken zur Belichtung heute verschlingen, weiß ich, dass die Anbieter im Gegensatz zu früher, erst relativ spät mit fertigen Chips arbeiten und bei den "simulierten" Chips bleiben, weil da mehrere Millionen nur für die Masken fällig werden und wenn man da zu früh rein geht, kann das richtig teuer werden. Die Phase von "fertigen" Chip im Labor hin zur Auslieferung werden immer kürzer dadurch.
        Völlig richtig.

        Ich basiere meine Vermutung / Annahme darauf, dass bisher immer 1 Jahr + vom ersten Tapeout zur Massenproduktion verging.
        Wenn sie also im Q2, oder 3 2026 die Karten am Markt haben wollen, müssen sie jetzt schon erste Chips in den Händen halten und damit auf realer Hardware testen / entwickeln.

        Der Zeitraum wurde mehr oder minder konsistent bei AMD, Intel und Nvidia beobachtet.
        Die Revision bzw. das Stepping A0 vom ersten Tapeout geht meist nicht in Massenproduktion - es gab ein paar sehr seltene Ausnahmen, aber die muss man echt mit der Lupe suchen.
        Allerdings hab ich auch keine Ahnung, was die aktuell am Markt befindlichen Steppings sind... ist ne Weile her, dass mich das interessiert hat.
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von DevPandi
        Kommt darauf an und was ich jetzt schreibe ist kein Wiederspruch, weil du recht haben könntest. Ich muss aber einiges präzensieren und ich muss doch zwei Sachen bei deiner Aussage ergänzen:

        1. Die Treiberenzwicklung für die neuen Funktionen von "UDNA" kann in der Regel bereits ohne "Hardware" statt finden, da die einzelnen Bestandteile ohnehin simuliert werden bei der Entwicklung und entsprechend auch schon Treiber benötigt werden für die Prüfung. Ebenso werden "kleinst GPUs" über FPGAs simuliert und dienen auch der Treiberentwicklung.
        2. Nehmen sich Nvidia, AMD und Intel für die Simulation der Chips in der Regel immer mehr Zeit, da es immer teurer wird die Masken für die Chipproduktion herzustellen. Selbst die "Masken" werden heute ja zu Teilen schon simuliert, weil das alles so teuer ist.

        Ansonsten ging es mir an der Stelle genau darum, je nach dem, wann die Grafikkarten auf dem Markt kommen, ist die eigentliche Entwicklung an den Chips abgeschlossen und man befindet sich jetzt in der finalen Phase, ob das jetzt die Simulation der einzelnen Chips ist, um möglichst viele Bugs zu finden und zu beheben, bevor die Masken erstellt werden, oder man jetzt beim Maskenerstellen ist und diese simuliert oder ob jetzt schon die ersten fertigen Testchips bei AMD im Labor zur finalen Validierung sind, keine Ahnung.

        Nur bei den Kosten, die Masken zur Belichtung heute verschlingen, weiß ich, dass die Anbieter im Gegensatz zu früher, erst relativ spät mit fertigen Chips arbeiten und bei den "simulierten" Chips bleiben, weil da mehrere Millionen nur für die Masken fällig werden und wenn man da zu früh rein geht, kann das richtig teuer werden. Die Phase von "fertigen" Chip im Labor hin zur Auslieferung werden immer kürzer dadurch.
        Völlig richtig.

        Ich basiere meine Vermutung / Annahme darauf, dass bisher immer 1 Jahr + vom ersten Tapeout zur Massenproduktion verging.
        Wenn sie also im Q2, oder 3 2026 die Karten am Markt haben wollen, müssen sie jetzt schon erste Chips in den Händen halten und damit auf realer Hardware testen / entwickeln.

        Der Zeitraum wurde mehr oder minder konsistent bei AMD, Intel und Nvidia beobachtet.
        Die Revision bzw. das Stepping A0 vom ersten Tapeout geht meist nicht in Massenproduktion - es gab ein paar sehr seltene Ausnahmen, aber die muss man echt mit der Lupe suchen.
        Allerdings hab ich auch keine Ahnung, was die aktuell am Markt befindlichen Steppings sind... ist ne Weile her, dass mich das interessiert hat.
      • Von DevPandi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Khabarak
        Wenn die Karten im Q2 2026 erscheinen sollen, sind die schon längst in Hardware gegossen und in den Testlaboren von AMD für Treiberentwicklung und Testing, ob die Chips die Produktion überleben, und welche Hardware Bugs eingebaut wurden.
        Kommt darauf an und was ich jetzt schreibe ist kein Wiederspruch, weil du recht haben könntest. Ich muss aber einiges präzensieren und ich muss doch zwei Sachen bei deiner Aussage ergänzen:

        1. Die Treiberenzwicklung für die neuen Funktionen von "UDNA" kann in der Regel bereits ohne "Hardware" statt finden, da die einzelnen Bestandteile ohnehin simuliert werden bei der Entwicklung und entsprechend auch schon Treiber benötigt werden für die Prüfung. Ebenso werden "kleinst GPUs" über FPGAs simuliert und dienen auch der Treiberentwicklung.
        2. Nehmen sich Nvidia, AMD und Intel für die Simulation der Chips in der Regel immer mehr Zeit, da es immer teurer wird die Masken für die Chipproduktion herzustellen. Selbst die "Masken" werden heute ja zu Teilen schon simuliert, weil das alles so teuer ist.

        Ansonsten ging es mir an der Stelle genau darum, je nach dem, wann die Grafikkarten auf dem Markt kommen, ist die eigentliche Entwicklung an den Chips abgeschlossen und man befindet sich jetzt in der finalen Phase, ob das jetzt die Simulation der einzelnen Chips ist, um möglichst viele Bugs zu finden und zu beheben, bevor die Masken erstellt werden, oder man jetzt beim Maskenerstellen ist und diese simuliert oder ob jetzt schon die ersten fertigen Testchips bei AMD im Labor zur finalen Validierung sind, keine Ahnung.

        Nur bei den Kosten, die Masken zur Belichtung heute verschlingen, weiß ich, dass die Anbieter im Gegensatz zu früher, erst relativ spät mit fertigen Chips arbeiten und bei den "simulierten" Chips bleiben, weil da mehrere Millionen nur für die Masken fällig werden und wenn man da zu früh rein geht, kann das richtig teuer werden. Die Phase von "fertigen" Chip im Labor hin zur Auslieferung werden immer kürzer dadurch.
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von HardWareFresser87
        Ganz klares Ja, dann weiß ich, dass ich mich für einen der beiden entscheiden werde.

        Das stimmt, aber stell dir mal vor, es kommt eine Karte, die mit einer 5090 konkurrieren kann und deutlich weniger kostet – da verzichte ich gerne auf dieses ganze KI-Gedöns.

        Daran liegt es nicht, Nvidia ist einfach besser. Egal in welchem Shop ich war, es liegen genauso viele Radeon-Karten dort wie GeForce-Karten.
        In deiner kurzen Antwort hast du schon zusammengefasst, was passieren wird...
        Mindset: Nvidia ist eh besser... also wird Nvidia gekauft.

        Es gab schon einige AMD Karten, die mit den Nvidia Karten nicht nur mithalten konnten - und billiger waren.
        Dennoch gingen die Nvidia Marktanteile nur rauf.
        Deshalb sagte die AMD Chefetage schon vor Jahren, dass sie nicht mehr den Preisdrücker für Nvidia spielen werden und sich dadurch Gewinne entgehen lassen.

        Von Teams wie Hardware Unboxed heißt es immer, dass AMD Karten 10-20% günstiger als Nvidia Karten sein müssen, um den Abstand zu DLSS und RTX auszugleichen - auch wenn sie in Raster Anwendungen schneller sind.

        Eine 9070 XT liegt im Raster Leistungsindex auf gleichem Niveau wie eine 5070 TI (auch bei den Percentilen liegen die bis auf Messungeneuigkeit gleichauf). Letztere kostet aber knapp 24% mehr im Preisvergleich.
        Dazu gibt es knapp doppelt so viele 5070 TI Angebote (59), als 9070 XT gelistet sind (31).

        Im RT Index liegt die 5070 TI nur 11% vorn.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Es gibt offenbar genug Käufer, die für 11% Mehrleistung einer 70er Karte bereit sind, 24%+ mehr zu bezahlen.
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Khabarak
        Hat das irgendeine Auswirkung auf einen Käufer einer Enthusiasten Nvidia Karte?
        Wohl eher nicht.
        Ganz klares Ja, dann weiß ich, dass ich mich für einen der beiden entscheiden werde.
        Zitat von Khabarak
        Die Umsatzzahlen und Marktanteile bewiesen schon oft, dass AMD nur immer wieder dazu dient, für Nvidia Käufer die Preise zu drücken.
        Das kann AMD sowas von egal sein.
        Es hatte ja nicht mal ne Auswirkung, dass die 5090 am Anfang über €5000 kostete.
        Das stimmt, aber stell dir mal vor, es kommt eine Karte, die mit einer 5090 konkurrieren kann und deutlich weniger kostet – da verzichte ich gerne auf dieses ganze KI-Gedöns.
        Zitat von Khabarak
        Und dank dem Marketing (wozu auch die hunderten Grafikkartenmodelle je Chip gehören) kennen die meisten Gamer AMD nicht mal als GPU Hersteller.
        Wenn du 40 Nvidia Schachteln im Regal liegen hast und daneben nur 5 - 10 von AMD liegen, greifen die meisten eben zu der Serie mit mehr Auswahl.
        Gleiches gilt für Onlineshops.
        Daran liegt es nicht, Nvidia ist einfach besser. Egal in welchem Shop ich war, es liegen genauso viele Radeon-Karten dort wie GeForce-Karten.
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von HardWareFresser87
        Weil ich finde, dass sie endlich mal sagen sollten, ob sie jetzt doch noch Enthusiasten bedienen oder nicht.
        Hat das irgendeine Auswirkung auf einen Käufer einer Enthusiasten Nvidia Karte?
        Wohl eher nicht.
        Mit den RTX Features, wie Remix, dem gut verbreiteten Ray Reconstruction und diversen DLSS Spielereien sind die gut bedient und würden mangels 100% gleichwertiger AMD Alternative eh keine AMD Karte kaufen.

        Die Umsatzzahlen und Marktanteile bewiesen schon oft, dass AMD nur immer wieder dazu dient, für Nvidia Käufer die Preise zu drücken.
        Das kann AMD sowas von egal sein.
        Es hatte ja nicht mal ne Auswirkung, dass die 5090 am Anfang über €5000 kostete.

        Weshalb sollte irgendeine AMD Entscheidung zu Enthusiasten jetzt eine Bedeutung haben?
        Seit 5 Jahren gehen die Preise für Grafikkarten nur nach oben und die Käufer rennen den Händlern die Bude ein.

        Und dank dem Marketing (wozu auch die hunderten Grafikkartenmodelle je Chip gehören) kennen die meisten Gamer AMD nicht mal als GPU Hersteller.
        Wenn du 40 Nvidia Schachteln im Regal liegen hast und daneben nur 5 - 10 von AMD liegen, greifen die meisten eben zu der Serie mit mehr Auswahl.
        Gleiches gilt für Onlineshops.
        Vor Allem, wenn Geforce vor Radeon gelistet werden.
        Bis die Kunden bei Radeon angelangt sind, haben sie schon ein paar dutzend Geforce Karten gesehen.
      Direkt zum Diskussionsende
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