AMD Radeon Crossfire: Nicht mehr im Fokus von AMD
Der Niedergang von Multi-GPU-Systemen ist schon seit einiger Zeit zu beobachten und der Support der Hersteller schrumpft zusehends. AMD erklärte nun klar, dass das Thema nicht mehr im Fokus steht. Und damit ist es auch für den Kunden uninteressant, weil der Erfolg solcher Systeme mit dem Software-Support steht und fällt.
Schon bei der Vorstellung von Navi und der Radeon RX 5700 (XT) wurde schnell klar, dass AMD keinen gesteigerten Wert auf Crossfire-Konfigurationen legt. Wer zwei Radeon RX 5700 (XT) verbaut, kann diese nur im von Vulkan und DirectX 12 unterstützten Multi-GPU-Modus verwenden und nicht mehr im alten Modus für DirectX 11 und früher sowie OpenGL.
AMD-CEO Lisa Su bestätigt nun den Trend: Auf der Hot Chips wurde die Frage nach dem Status von Crossfire beantwortet. "Um ehrlich zu sein [...] würde ich sagen, dass Crossfire kein signifikanter Fokus ist." Da Crossfire auch maßgeblich vom Support seitens der Software anhängig ist, sollte man das Thema als Kunde wohl auch an den Nagel hängen.
Die Unterstützung von Multi-GPU-Konfigurationen sinkt zunehmend seitens der Hersteller, da solche Systeme auch kaum Verbreitung fanden. Das gilt für AMD wie für Nvidia. Nvidia etwa hat kein durchgehendes Konzept mehr für SLI: Ab Pascal wurde die Funktion schon deutlich eingeschränkt und mit Turing gibt es die Möglichkeit erst ab dem TU104-Chip. Die ursprüngliche Idee, sich eine Mittelklassekarte zu kaufen, um sie später mit einem zweiten Modell zu erweitern, scheint jedenfalls gestorben zu sein.
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Die Systeme werden meist nur noch für Rekordversuche im Enthusiasten- und Übertakterbereich eingesetzt oder in Fällen, wo unter UHD stabile Bildwiederholraten von 60 Fps abgeliefert werden sollen. Dieser Markt ist in Stückzahlen aber durchaus überschaubar. Entsprechend dürfte es kaum verwundern, dass auch die Anbieter das Thema einschränken, was vor allem Entwicklungskosten im Softwarebereich spart.
Es gibt ja auch schon seit Längerem keine Multi-Chip-Karten mehr, die zwar technisch immer spannend waren, aber in der Praxis dann meist doch nicht so begeistern konnten, wie das auf dem Papier zunächst zu erwarten war. Fürs erste werden in Zukunft weiter monolithische Designs den Markt beherrschen.
Ist das also nur der Neid, wie viel Macht Jensen hat, der dich hier zum wettern bewegt
Aber gut, wer sich Vega-Karten im CF geholt hat, der ist natürlich wirklich pissed³
Am meisten hängen bleibt beim überteuerten flagship... Hat NV ja schon gezeigt mit den 2060 und 2070, da gabs kein sli Suport. Erst ab der 2080.... Also win win für NV
Man müsste eh auf big Navi warten.12..16Gb?
R7+Navi haben kein Cf für DX11 !!! nur noch mGPU für DX12+Vulkan, wo das Game das unterstützt.
Denke mal das Gamesetting und die Einzelgraka bestimmen die min Fps.
Im worst case tritt halt in Bild X die Explosion auf.(ggf. die Partikel eine Stufe runter)
Flackern deutet eigentlich auf net geeignetes Game hin. FFXIV-Demo ist beim Himmel so schlimm,
habe ich gleich sein gelassen.(für AMD mit Cf) Dagegen macht der FFXIV Shadowbringer-Benchmark gar keine
Probleme. Also man muss sich immermal überraschen lassen.
Bei Games ohne reguläres Profil kann man auch bei Games mit gleicher Engine schauen.
Man bräuchte einen Multiplexer der am Eingang 16 4.0er Lanes hat und beim Ausgang 48 3.0/4.0er Lanes.
Mainboards mit Multiplexer sind aber echt teuer, weil diese Chips schon schnell mal 70€ aufwärts kosten.
Deswegen hat AMD mit Epyc im Servermarkt einen großen Vorteil, die Mainboards brauchen keine bzw. kaum Multiplexer/Switches.