AMD Radeon R7 260 vorgestellt: Bonaire Pro für 94 Euro ab Januar 2014
AMD hat mit der Radeon R7 260 seine aktuelle Grafikkartengeneration Volcanic Islands um sein jüngstes Mitglied bereichert, welches im nächsten Monat für etwa 94 Euro auf dem Markt erscheinen soll. Unter der Haube werkelt eine abgespeckte Bonaire-GPU, welche die Radeon HD 7770 ablösen soll. Einen Hands-On-Test finden Sie in der PCGH-Ausgabe 02/2014 sowie in kleinerer Form morgen auf pcgh.de.
Nachdem AMD mittlerweile die Non-X-Modelle seiner aktuellen Grafikkartengeneration Radeon R9 290, R9 270, R7 250 sowie R7 240 auf den Markt gebracht hat, folgt nun die Radeon R7 260, welche die etwa 40 Euro große Lücke zwischen der R7 260X und der R7 250 ausfüllen soll - preislich werden 94 Euro (79 Euro + MwSt.) fällig. Die Kalifornier sehen hier Nvidias Geforce GTX 650 Ti als direkten Konkurrenten, die derzeitig bis auf eine einzelne Ausnahme bei gut 100 Euro rangiert. Einzig die Radeon R9 280 fehlt also nur noch.
Bei der Radeon R7 260 handelt es sich erstmals um keinen sogenannten Rebrand eines bereits bekannten Pixelschubsers aus der HD-7000-Reihe, indem die Radeon HD 7770 beerbt wird, aber mit einem anderen Grafikchip daherkommt. Dabei kommt eine abgespeckte Bonaire-GPU zum Einsatz, die mit der HD 7790 eingeführt wurde und als erstes die GCN-1.1-Architektur mitbrachte, wie sie aktuell bei der R7 260X sowie in aufgemotzter Form auch bei der R9-290-Serie zum Einsatz kommt. Daher sind auch die Audio-Prozessoren für die hauseigene TrueAudio Technology mit an Bord.
Folglich sind zwei der 14 vorhandenen Compute Units (CUs) deaktiviert, womit der Neuling auf 768 Shader- sowie 48 Textureinheiten kommt. Die Rasterendstufen bleiben mit 16 ROPs vollständig erhalten. Außerdem ist gegenüber der Radeon R7 260X der GPU-Boost-Takt von 1.100 auf 1.000 MHz gesenkt worden, wohingegen der Speicher mit 3.000 MHz 250 MHz langsamer arbeitet. Als Kapazität sieht AMD 1 GiByte GDDR5 vor, wobei Boardpartner vermutlich auch Designs mit doppeltem Speicher anbieten werden. Insgesamt sinkt die TDP auf 95 Watt, womit die R7 260 20 Watt sparsamer als ihre größere Schwester ist.
Wie auch bei den teureren Ablegern der Volcanic-Islands-Familie mit Ausnahme der Hawaii-Grafikkarten wird das Referenzdesign nicht auf dem Endkundenmarkt erhältlich sein. Vielmehr wird es ausschließlich Custom-Designs mit hauseigenen Kühllösungen der Boardpartner geben, die voraussichtlich im Januar des nächsten Jahres erscheinen werden. Da aufgrund dessen das uns zur Verfügung stehende Referenzdesign eher uninteressant ist, wird es in der kommenden PCGH-Ausgabe 02/2014 einen Hands-On-Test geben sowie ein Review morgen auf unserer Webseite.

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Naja, eigentlich sind doch nur Leistungsaufnahme und Kühlung interessant, wenn man die verbesserte Speicherbandbreite mal außen vorlässt hat der beschnittene Bonaire genau die gleichen Spezifikationen wie der CapeVerde XT auf der 7770 GHZ...
Bin ich ja mal auf Morgen gespannt