RX 6000 versus RTX 30: AMD-Karten sind viel günstiger geworden
Der Sinkflug der Preise für RX-6000- und RTX-30-Grafikkarten hat endlich die ursprünglich festgesetzte UVP erreicht. Allerdings lässt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den AMD- und Nvidia-GPUs feststellen.
Das zurückliegende Quartal wurde im Hinblick auf schwache GPU-Verkaufszahlen für AMD und Nvidia mit einem Dämpfer abgeschlossen. Quasi folgerichtig befinden sich die Preise der Grafikkarten seitdem im Sinkflug - allerdings nicht für aktuelle Modelle, sondern "nur" für die Vorgängergeneration rund um die RX-6000- und RTX-30-Grafikkarten. Mittlerweile sind diese GPU-Modelle erstmals seit ihrem Release vor mehr als zwei Jahren zumindest in Teilen auch tatsächlich zur ursprünglich angedachten UVP verfügbar, wie das Portal 3DCenter berichtet.
Auffällig seien laut dem Bericht dabei zwei spezifische Merkmale der Preisentwicklung: So seien die Grafikkarten-Modelle der RDNA2- und Ampere-Serie nur im unteren Preisbereich günstiger im Vergleich zum vergangenen Herbst geworden. Die Oberklassen-Modelle hingegen gehen aufgrund ihres EOL-Status den umgekehrten Weg und haben sich teilweise nochmals verteuert oder ihren Preis gehalten.
Zudem sei ein auffälliger Unterschied zwischen AMD und Nvidia festzustellen. Während die Grafikkarten von Nvidia "bestenfalls minimal" unter dem eigentlichen Listenpreis liegen - der Straßenpreis der RTX 3070 Ti etwa liegt mit 650 Euro nahezu exakt auf dem Niveau der umgerechneten UVP -, seien AMDs Pendants mittlerweile deutlich günstiger zu haben. Die größte Diskrepanz ließe sich unter anderem bei der Radeon RX 6750 XT beobachten, die anstelle ihrer (umgerechneten) UVP von 619 Euro mittlerweile ab 460 Euro zu finden sei.
Daraus ließe sich laut dem 3DCenter-Bericht schließen, dass die "seinerzeit als hochgezogen eingeschätzten" UVPs von AMD korrigiert werden. Ebenso widersprechen die aktuellen Preise der RX-6000-Reihe der damaligen These, dass eine günstige Produktion der RDNA2-Grafikkarten zum damaligen Release-Zeitpunkt nicht möglich war. Die ursprüngliche UVP sei aufgrund der "seinerzeit herrschenden Straßenpreis-Übertreibungen" schlicht zu hoch angesetzt gewesen.
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Die 60% 4090, also die 4080, kostet aber ganze 75% einer 4090, ist also rund 280 EUR zu teuer.
Die 45% 4090, also die 4070Ti, kostet selbst nach der Reduzierung der UVP noch rund 50% einer 4090, ist also immer noch rund 90 EUR zu teuer.
Wie Sie sehen, sehen Sie, dass Nvidia erstaunlicherweise die Kunden scammt, die sich das Halo-Produkt nicht leisten wollen oder können. Sehr kundenfreundlich.
Ich verstehe auch nicht, warum eine Preisdiskussion nicht angebracht sein soll. Der Preis ist schlicht ein wesentliches Merkmal eines Produkts. Sowohl die 4080 als auch die 4070Ti können keine "preiswerten" GPUs sein, wenn sie allein schon nach der Bepreisung der 4090 ein Scam sind.
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