"Quad FX" mit Opteron 22xx-Serie und Standardspeicher
Das BIOS hat die "Opteron 2210"-CPUs korrekt erkannt.
Der "DailyTech"-Gelegenheitsautor und AMD-Insider Dave Graham hat entdeckt, dass Asus exklusive "Quad FX"-Plattform "L1N64-SLI" neben den dafür gedachten FX-70-CPUs außerdem mit den Dual-Core-Opterons der 22xx-Serie reibungslos funktioniert - das BIOS erkennt die Prozessoren korrekt und arbeitet zuverlässig. Weiterhin scheinen die zwei "Nforce 680a"-Chipsätze auch "normalem" DDR2-667-Arbeitsspeicher nicht abgeneigt zu sein. Offiziell arbeiten Motherboards auf Basis des Sockel F nur mit Register-gestütztem ECC-Speicher.
Somit wären plötzlich wesentlich preiswertere "Quad FX"-Systeme möglich, den der kleinste Opteron, der 2210 (1,8 GHz) kostet mit 190 Euro wesentlich weniger als der billigste FX-70 (2,6 GHz) für den derzeit immerhin 310 Euro fällig sind. Auch beim Speicher lässt sich somit eine Menge Geld sparen, da "normale" DDR2-Riegel nur etwa halb so teuer wie gleichwertige Registered-ECC-Module sind. Ein interessantes Detail am Rande ist, dass CPU-Z den "Nforce 680a" komischerweise als "Nforce 570 SLI" identifiziert was wohl die Gerüchte bestätigen dürfte das es sich nur um einen umgelabelten Chipsatz handelt.