Radeon RX 8000: RDNA 4 gibt Lebenszeichen - durch Patch im Linux-Treiber
Ein AMD-Mitarbeiter hat mehrere Patches für den Linux-Grafiktreiber eingereicht, die wohl für die neuen Radeon-Grafikkarten vom Typ RX 8000 gedacht sind. Konkrete Details zu RDNA 4 gibt es dadurch aber leider nicht.
Die aktuellen GPU-Generationen von AMD und Nvidia sind inzwischen bereits deutlich über ein Jahr alt, doch zu den jeweiligen Nachfolgemodellen gibt es bislang trotzdem nur wenige Gerüchte oder gar Details. In diesem Jahr dürfte sich das aber ändern, denn angeblich wollen beide Unternehmen bis zum Jahresende neue Grafikkarten auf den Markt bringen. Passend dazu gibt es von AMDs kommenden Radeon-Modellen - RX 8000 - nun ein Lebenszeichen: RDNA 4 ist im Linux-Treiber aufgetaucht.
Hinweise statt Details
Direkt benannt wird die neue Architektur dabei nicht. Der bei AMD angestellte Entwickler Alex Deucher hat am Dienstag aber vier Patches für AMDs Linux-Grafiktreiber eingereicht, die einigen Treibermodulen ein großes Versionsupgrade spendieren. Innerhalb einer Generation wäre das ungewöhnlich, vermutlich wird damit also tatsächlich bereits RDNA 4 vorbereitet.
Damit gibt es von den kommenden Radeon-Modellen zwar ein Lebenszeichen, konkrete Details lassen sich aus den Patches aber leider nicht ablesen. Deucher hat zwar die Funktionen der einzelnen Softwaremodule erklärt, aber keinen konkreten Architektur- oder GPU-Bezug mitgeliefert. Immerhin ist so aber klar, worum sich die Patches drehen. ATHUB 4.1 betrifft das Clockgating, wobei dieser für die Effizienz wichtige Mechanismus wohl hauptsächlich GPU-intern und damit ohne den Treiber geregelt wird. LSDMA 7.0 und HDP 7.0 richten sich hingegen an das Speichermanagement und den Zugriff durch die CPU, und mit IH 7.0 wird der Interrupt-Handler aktualisiert.
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In einem öffentlichen Release dürften die Updates voraussichtlich erst mit Linux 6.9 auftauchen, das gegen Mitte des Jahres erscheinen soll. Damit kommen die Patches rechtzeitig für den vermuteten Launch-Zeitpunkt von AMDs neuen RX-8000-Grafikkarten, die wohl Richtung Jahresende auf den Markt kommen dürften. Vermutlich werden die Desktop-Grafikkarten dabei wieder den Anfang machen - genau so war es auch bei den vergangenen GPU-Generationen.
Quelle: Freedesktop (ATHUB 4.1, LSDMA 7.0, HDP 7.0, IH 7.0) via Phoronix / Tom's Hardware

Schade halt, des selbe bei den fking dlcs und games as a service model, die Leute zahlen leider jeden Scheiß und die Industrie sieht dies als Bestätigung weil die nur an Marie interessiert sind, siehe D4.
Hoffe der Konsument erwacht bald aus seinem Dornröschenschlaf
Man darf ja mal träumen....