Radeon RX 7700: Erstes Custom-Design zeigt sich mit Takt
Nach der kürzlich erfolgten Vorstellung der Radeon RX 7700 durch AMD gibt es nun ein erstes Herstellerdesign von Asrock, das weitere Details bereithält.
Nachdem AMD kürzlich mit der Radeon RX 7700 überraschend eine neue Grafikkarte aus der RDNA-3-Generation vorgestellt hat, die mutmaßlich vor allem für den OEM-Markt gedacht ist, hat Asrock mit der Radeon RX 7700 Challenger 16GB jetzt erstmals ein Custom-Modell auf seiner Webseite gezeigt. Da der Hersteller das Modell nicht als Geschäfts- oder Handelsmodell positioniert, scheint die Karte damit auch im Einzelhandel für den DIY-Markt verfügbar zu werden, wie Videocardz berichtet.
Während AMD bei der Vorstellung auf seiner Webseite keine Taktraten genannt hatte, gibt es jetzt von Asrock die Game- und Boost-Taktraten beim Challenger-Modell, das ohne Übertaktung ab Werk daherkommt und dementsprechend mit den AMD-Referenztaktraten zu laufen scheint. Demnach gibt es eine Spieltaktfrequenz von 2.041 MHz und eine Boost-Taktfrequenz von 2.459 MHz, was dem Bericht nach früheren Vorhersagen auf Basis der von AMD bereitgestellten TFLOPS-Werte entspricht.
Angaben zur TBP (Total Board Power) gibt es in den Spezifikationen von Asrock nicht, jedoch hatte AMD hier eine Typical Board Power von 263 Watt angegeben. Hierfür verfügt die Challenger über zwei 8-Pin-Stromanschlüsse und ist vom Design her identisch mit der RX 7700 XT Challenger OC, mit einem 2,5-Slot-Design, zwei Lüftern und einfacher RGB-Beleuchtung. Details zu Preisen und Verfügbarkeit wurden noch nicht bekannt gegeben.
Bildergalerie
Hintergrund zur Radeon RX 7700
Die Radeon RX 7700 (ohne XT) ist ein neues Desktop-Modell, das auf der Navi-32-GPU basiert und über weniger Recheneinheiten verfügt als die bisherige XT-Variante, die vor rund zwei Jahren erschien. Offiziell verfügt die RX 7700 über 2.560 FP32-ALUs, 26 Prozent weniger als bei der XT-Version. Dafür verfügt die RX 7700 aber über schnelleren Speicher und mehr Kapazität als die RX 7700 XT: 16 GiB GDDR6-Speicher mit einer Geschwindigkeit von 19,5 GT/s stehen 12 GiB bei 18 GT/s gegenüber. In Kombination mit einem breiteren Speicherbus bedeutet das eine um 44 Prozent höhere Speicherbandbreite.
Ihre Meinung ist gefragt!
Was sagen Sie zu der Grafikkarte? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Ist GDDR6-Speicher so massiv im Preis gefallen?
Edit: Grad och gesehen, dass ein 256-Bit SI vorliegt.
Echt wild die Karte.
Nur die CU wurden ordentlich gecuttet.
ne original 7800xt taktet mit 60 CU´s mit 2430MHz Boost, was geht dann mit nur 40 CU´s ?
(falls AMD nicht irgendwie obenrum deckelt, müsste doch nahe 3GHz drin sein)
den Vram bräuchte man nicht OCen, könnte da sogar mit nem Linuxtool den Vram+SOC etwas UVen
um noch mehr Watt für die CU´s freizuschaufeln, ... ne spassige Angelegenheit, wer Lust und Zeit hat
(natürlich UVen nur in kleinen Steps, und erst wenns safe funzt dann permanent speichern)
btw.
seit RDNA3 auch FSR4 kann ist so ne 7700 technisch "noch" OK für Raster, wenn auch nicht gerade sehr effizient,
die 16GB sind dann halt sehr speziell für Modder sinnvoll, wo die 12GB-7700xt nicht reicht oder ne 9060xt aus
irgendeinem Grund nicht in Frage kommt(x)
(x) müsste dann evtl. was mit der Bandbreite zu tun haben