Grafikkarten-Gerüchte: Geforce RTX 3050 und Radeon RX 6500 XT ab Januar

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AMD Navi-Die.
Quelle: AMD

Grafikkarten sind dank Mining, Bauteileknappheit und großer Nachfrage derzeit sehr teuer. Dementsprechend können leider viele PCs nicht fertig gebaut werden. Doch möglicherweise gibt es ab Januar Abhilfe. Lesen Sie im Folgenden über die geplanten kleinsten Modelle auf RDNA2- und Ampere-Basis, die angeblich bereits im Januar auf den Markt kommen.

Sowohl AMDs RDNA2 als auch Nvidias Ampere sind sehr gelungene Architekturen, wenn man vom Stromverbrauch der Spitzenmodelle absieht. Doch anders als bei RDNA oder Turing gibt es hier leider keine wirklichen Einsteigermodelle, obwohl beide Serien bereits seit mehr als einem Jahr auf dem Markt sind. Auf Nvidias Seite rundet aktuell die Geforce RTX 3060 das Portfolio nach unten ab, mit einer UVP von 329 Euro und einem aktuellen Preis von fast dem Doppelten. AMDs kleinste bisherige Karte ist die Radeon RX 6600, diese hat eine UVP von 379 Euro und kostet ca. 580 Euro.

Doch die Gerüchteküche hat neue Informationen zu bieten, die möglicherweise dem ein oder anderen Nutzer, der auf günstigere Modelle wartet, helfen können. So soll bereits im Januar die Geforce RTX 3050 auf den Markt kommen. Nvidias potenziell kleinste Karte soll anders als bisher angenommen auf einen GA106, wie er in der RTX 3060 verbaut ist, setzen, anstatt mit einem kleineren GA107 Vorlieb nehmen zu müssen. Dennoch muss der Chip weiter beschnitten sein: Von den 3.584 Shadern der RTX 3060 sollen beim kleineren Modell nur noch 3.072 übrig bleiben. Laut dem Leaker "hongxing2020" soll die kleine Ampere-Karte mit dem 128 Bit breiten Speicherinterface mit 8 GiB VRAM auf den Markt kommen und am 27. Januar 2022 veröffentlicht werden.

Passend dazu hat ein relativ verlässlicher Insider ein Launch-Datum für die RX 6500 XT geleakt. Die kleine RDNA2-Karte soll bereits Mitte Januar veröffentlicht werden. Sie soll nur 4 GiB VRAM haben und sollte damit für Miner unattraktiv sein. Erstmals möchte AMD bei dieser Karte die Navi-24-GPU nutzen, die über 1.024 Compute-Kerne verfügt und lediglich ein 64 Bit breites Speicherinterface hat. Der Infinity-Cache soll auf 16 MB schrumpfen. Eine darunter positionierte RX 6400 soll im März folgen und nochmals geringer ausgebaut sein. Inwiefern sich die kleine AMD-Karte mit solch niedrigem Speicherausbau in modernen Spielen schlägt, bleibt abzuwarten.

Intel soll im zweiten Quartal 2022 sein Einsteigermodell Arc A380 veröffentlichen, das eine passende Konkurrenz darstellen könnte. Bezüglich der Preise wie auch der geplanten Verfügbarkeiten ist bisher nichts bekannt.
Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Zumindest die Radeon ist schon von vorn herein eine "Totgeburt" sollten die Specs zutreffen. 64bit SI zieht seit Jahren keinen Hering vom Teller, eigentlich waren diese Art Karten immer schon Schrott bzw. für Büro und maximal HTPC´s brauchbar .
        Den Kurs von Nvidias kleinstem "Gehfurz" sehe ich bei der heutigen Preissituation bei über 300€ und somit ebenfalls völlig unattraktiv.
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Zumindest die Radeon ist schon von vorn herein eine "Totgeburt" sollten die Specs zutreffen. 64bit SI zieht seit Jahren keinen Hering vom Teller, eigentlich waren diese Art Karten immer schon Schrott bzw. für Büro und maximal HTPC´s brauchbar .
        Den Kurs von Nvidias kleinstem "Gehfurz" sehe ich bei der heutigen Preissituation bei über 300€ und somit ebenfalls völlig unattraktiv.
      • Von xlOrDsNaKex Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DaHell63
        Wie man nachträglich sieht... alles richtig gemacht

        Leider bemerkt man als Gamer immer mehr, wer beim Spielehersteller vorstellig war.
        Angefangen von Cyberpunk (Nvidia) über Valhalla (AMD) bis zu den kürzlich erschienenen Spielen wie AOE und Hallo.
        Die Unterschiede sind mit der generellen Leistung der Karten nicht mehr plausibel.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die grünen Scheinchen machens halt möglich. Einfach eine Frage der softwareseitigen "Liebe" die da noch nachträglich reingesteckt wird....
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Wie man nachträglich sieht... alles richtig gemacht

        Leider bemerkt man als Gamer immer mehr, wer beim Spielehersteller vorstellig war.
        Angefangen von Cyberpunk (Nvidia) über Valhalla (AMD) bis zu den kürzlich erschienenen Spielen wie AOE und Hallo.
        Die Unterschiede sind mit der generellen Leistung der Karten nicht mehr plausibel.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ja, stimmt, vor allem unter den jetzigen, nochmals verschärften Weihnachtsbedingungen war das ein guter Preis.
        Ich wurde am Anfang auch ausgelacht, weil ich im Juni eine RTX 3060 für 500€ gekauft habe (UVP 330€ ohne Märchensteuer). Mittlerweile liegen die zwischen 630€ und 750€, wenn man überhaupt eine erwischt.
        Und da könnte ich noch eine meiner alten Karten gut verkaufen - eine 1070 Strix im Wohnzimmer-PC (muss bleiben) oder eine gut gealterte Sapphire RX 470 8 GB Nitro aus der Ersatz-Halde.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von belle
        Letzten Endes ist die 3070 kein so rundes Produkt,
        Besser gehts immer, keine Frage. Mehr VRam hätte ich sicher nicht abgelehnt.
        Meine RTX 3070 (639€) hat mich nach verkauf der GTX 1080Ti (450€) eigentlich wenig Aufpreis gekostet. Seit über einem Jahr habe ich also eine Karte mit neuer Garantie und teilweise über 50% mehr Performance. RT/DLSS mal aussen vor. Für die paar Euro kann ich damit leben, daß die Karte wohl ein wenig eher aufgerüstet werden muß als eine vergleichbare Karte mit mehr VRam.
        Heute bekommt man kaum eine RTX 3060 für das Geld.
        Man kann nicht immer alles haben...zumindest nicht für diesen Preis .

        Bis jetzt habe ich Spielemäßig auch keine Nachteile gegenüber meiner RX 6800, eher ein paar Vortele. Nicht das sie jetzt mehr FPS machen würde...jetzt kommt das große aber...in raytracing Spielen hat man, in gewissen Spielen, durch DLSS doch erhebliche Vorteile die oft über spielbar und unspielsbar entscheiden.
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