AMD stellt den Athlon 64 X2 vor, Ati zum ersten Mal Crossfire (PCGH Retro, 31. Mai)
AMD stellt den Athlon 64 X2 vor, Ati zum ersten Mal Crossfire - das geschah am 31. Mai. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...2005: Der Prozessorhersteller AMD gibt die Verfügbarkeit des Athlon 64 X2 Prozessors bekannt. Beim jüngsten Spross der Athlon-Familie handelt es sich um einen Zweikern-Prozessor, welcher mit Taktfrequenzen zwischen 2,4 GHz (4800+) und 2,2 GHz (4200+) ausgeliefert wird. Wichtigster Unterschied: Die Modelle mit 2x 1.024 KiB L2 sind Toledo-CPUs mit 233 Mio. Transistoren, die kleineren mit 2x 512 KiB L2 sind Manchester-Prozessoren mit 154 Mio. Transistoren. Die neuen X2-CPUs können mit aktuellen Sockel-939-Mainboards nach entsprechenden BIOS-Updates betrieben werden. Der Preis bewegt sich zwischen 1.001 $ für den 4800+ und 537 $ für den 4200+.
...2005: Ati - noch nicht Bestandteil von AMD - stellt offiziell eine eigene Multi-GPU-Lösung namens Crossfire vor (vormals MVP). Hierbei werden wie bei SLI zwei Grafikkarten prallel betrieben, um die Grafikleistung zu erhöhen. Allerdings werden für den Crossfire-Betrieb keine zwei identischen 3D-Boliden benötigt. Ati stellt verschiedene Crossfire-Edition-Karten vor, die mit unterschiedlichen Radeon-Karten der X800- und X850-Generation kombiniert werden können. Dazu präsentiert Ati zwei runderneuerte Mainboard-Chipsätze namens Xpress 200 Crossfire Edition für den Athlon 64 und Pentium 4. Später wird man bei Crossfire ebenfalls auf eine direkte Verbindung zwischen zwei normalen Grafikkarten setzen, aber anno 2005 ist das Atis Antwort auf Nvidias SLI.

Fast wäre Intel daran im CPU Sektor zu Grunde gegangen.
Nur dank der 64bit Lizenz gibt es Intel dort überhaupt noch.
Das sollten die Fanboys nie vergessen, die AMD immer alles absprechen wollen.
AMD ist es gelungen beide Welten von x86 und x64 perfekt zu verbinden, beste Kompatibilität für alle Anwender.
Mehr als 2,5GB RAM nutzen, 16 bit, 32bit, 64bit, alles läuft noch heute damit.
Mit einem reinen 64bitter Itanium lief ja so gut wie gar nichts mehr.
Das lief demnach schlimmer als der erste Versuch von Windows für ARM.
Über die letzten 40 Jahre hinweg hatten beide Hersteller also immer ihre Höhen und Tiefen, am Ende hält sich alles die Waage.
Warum AMD oft immer nur auf Bulldozer reduziert wird, der einfach nur zu früh kam, weil die Softwarewelt nicht dafür vorbereitet war, verstehe ich bis heute nicht.
Das war ja quasi nur so, als wenn Ryzen 1000 direkt nur als 12 und 16 Kerner gestartet wäre, und man ihn wegen der geringeren IPC und einiger ungenutzten Cores in Spielen gleich komplett verteufelt hätte.
Dann bin ich nach Intel gewechselt und hatte mir den E7200 geholt.
Danach den Q9950 und darauf i5 2500k welche ich ungefähr 7 Jahre lang genutzt hatte.
Um 2018 wieder nach AMD zu wechseln. Dann hatte ich mir meine jetztige CPU den 2700x geholt.