Intel Grafiklösung Larrabee [Quelle: siehe Bildergalerie]
Intels Grafikkarte auf Larrebee-Basis wurde nicht, wie erwartet, auf dem Research at Intel Day in Santa Clara vorgeführt. Die erste, öffentliche Vorstellung soll erst auf dem IDF Ende September erfolgen.
Joe Schütz, Leiter der Mikroprozessorforschung Intels, erwähnte in einem Gespräch mit den Kollegen von golem.de auch warum: "Typischerweise werden solche Demos und auch Produktankündigungen von unseren Vizepräsidenten gemacht." Vizepräsidenten wie Pat Gelsinger werden aber auf dem Research at Intel Day keine Reden halten.
Anwendungen, die von solch einem Manycore-Prozessor wie dem Larrabee profitieren würden, zeigte man auf der Veranstaltung jedoch viele. Der von Intel angeheuerte 3D-Spezialist Daniel Pohl zeigte beispielsweise eine Version der Quakewares-Engine mit Raytracing. Als Testsystem wurde hier eine Workstation mit zwei Nehalem-Xeons mit 8 physikalischen und 16 virtuellen CPU-Kernen verwendet, welche die Umgebung und 500 Spielfiguren mit 20 Bildern pro Sekunde darstellen konnte.
Eine Demonstration der Universität Illinois zeigte eine Virtuell-Reality-Simulation, in der sich zwei Spieler ein Lichtschwert-Duell lieferten. Für die Berechnung der Daten benötigte man pro Spieler zwei PCs, welche die Daten aus einer stereoskopischen Kamera auswerteten, synchronisierten und neue 3D-Bilder berechneten. Beide Beispiele sollen aufgrund der guten Parallelisierbarkeit der Rechenaufgaben massiv von einem Viel-Kern-Prozessor wie dem Larrabee profitieren können.
Einige wenige Spielehersteller sollen angeblich bereits Prototypen der Grafikkarten der auf Larrabee basierenden Manycore-Prozessoren für Entwicklungszwecke besitzen. Dazu wollte Joe Schütz aber bisher keine Stellung nehmen - so der
Bericht auf golem.de.
Links zum Thema: •
Larrabee derzeit nur auf GTX-285-Niveau •
Intel Larrabee erst 2010 im Handel, dann aber komplette Grafikkarten-Serie •
Intel zeigt detaillierten Die-Shot vom Larrabee
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Moderator
22.06.2009 14:15
Ich wiederhole: Kein Ersatz für Grafikkarten, sondern für die heutigen Chipsatz-internen Lösungen. Mit denen kann man spielen, aber wenn du heutige High-End-Notebooklösungen, die es bequem mit der oberen Desktop-Mittelklasse aufnehmen, als "total langsam" bezeichnest, werden sie dir wohl nicht reichen.
Und jetzt schluss mit Offtopic, hier gehts um Larrabee.
Software-Overclocker
22.06.2009 10:33
ach so danke
aber eine andere frage wird die leistung gut sein???
sprich kann man auf einen Lappi dann sogar zocken wie auf nem rechner???
weil heutzutage sind die graks auf lappis total langsam
die cpus gehen ja noch!
sprich würde man dann an die leistung von desktops rann kommen oder nicht???
und was wird dann so ein lappi ungefähr kosten(ca. 2000€???)
Moderator
22.06.2009 00:57
Ich glaube du verwechselst was mit Clarkdale/Arrandale (Grafikeinheit in der CPU integriert). Da werkelt AMD seit längerem an einem Gegenprojekt namens Fusion. Die letzte Meldung, die ich davon gesehen habe, war aber ein Vermerk in einer Roadmap, der für Mitte 2010 entsprechende Technik im Notebookmarkt versprach.
Beide Ansätze verfolgen nicht das Ziel, Grafikkarten zu ersetzen, sondern nur Chipsatz-interne Grafiklösungen. (Bei Intel wird das definitiv ab Anfang 2010 anfangen, bei AMD sind afaik noch keine fertigen Produkte bekannt)