Battlefield Bad Company 2: Grafikkarten- und CPU-Benchmarks - Update: DirectX-11-Werte
Battlefield Bad Company 2 fordert dank DirectX 11 und Destruction 2.0 aktuelle Rechner stark. PC Games Hardware schickt 12 Grafikkarten und 11 CPUs auf das virtuelle Schlachtfeld.
Quelle: DICE / EA
Battlefield Bad Company 2 (19)
Battlefield Bad Company 2: Engine
Bad Company 2 setzt auf DICEs inhouse-Engine Frostbite 1.5. Dieser Deferred Renderer bietet unter anderm Horizon Based Ambient Occlusion (HBAO), Tiefenunschärfe (Depth of Field), Soft-Partikel sowie eine hohe Anzahl Partikeln. Letztere kommen vor allem bei "Destruction 2.0" zum Einsatz, so nennt DICE das Gameplay-beeinflussende Physik-System auf Havok-Basis. Unter DirectX 11 sind die Shadowmaps feiner gefiltert, zudem soll die Leistung dank der aktuellen API steigen.
Mehr zu Frostbite-Engine 1.5 erfahren Sie im exklusiven Technik-Interview zu Bad Company 2.
Battlefield Bad Company 2: Testsequenz
Wie auch schon Battlefield 2 ist Bad Company 2 eigentlich ein Multiplayer-Shooter, ein MP-Match lässt sich jedoch aktuell nicht als Benchmark nutzen. Ergo greifen wir auf eine der Singleplayer-Missionen zurück, nämlich "Crack The Sky". Von Hubschrauber aus zerlegen wir einen befestigten Stützpunkt, hierbei brechen allerhand Häuser ein und wuchtige Explosionen dröhnen in den eisigen Himmel. Für unsere Benchmarks fahren wir durchgehend maximale Details samt 4x MSAA und 16:1 AF.
Eine Anleitung unseres Benchmarks finden Sie im FAQ: So bencht PCGH Spiele.
[embhtml=29054]
Battlefield Bad Company 2: DirectX 11 vs. DirectX 10
In den Eigenen Dokument liegt im "BFBC2"-Ordner eine "Settings.ini", dort lässt sich via "DxVersion" selbige bestimmen. Dies ermöglicht einen direkten Vergleich beider APIs. In der Tat sind die Schatten unter DirectX 11 weicher und flimmern am Rand sichtlich weniger, allerdings können die von DICE propagierten DX11-Speedups den erhöhten Rechenaufwand nicht vollständig abfangen: Unsere Radeon HD ist unter DirectX 11 gegenüber DirectX 10 durchgehend einen Tick langsamer, der folgende Benchmark illustriert dies:
Battlefield Bad Company 2: Grafikarten-Benchmarks
Im Gegensatz zur Beta zeigt sich die finale Version von Bad Company 2 weitaus performanter, nichtsdestotrotz ist für 1.680 x 1.050 erst eine Geforce GTX 285 oder Radeon HD 5850 schnell genug. Eine Auflösung höher strauchelt in Action-reichen Szenen selbst die Radeon HD 5870. Falls Ihre Grafikkarte zu wenig Bilder pro Sekunde darstellt, deaktivieren Sie schlicht das HBAO - dies steigert die Fps um annähernd 40 Prozent und damit reicht bereits eine Radeon HD 4870/1G oder Geforce GTX 260-216, um in 1.920 x 1.200 mit 4x MSAA und 16:1 AF passabel zu zocken. Richtig rund läuft BC2 jedoch erst mit konstant über 50 Fps, vor allem im Multiplayer sind unter 40 Fps ein klarer Nachteil. Detail am Rande: Bei sehr niedrigen Fps (um/unter 20) läuft Bad Company 2 Zeit verzögert ab.
Update vom 14.04.2010:
Wir haben die Benchmarks um die DirectX-11-Schnittstelle erweitert, mit im Parcours sind neben den Radeon HD 57x0 und HD 58x0 auch Nvidias neue Geforce GTX 4x0. Das Leistungsverhalten ähnelt dem unter DirectX 10 (siehe PCGH-Test der GF100), die Geforce GTX 480 liegt in Front, die GTX 470 im Mittel auf dem Niveau der HD 5870 - die minmale Framerate ist reproduzierbar deutlich höher.
Battlefield Bad Company 2: CPU-Benchmarks
Obwohl in unserer Testszene sehr viel Physik zum Einsatz kommt und die Havok-Engine bei Explosionen und umher fliegenden Bruchstücken ihre Muskeln spielen lässt ("Destruction 2.0"), reicht eine halbwegs aktuelle CPU für flüssige Bildraten. Zwar ist ein Vierkerner deutlich flotter als ein Zweikerner - so schlägt der Q6600 den E6600 um gut 70 Prozent -, in der Praxis bremst jedoch die Grafikkarte. Um auch in hakeligen Situationen genügend Rechenleistung zur Verfügung steht, empfehlen wir eine flotte Dualcore-CPU wie den C2D E8400 oder den Phenom II X2 550 BE. Alternativ reicht auch nahezu jeder aktuelle Quadcore. Interessantes Detail: Bad Company 2 sieht CPUs auf Penryn-Basis vergleichsweise weit vorne, Nehalem-Prozessoren schneiden eher schlecht ab.




Und diese Battlefield Benchmarks sind ale anderst einmal 30 min-fps und dann 37 min fps
Das sollte dich überzeugen, ich denke auch dass man bei >60hz nochn Unterschied sieht, das war zumindest früher bei Quake immer so, als man sich dank Voodoo2 über 90-120fps freuen konnte, und der CRT das auch unterstützt hat.
Allerdings Ist alles ab 50-70fps denke ich nicht der Rede wert - die 24/30hz "Grenze" gilt eigentlich nur bei eingebautem Motionblur, wie das bei Film meistens der Fall ist (anders z.B. bei den Kampfszenen in Gladiator..)
Und diese Battlefield Benchmarks sind ale anderst einmal 30 min-fps und dann 37 min fps
Es ist auch nicht so, das bei schnellen Schwenks die Rate unter 30 fps liegt und deshalb "ruckeliger" wirkt, auch bei Filmen macht das ganze Probleme.
Allerdings ist es natürlich auch empfindungssache und konstant 30 fps ist auch nicht so ruckelig, wie manche hier sagen. Dennoch stimmt es nicht, das man keinen unterschied wahrnimmt.
bye
Spinal