RDNA2-GPU-Refresh: Kommt die Radeon-RX-6000S-Mobilserie?

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Gerüchten zufolge soll es einen RDNA2-GPU-Refresh für Notebooks geben, auf dessen Basis AMD eine Radeon-RX-6000S-Serie für Mobil-GPUs veröffentlichen könnte.
Quelle: AMD

Derzeit wird spekuliert, ob es einen RDNA2-GPU-Refresh für Notebooks geben wird. Die neue GPU-Serie auf Basis der aufgefrischten Architektur soll den Namen "AMD Radeon RX 6000S Mobile Graphics" tragen. Außerdem wird vermutet, dass AMD den Refresh mit TSMCs 6-nm-Technologie vollziehen könnte.

Es gibt wieder Spekulationen und Gerüchte an der Grafikkarten-Front, die von unterschiedlichen Quellen zusammengetragen wurden. Demnach könnte es einen RDNA2-GPU-Refresh bei AMD geben, auf dessen Basis eine Serie mit neuen Notebook-GPUs veröffentlicht werden könnte. Laut der Quelle von Videocardz soll diese den Namen "AMD Radeon RX 6000S Mobile Graphics" tragen. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Auffrischung auf Basis von TSMCs 6-nm-Fertigung erfolgen soll.

Was steckt hinter den Gerüchten?

Zuallererst ist es laut Videocardz nicht zu erwarten, dass die komplette Serie an Mobilprozessoren aktualisiert würde, da AMD seine RX-6500M- und RX-6300M-GPUs bislang noch nicht auf den Markt gebracht hat. Die Vermutung, dass AMD seine Navi-20er-GPUs mit der 6-nm-Technologie aktualisieren könnte, stellte der Twitter-Nutzer Greymon55 auf. Ferner könnten diese GPUs Teil der Radeon-RX-7000er-Desktopserie werden. Momentan sei es noch unklar, wie viele Grafikprozessoren AMD mit einem kleineren Node aktualisieren möchte und ob diese dann auch für Notebooks verwendet werden.

Derweil sollte der RDNA2-Refresh mit 6 nm die Energieeffizienz und Taktraten gegenüber der 7-nm-Fertigung verbessern. Des Weiteren ist die Logikdichte laut TSMC im Vergleich zu 7 nm um 18 Prozent höher. Der 6-nm-Refresh soll zudem vollkommen kompatibel mit der 7-nm-Technologie sein, was den Übergang zu einem kleineren Node vereinfache. Den gleichen Fertigungsprozess verwende auch Intel bei seinen Arc-Alchemist-GPUs.

Ebenfalls lesenswert: Grafikkarten-Gerüchte: Geforce RTX 3050 und Radeon RX 6500 XT ab Januar

Videocardz vermutet, dass die RX-6000S-Serie Anfang des kommenden Jahres zusammen mit den Ryzen-6000er-Rembrandt-CPUs debütieren könnte. Notebooks würden aber nicht nur neue Chips von AMD im kommenden Jahr erhalten. Denn auch Nvidia plant, die Geforce RTX 3070 Ti und die Geforce RTX 3080 Ti für Notebooks herauszubringen sowie Intel seine Arc-Alchemist-GPUs.

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Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        Zusätzliche GPUs im Markt durch Intel wird es so oder so gesichert geben, was schlicht und einfach daran liegt, dass ein gewisser zusätzlicher Teil der weltweiten Wafer-Kontingente nun für weitere GPU-Produkte verwendet wird, d. h. der Markt wird so oder so mit mehr Ware beliefert werden. Es wird interessant zu beobachten sein wie sich der Markt bspw. Mitte 2022 darstellt und bspw. wie die Produktgüte und auch Marktakzeptanz zu den neuen Produkten ausfallen wird.
        letztendlich ist das wichtig - mehr Angebot am GPU Markt für alle. Vielleicht ist das auch ein guter Einstieg für Intel im dGPU Markt weil RDNA2 und Ampere Verfügbarkeit eher Mau ist. Ich bin jedenfalls gespannt wie sich das alles entwickelt, auch wenn ich gerade keine dGPU brauche
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        Zusätzliche GPUs im Markt durch Intel wird es so oder so gesichert geben, was schlicht und einfach daran liegt, dass ein gewisser zusätzlicher Teil der weltweiten Wafer-Kontingente nun für weitere GPU-Produkte verwendet wird, d. h. der Markt wird so oder so mit mehr Ware beliefert werden. Es wird interessant zu beobachten sein wie sich der Markt bspw. Mitte 2022 darstellt und bspw. wie die Produktgüte und auch Marktakzeptanz zu den neuen Produkten ausfallen wird.
        letztendlich ist das wichtig - mehr Angebot am GPU Markt für alle. Vielleicht ist das auch ein guter Einstieg für Intel im dGPU Markt weil RDNA2 und Ampere Verfügbarkeit eher Mau ist. Ich bin jedenfalls gespannt wie sich das alles entwickelt, auch wenn ich gerade keine dGPU brauche
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob der N6 für RDNA3 überhaupt von AMD schon bestätigt wurde ... theoretisch könnte es auch immer noch der N5(P) werden, kostentechnisch und bei AMDs kleinen Marktanteilen dürfte es mit Blick auf die Marge jedoch wahrscheinlicher beim N6 bleiben.
        Und wie gesagt ... der Wechsel vom N7 auf den N6 führt ohne Steigerungen der Wafer-Kapazitäten oder interner Umpriorisierung bei AMD zu keiner Änderung des Outputs. Aktuell liefert AMD so wenig GPUs, weil die schlicht entscheiden haben, dass sie ihre Wafer-Kontingente eher primär für SoCs und CPUs verwenden wollen.
        Man darf aber annehmen, dass AMD seine Wafer-Konfingente insgesamt auch in 2022 weiterhin zu erhöhen versucht haben wird, d. h. man darf hoffen, dass das mehr werden wird, sodass sie weniger "Zwangspriorisieren" müssen für den besten operativen Gewinn, denn die Gewinne, die sie dadurch in anderen Marktsegmenten einfahren, führen jedoch auch dazu, dass sie aufgrund ihrer "Abwesenheit" im GPU-Markt Marktanteile verlieren (trotz gutem RDNA2-Produkt) und der GPU-Markt wird mit dem Eintritt von Intel in Kürze eher noch problematischer für sie.

        Bei nVidia weiß man glaube ich ebesowenig mit absoluter Sicherheit die konkrete Fertigung vorherzusagen. Samsung's 8LPP werden sie zweifellos noch längere Zeit weiternutzen, 5LPE haben sie meines Wissens nach auch schon lange gebucht, wenn ich mich recht erinnere unter anderem für ihr Drive AGX Orin, d. h. nVidia wird entgegen AMD so oder so (weiterhin) zweigleisig fahren.
        Wie es konkret bzgl. dem bevorstehenden Consumer-Produkt aussieht, wer weiß. Aktuell deutet einiges auf TSMCs N5(P) hin (nicht nur für den Datacenter-Hopper) und undenkbar wäre das keinesfalls, denn wenn nVidia meint die Konkurrenz weiterhin mit einem monolithischen Design in Schach halten zu können *), müssen sie hier auch einen modernen und performanten Node nutzen und Samsungs 5LPE ist nicht vollends gleichwertig zu TSMCs 5 nm-Prozessen. Sieht man sich die Gerüchteküche aber genauer an, ist noch nicht einmal bestätigt, dass Lovelace tatsächlich die kommende Consumer-Architektur ist. Einige Gerüchte spekulieren hier gar auf eine separate Architektur für einen Konsolen-SoC. Man wird abwarten müssen und darf nur vermuten, da nVidia über nennenswerte Kapazitäten bei beiden Foundries verfügt, dass die schon die bestmögliche Wahl treffen werden um mit konkurrenzfähigen Produkten aufwarten zu können.

        Zusätzliche GPUs im Markt durch Intel wird es so oder so gesichert geben, was schlicht und einfach daran liegt, dass ein gewisser zusätzlicher Teil der weltweiten Wafer-Kontingente nun für weitere GPU-Produkte verwendet wird, d. h. der Markt wird so oder so mit mehr Ware beliefert werden. Es wird interessant zu beobachten sein wie sich der Markt bspw. Mitte 2022 darstellt und bspw. wie die Produktgüte und auch Marktakzeptanz zu den neuen Produkten ausfallen wird.

        *) Immerhin Ende 2022 und das Jahr 2023 hindurch, während AMD zumindest im HighEnd ein aufwändiges und teueres MCM-Design präsentieren wird (möglicherweise auch erst ab Anfang 2023) und man auch vermuten kann, dass Intel in 2023 mit einem MCM/EMIB-basierten "Battlemage" aufwarten und dann absehbar auch im GPU-HighEnd erste Produkte zu platzieren gedenken wird.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Beim N7 bis N6 handelt es sich alles um 7 nm-Prozesse, die sich weitstgehend die Ressourcen teilen. Bei letzterem wird nur einerkleinerer Teil der Lagen mittels EUV belichtet, der Großteil weiterhin mittels DUV. Auf die von AMD gebuchten Kontingeten hat das keinen nennensweren Einfluss.
        AMD wird seine Wafer-Kontingente langsam und schrittweise erhöhen, hier wird man jedoch keine plötzliche Änderung beobachten können. Und ob sich die Lage Ende 2022 nennenswert besser bei TSMC für AMD darstellen wird, muss man auch erst mal abwareten, da man zwar einen Teil der Produkte auf 5 nm verlagert, jedoch mit fortschreitender Zeit auch mehr und mehr Produkte der Konkurrenz auf die 7 nm-Nodes verlagert werden (und auch weitere Kunden bei 5 nm einsteigen).
        Kurzfristig nicht bzw wenig.
        Mittelfristig: soweit ich mich erinnere bleibt ja AMD bei 6nm für die MCM-RDNA3 Karten, Intel vorerst auch. Und Nvidia wird auf 5nm wechseln.
        AMD würde demnach 2022 mit 5nm CPUs und 6/7nm GPUs antreten (auslaufende Modelle miteingerechnet für die 7nm).
        Nvidia wird dann noch einige Monate bei Samsung in 8nm fertigen aber auch schon 5nm bemühen. Normalerweise lässt man ja die alten Produkte nach Einführung neuerer auslaufen, aber eventuell wird das diesmal nicht so sein - das würde zumindest die GPU Verfügbarkeit etwas verbessern (aber woanders wieder zu Knappheit führen können)
        Somit könnte es schon sein, dass eine gewisse Entspannung eintritt bei den 6nm Produkten bzw. generell.
        Aber ist natürlich Wunschdenken ohne konkrete Zahlen zu haben.

        Langfristig hoffe ich auf zusätzliche Kapazitäten durch Intel.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Beim N7 bis N6 handelt es sich alles um 7 nm-Prozesse, die sich weitstgehend die Ressourcen teilen. Bei letzterem wird nur ein kleinerer Teil der Lagen mittels EUV belichtet, der Großteil weiterhin mittels DUV. Auf die von AMD gebuchten Kontingeten hat das keinen nennensweren Einfluss.
        AMD wird seine Wafer-Kontingente langsam und schrittweise erhöhen, hier wird man jedoch keine plötzliche Änderung beobachten können. Und ob sich die Lage Ende 2022 nennenswert besser bei TSMC für AMD darstellen wird, muss man auch erst mal abwareten, da man zwar einen Teil der Produkte auf 5 nm verlagert, jedoch mit fortschreitender Zeit auch mehr und mehr Produkte der Konkurrenz auf die 7 nm-Nodes verlagert werden (und auch weitere Kunden bei 5 nm einsteigen).
        Darüber hinaus muss TSCM grundsätzlich eine überaus hohe Auslastung seiner Fertigungslinien gewährleisten um die Amortisierung seiner beträchtilichen Investitionen sicherzustellen sowie die Finanzierung zukünftig notwendiger Investitionen garantieren zu können, d. h. Kapazitäten bei TSMC werden grundsätzlich ein begehrtes und knappes Gut bleiben.
      • Von HardwareNoob41 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Rollora
        ist wohl sinnvoll die aktuellen Chips auf mehrere Fertigungslinien aufzuteilen
        Ja, dann wird die Versorgung mit PS 5 und Xbox Series X / S auf der einen Seite besser und auf der anderen Seite können mit dem 7 nm Kontingent mehr Graphikkarten und Prozessoren gefertigt werden und spätestens mit 5nm bei RDNA 3 und Zen 4 entspannt sich die Konsolenlage weiter!
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