Neuer AMD-Chef Dirk Meyer wurde falsch zitiert
Schon länger kursiert im Internet das Gerücht, AMD wolle seine Produktionsstandorte, unter anderem auch die in Dresden stehenden Fabs 30 und 36, an eine eigenständige Firma abtreten, um so Kosten einzusparen. Nun hat AMD hierzu Stellung bezogen.
AMDs neuer CEO Dirk Meyer wurde anscheinend falsch zitiert. (Bild: AMD)
AMDs neuer CEO Dirk Meyer soll laut The Inquirer gesagt haben, dass AMD nur einige Monate von einem grundlegenden Restrukturierungsprogramm entfernt sei, im Zuge dessen der Fertigungsprozess an eine eigenständige Firma unter neuer Führung abgegeben werde. Dieses Zitat wurde so interpretiert, dass AMD seine kompletten Fertigungsstätten an eine neu zu gründende Firma abgeben will, für deren Chefsessel der gerade zurückgetretene AMD-Boss Hector Ruiz als heißester Kandidat gehandelt wurde.
Nun meldet sich AMD jedoch zu Wort und erklärt, Dirk Meyer sei falsch wiedergegeben worden. Er habe lediglich gesagt, es werde radikale Veränderungen bei der Produktion von Wafern geben und nichts davon, dass man die kompletten Fabriken verkaufen wolle.
