Navi als AMDs Maxwell? Angebliche Eckdaten und Nvidias Reaktion aus anonymer Quelle

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Navi AMDs Maxwell? Angebliche Eckdaten und Nvidias Reaktion aus anonymer Quelle
Quelle: AMD

Noch 13 Tage bis zum Computex-Livestream von AMD und potenziell so viele mit Gerüchten zu Ryzen und Navi. Eine anonyme Quelle will nun die technischen Eckdaten der GPU kennen und es fällt der Begriff "Maxwell-Moment". Die Reaktion Nvidias sei auch schon bekannt...

E3 und Computex rücken immer näher und damit auch die beiden AMD-Termine, von denen man ausgeht, dass sie sich um Ryzen und Navi drehen. Entsprechend hat die Gerüchteküche alle Platten auf Anschlag und die Webseite Videocardz bekam nun einen anonymen Hinweis, den man natürlich mit äußerster Vorsicht behandeln sollte, aber es soll nicht unerwähnt bleiben.

Auf Basis der Informationen wird nun bereits darüber spekuliert, dass Navi AMDs "Maxwell-Moment wird", also ein Durchbruch. Nvidia hatte damals vor allem mit der Geforce-900-Reihe eine auf dem Markt sehr gut angenommene Generation produziert, die teilweise noch heute häufig anzutreffen ist. Insbesondere die GTX 980 Ti war und ist beliebt.

Navi soll laut der anonymen Quelle mit bis zu 2.560 Shadern, organisiert in 40 Compute Units, ausgestattet sein. Das ist weniger als die Radeon VII mit 3.840 ALUs in 60 sogenannten Compute Units (theoretisch 4.096/64), aber Navi soll auch (vorerst) nur im Mainstream wildern. Spekulationen zufolge soll die Karte schneller als die Geforce RTX 2070 sein und knapp an der Geforce RTX 2080 liegen - zum Kampfpreis von etwas über 300 Euro.

Auch lesenswert: AMD Navi: Topmodell soll so schnell wie RTX 2070 sein und deutlich weniger kosten

Maxwell ist vor allem wegen seiner deutlich erhöhten Effizienz in die Geschichtsbücher eingegangen und so vermutet man es auch bei Navi wegen angeblich um 2 GHz Takt, bzw. um 30 Prozent mehr als bei Polaris. Das soll möglich sein, weil AMD etwas gefunden hat - oder nicht? Jedenfalls wäre der Takt nach Polaris-Standard bei der Leistungsaufnahme und Wärmeabgabe ein Thema für sich. Die Tage hieß es auch schon , AMD hätte Probleme beim Takt. Man darf nur nicht vergessen, dass es für einen Maxwell-Moment auch einiges auf der Softwareseite bedarf, die Nvidia damals ordentlich ausmistete und verbesserte.

Nvidia soll mit Neuauflagen reagieren

Und weil das noch nicht genug Spekulation ist, darf auch Nvidia eine Runde durch die Manege drehen. Die Quelle behauptet weiter, dass Nvidia mit einer RTX 2070 Ti (TU104) reagiert, die 2.560 ALUs haben soll (statt bisher 2.304) und 16 statt 14 Gbps sowie mit einer RTX 2080 Tio "R" mit dann 4.480 statt 4.352 ALUs und vollen 384 Bit statt der bislang 352 Bit.

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    • Kommentare (187)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TwoCents
        Zitat von pietcux
        Mal ne Frage, hat es eigentlich überhaupt dokumentierte Fälle von Mainboard Defekten durch zu hohen Stromverbrauch über PCIE gegeben, oder redet ihr hier seit Tagen über heiße Luft?
        Gab mindestens einen Fall, bei dem die RX480 erst im ersten Slot lief, bei einer längeren Gamingsession plötzlich der PC ausging und die Karte nicht mehr hoch kam. Nur noch im zweiten Slot.
      • Von TwoCents
        Zitat von pietcux
        Mal ne Frage, hat es eigentlich überhaupt dokumentierte Fälle von Mainboard Defekten durch zu hohen Stromverbrauch über PCIE gegeben, oder redet ihr hier seit Tagen über heiße Luft?
        Gab mindestens einen Fall, bei dem die RX480 erst im ersten Slot lief, bei einer längeren Gamingsession plötzlich der PC ausging und die Karte nicht mehr hoch kam. Nur noch im zweiten Slot.
      • Von Trader87 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von pietcux
        Mal ne Frage, hat es eigentlich überhaupt dokumentierte Fälle von Mainboard Defekten durch zu hohen Stromverbrauch über PCIE gegeben, oder redet ihr hier seit Tagen über heiße Luft?
        Heisse Luft, wie immer.
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Mal ne Frage, hat es eigentlich überhaupt dokumentierte Fälle von Mainboard Defekten durch zu hohen Stromverbrauch über PCIE gegeben, oder redet ihr hier seit Tagen über heiße Luft?
      • Von Mimimimimi
        Zitat von MoneyRulez
        Bei der worst case Betrachtung aller sich negativ addierenden Toleranzen, ist das Maximum in der Kalkulation die maximal zulässige Last über den PCI Bus als Dauerbelastung. Man kann diese also Überschreiten, aber kein Ingenieur wird dann noch seine Hand ins Feuer halten, falls es zu Ausfällen kommt. Wenn die Überlastung 10-20 Watt auf Dauer beträgt, gibt es schneller Probleme, als man glaubt.
        Man sollte zwei Probleme hier trennen:

        a) Tatsächliche Defekte - natürlich tatsächlich bei diesen Überschreitungen nicht zwangsläufig zu erwarten, aber man darf es eben nie vergessen, dass ein Mainboard, dass bei Einsatz einer RX480 mit deutlich über 75W über den Slot kaputt gehen würde, kein Problem des MoBo-Herstellers wäre - der hat sich an die Specs gehalten
        b) Nicht direkt offensichtliche Defekte - zum Beispiel Abstürze, weil die Überlast zu Probleme führt. Oder auch Audio-Knackser, weil hier plötzlich mehr Einstrahlung auf den Audiochip einprasselt usw. usf. Natürlich richtig fiese Probleme, die man auch nciht so einfach debuggen wird

        Wie rum auch immer, die Specs sind nun mal dafür da, eingehalten zu werden. Da sollte man AMD definitiv drauf festnageln. Gerade als Fans würde ich das doch tun, damit die in Sunnyvale endlich mal aufhören ihre Chips bis zur Kotzgrenze und darüber hinaus zu takten.

        edit: olletsag hat uns wieder verlassen? Wie schade
      • Von MoneyRulez
        Zitat von Mahoy
        Auch aus dieser Perspektive sind zwei Punkte zu beachten: Zum einen erhöhen geringfügige Überschreitungen der Leistungsaufnahme die Abwärme nur sehr geringfügig - Umgebungsvariablen wie beispielsweise die Durchlüftung des Gehäuses haben um ein Vielfaches größere Auswirkungen auf die temperaturbedingte Alterung. Zum anderen sind es genauso diese Umgebungsvariablen, die Hardware-Hersteller von vornherein berücksichtigen, indem sie Toleranzen einplanen.

        Es wäre zu prüfen, inwiefern sich die größtmögliche in der Praxis aufgetretene Überschreitung der Leistungsaufnahme über PCIe geeignet ist, bei denkbar schlechtester Belüftung die Lebensdauer des Mainboards zu verringern. Rein theoretisch kann sich die Lebensdauer aber maximal um den Prozentsatz der Überschreitung verringern. Wir reden hier also im absolut praxisfernen schlimmsten Fall von ein paar Tagen Verlust der erwarteten Lebensdauer.
        Primäre Parameter bei der Wahl des Lieferanten eher Kosten pro Einheit und Lieferzuverlässigkeit zzgl. der tatsächlich bekannten Ausfallquote. Da es in Sachen PCIe keinen nachgewiesenen Ausfall aufgrund überschrittener Specs gibt, fehlen dem Verantwortlichen - übrigens zumeist eher Betriebswirt als Ingenieur - allerdings jedes Entscheidungskriterium. Wenn er gewillt ist, solche Feinheiten zu berücksichtigen, müsste er auch andere Faktoren einfließen lassen, die teilweise von den Specs gar nicht erfasst sind, beispielsweise das Lastwechselverhalten, die Kühlkapazität der Grafikkarte selbst etc..

        Grundsätzlich werden im Zweifelsfall eher Liefer- und Serviceverträge gemacht, die geeignet sind, eine vermutete höhere Ausfallquote zu kompensieren.
        Das ist zwar nur am Rande wichtig, aber dennoch ein paar weitere Erläuterungen.
        Bei der worst case Betrachtung aller sich negativ addierenden Toleranzen, ist das Maximum in der Kalkulation die maximal zulässige Last über den PCI Bus als Dauerbelastung. Man kann diese also Überschreiten, aber kein Ingenieur wird dann noch seine Hand ins Feuer halten, falls es zu Ausfällen kommt. Wenn die Überlastung 10-20 Watt auf Dauer beträgt, gibt es schneller Probleme, als man glaubt.
        Kosten pro Einheit sind Teil der Kalkulation und fließen bereits bei der sich ergebenden Auswahl der Bauteiltoleranzen ein. Je Niedriger die Toleranz eines Bauteils, desto höher die Kosten, und zwar enorm viel höher. So was wird i.d.R mithilfe spezieller Programme simuliert. Bei komplexen Schaltungen ist das von Einzelpersonen ohne Spezialsoftware gar nicht mehr zu leisten. So nähert man sich dem Kosten/Lebensdauer Optimum.
        Die Entwickler der MBs haben für alles technische Spezifikationen. Bezüglich der Ausfallquote, da wird erst im Prüffeld ermittelt, ob es ein Zulieferproblem oder ein Entwicklungsproblem ist. Streng genommen werden Grakas, welche die technischen Normen überschreiten, bei der Qualitätskontrolle nach Wareneingang ermittelt. Dort findet die Stichprobenprüfung statt. Die Entwicklungsabteilung muss dann entscheiden, ob die Überschreitung tolerabel ist, die Charge zurück geht bzw. der Einkauf/Management, inwieweit Preisnachlass durchsetzbar ist.
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