Der erste Transistor wird demonstriert (PCGH-Retro, 23. Dezember)

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Der erste Transistor wird demonstriert (PCGH-Retro, 23. Dezember)
Quelle: PC Games Hardware

In den Bell-Labs wird der erste Transistor von seinen Erfindern der Chefetage demonstriert - am 23. Dezember. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1947: Nachdem man bereits einige Tage zuvor, am 16. Dezember 1947, die ersten erfolgreichen Gehversuche des unscheinbaren, aber revolutionären Bauteils im kleinen Kreis feiern konnte, wird an diesem 23. Dezember für die Chefs der Bell-Laboratories die Bescherung vorgezogen. Die Väter des Transistors, die Herren Bardeen, Brattain und Shockley demonstrieren ihre Erfindung, welche die Rechnertechnik umkrempeln sollte und ohne die kein aktueller PC läuft, ihren Vorgesetzten.

Der Point-Junction-Transistor ist etwas mehr als einen Zentimeter groß - riesig im Vergleich zu dem, was modernere Integrations- und Fertigungstechnik Jahrzehnte später auf die Beine stellt, aber selbst in seiner handgefertigten Prototypen-Version nur ein hundertstel so groß wie die bis dahin genutzten Vakuumröhren. Dazu ist er in der Lage, mit wesentlich größeren Stromstärken und Wärmemengen umzugehen.

Circa drei Jahre später wird den drei Forschern das Patent auf den Transistor erteilt, weitere sechs Jahre später, also 1956, teilen sie sich den Nobelpreis für Physik, den sie für ihre Erfindung erhalten. Das Anfangs verwendete Germanium wird zwar später durch das weniger empfindliche Silizium ersetzt, dennoch bedeutet dieser Schritt den Durchbruch für jenes Bauteil, das später den Bau günstiger Mikroprozessoren und damit die Computerrevolution ermöglicht.

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Der erste integrierte Schaltkreis

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1738105801
        Zitat von purzelpaule
        Ja so ähnlich. Unter Historikern "dunkles", da die Quellenlage sehr schlecht ist, da vieles im MA auf mündlicher Basis und Gesten passierte. Ansprüche wurden oft nicht schriftlich festgehalten, sondern mit (Leumunds-)Zeugen belegt. Gerade für das bürgerliche und bäuerliche Leben gibt es wenige Quellen.

        Das antike Rom hatte den Vorteil, durch seine Größe, eine gute Administration zu haben und somit auch Mittel und Wege (Mannstärke, Geld, Macht) um z. B. ein großes zentral verwaltetes Straßenwesen zu halten.

        Durch die Zerstückelung im MA, war dieser Aufwand nicht mehr zu stemmen. Jedoch besaßen Städte sehr oft gepflasterte Straßen und befestigte Wege (entgegen jedem Mittelalterfilm).

        Wer glaubt im MA hat sich die Menschheit nicht weiterentwickelt, der irrt aber mal total. Praktisch in allen Bereichen gab es großartige Entwicklungen. Z. B. auch Seefahrt, Handel, Produktion, Medizin, Landwirtschaft.

        Leider schreibt man oft viele schlechte Dinge dem MA zu, obwohl sie aus der Neuzeit stammen (Sklaverei, Folter, Hexenverbrennung, Kerkerhaft etc.)
        Sehe Du bist auch sehr belesen. Leider eine Seltenheit heutzutage.

        Jedenfalls gut skizziert. Das Thema ist allerdings unerschöpflich.
      • Von Gast1738105801
        Zitat von purzelpaule
        Ja so ähnlich. Unter Historikern "dunkles", da die Quellenlage sehr schlecht ist, da vieles im MA auf mündlicher Basis und Gesten passierte. Ansprüche wurden oft nicht schriftlich festgehalten, sondern mit (Leumunds-)Zeugen belegt. Gerade für das bürgerliche und bäuerliche Leben gibt es wenige Quellen.

        Das antike Rom hatte den Vorteil, durch seine Größe, eine gute Administration zu haben und somit auch Mittel und Wege (Mannstärke, Geld, Macht) um z. B. ein großes zentral verwaltetes Straßenwesen zu halten.

        Durch die Zerstückelung im MA, war dieser Aufwand nicht mehr zu stemmen. Jedoch besaßen Städte sehr oft gepflasterte Straßen und befestigte Wege (entgegen jedem Mittelalterfilm).

        Wer glaubt im MA hat sich die Menschheit nicht weiterentwickelt, der irrt aber mal total. Praktisch in allen Bereichen gab es großartige Entwicklungen. Z. B. auch Seefahrt, Handel, Produktion, Medizin, Landwirtschaft.

        Leider schreibt man oft viele schlechte Dinge dem MA zu, obwohl sie aus der Neuzeit stammen (Sklaverei, Folter, Hexenverbrennung, Kerkerhaft etc.)
        Sehe Du bist auch sehr belesen. Leider eine Seltenheit heutzutage.

        Jedenfalls gut skizziert. Das Thema ist allerdings unerschöpflich.
      • Von purzelpaule Software-Overclocker(in)
        Zitat von Dad_123
        So ist es.

        Doch das dunkele Zeitalter -die Zeit kurz davor war möglicherweise noch friedlicher. Auch mit weniger Technologie.

        "Dunkel" wurde es benannt, weil es keine strahlende Supermacht gab -wie Rom. Und Rom war ja alles andere als der Friedensbringer.
        Ja so ähnlich. Unter Historikern "dunkles", da die Quellenlage sehr schlecht ist, da vieles im MA auf mündlicher Basis und Gesten passierte. Ansprüche wurden oft nicht schriftlich festgehalten, sondern mit (Leumunds-)Zeugen belegt. Gerade für das bürgerliche und bäuerliche Leben gibt es wenige Quellen.

        Das antike Rom hatte den Vorteil, durch seine Größe, eine gute Administration zu haben und somit auch Mittel und Wege (Mannstärke, Geld, Macht) um z. B. ein großes zentral verwaltetes Straßenwesen zu halten.

        Durch die Zerstückelung im MA, war dieser Aufwand nicht mehr zu stemmen. Jedoch besaßen Städte sehr oft gepflasterte Straßen und befestigte Wege (entgegen jedem Mittelalterfilm).

        Wer glaubt im MA hat sich die Menschheit nicht weiterentwickelt, der irrt aber mal total. Praktisch in allen Bereichen gab es großartige Entwicklungen. Z. B. auch Seefahrt, Handel, Produktion, Medizin, Landwirtschaft.

        Leider schreibt man oft viele schlechte Dinge dem MA zu, obwohl sie aus der Neuzeit stammen (Sklaverei, Folter, Hexenverbrennung, Kerkerhaft etc.)
      • Von Gast1738105801
        Zitat von purzelpaule
        Zwar schon ewig her, aber vielleicht liest Du es ja dennoch, oder Dein Wissen über das Mittelalter hat sich mittlerweile gebessert. Denn entgegen aller Filme / Serien und sogar vieler unfassbar schlechter Dokus, ist das Mittelalter alles andere als der Untergang der Hochkultur. Die meisten glauben, die Leute im MA wären dumm und rückständig. Das Gegenteil ist der Fall. Es gab großartige Entwicklungen und Erfindungen. Die Landwirtschaftliche Produktion konnte um ein vielfaches durch fortschrittliche Geräte und Produktionsverfahren gesteigert werden. Es entstanden unglaubliche Bauwerke (die heute noch alle begeistern) wie der Kölner Dom und Kirchen in feinster Gotik. Wäre sogar heutzutage unglaublich schwer sowas neu zu bauen. Dazu Erfindung des Buchdrucks, des Uhrwerks, diverse mechanische Verfahren etc. Dazu fantastische Rüstungen die bis in das Spätmittelalter immer weiter fortentwickelt wurden und sogar den ersten Schusswaffen stand hielten, dabei aber dennoch ultra beweglich waren. Leider zeigen vor allem Filme hier immer ein Bild, das aber mal überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat (in allen Belangen). Ich empfehle hier den YouTube-Kanal "Geschichtsfenster" von Andre... (Historiker mit Expertise auf das Mittelalter).

        Zum Thema an sich: Ganz egal wer nun der eigentliche Erfinder war. Es wurde der Weg geebnet für unsere heutige Technik. Erstaunlich dieser Weg bis heute. Ob sich die damaligen Pioniere ausmalen konnten, wie klein die Transistoren mal sein würden?
        So ist es.

        Doch das dunkele Zeitalter -die Zeit kurz davor war möglicherweise noch friedlicher. Auch mit weniger Technologie.

        "Dunkel" wurde es benannt, weil es keine strahlende Supermacht gab -wie Rom. Und Rom war ja alles andere als der Friedensbringer.
      • Von purzelpaule Software-Overclocker(in)
        Zitat von MomentInTime
        Ja, schon abgefahren, wa ? ... und in 10 Jahren gibt's Quanten-Transistoren, falls es die nicht schon gibt, und hasse nicht gesehen...
        man stelle sich mal vor, wir hätten die Epoche des Mittelalters - der tausendjährige Untergang der Hochkultur - übersprungen: Dann wären wir heute da,
        wo wir von unserem tatsächlichem Ausgangspunkt ausgehend wohl im Jahr 3013 sein werden... tja... Danke, Christentum
        Zwar schon ewig her, aber vielleicht liest Du es ja dennoch, oder Dein Wissen über das Mittelalter hat sich mittlerweile gebessert. Denn entgegen aller Filme / Serien und sogar vieler unfassbar schlechter Dokus, ist das Mittelalter alles andere als der Untergang der Hochkultur. Die meisten glauben, die Leute im MA wären dumm und rückständig. Das Gegenteil ist der Fall. Es gab großartige Entwicklungen und Erfindungen. Die Landwirtschaftliche Produktion konnte um ein vielfaches durch fortschrittliche Geräte und Produktionsverfahren gesteigert werden. Es entstanden unglaubliche Bauwerke (die heute noch alle begeistern) wie der Kölner Dom und Kirchen in feinster Gotik. Wäre sogar heutzutage unglaublich schwer sowas neu zu bauen. Dazu Erfindung des Buchdrucks, des Uhrwerks, diverse mechanische Verfahren etc. Dazu fantastische Rüstungen die bis in das Spätmittelalter immer weiter fortentwickelt wurden und sogar den ersten Schusswaffen stand hielten, dabei aber dennoch ultra beweglich waren. Leider zeigen vor allem Filme hier immer ein Bild, das aber mal überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat (in allen Belangen). Ich empfehle hier den YouTube-Kanal "Geschichtsfenster" von Andre... (Historiker mit Expertise auf das Mittelalter).

        Zum Thema an sich: Ganz egal wer nun der eigentliche Erfinder war. Es wurde der Weg geebnet für unsere heutige Technik. Erstaunlich dieser Weg bis heute. Ob sich die damaligen Pioniere ausmalen konnten, wie klein die Transistoren mal sein würden?
      • Von KnaTTerMaxe Freizeitschrauber(in)
        Zitat von MomentInTime
        Ja, schon abgefahren, wa ? ... und in 10 Jahren gibt's Quanten-Transistoren (am 23.12.2013)
        ... so, die 10 Jahre sind um

        Wo sind denn nun die Quanten-Transistoren - da war der Gute wohl ein bisschen voreilig
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