Intel Core i9-10900K laut Intel bis zu 30 Prozent schneller als Core i9-9900K

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Intel Core i9-10900K laut Intel bis zu 30 Prozent schneller als Core i9-9900K
Quelle: Intel

Zu Intels kommendem CPU-Topmodell Core i9-10900K sind vermeintlich interne Leistungsdaten aufgetaucht, die einen Ausblick auf die Performance geben.

Erst Ende vergangenen Jahres waren Eckdaten zum Core i9-10900K und weiteren Prozessormodellen der "Comet Lake-S"-Generation durchgesickert, die nun durch den Leak einer neuen Folie auf Weibo.com um einen Performance-Ausblick ergänzt werden. Laut diesem angeblich durchgesickerten Dokument ist der Core i9-10900K mit zehn Kernen und 20 Threads bei bis zu 5,3 GHz als neues Topmodell in Benchmarks bis zu 30 Prozent schneller als der bisherige Core i9-9900K mit acht Kernen und 16 Threads bei bis zu 5 GHz Boost-Takt.
Intel Core i9-10900K laut Intel bis zu 30 Prozent schneller als Core i9-9900K Quelle: Intel / MebiuW @ Weibo.com Intel Core i9-10900K laut Intel bis zu 30 Prozent schneller als Core i9-9900K Die höchste gemessene Leistungssteigerung von 30 Prozent stammt dabei vom SPEC-Benchmark, während das Ergebnis des Cinebench R15 mit 26 Prozent Performance-Zuwachs knapp dahinter liegt. Angesichts des Vorteils bei der Kernzahl und dem leicht erhöhten Takt erscheinen diese Werte bei Multi-Threading-Leistung nachvollziehbar, was sich gepaart mit den architektonischen Gegebenheiten wiederum nur mit durchschnittlich 3 bis 4 Prozent in der Single-Thread-Leistung im XPRT-Benchmark niederschlägt.

Bemerkenswert ist auch, dass die Testergebnisse den Core i9-10900K zum einen mit einer TDP von 125 Watt aufführen, aber auch mit 250 Watt auflisten. Der zweite Wert dürfte demnach die PL2-Leistungsstufe ("Power Level 2") der Chips repräsentieren, die benötigt wird, um die "All-Core Boost"-Taktraten zu erreichen (210 Watt beim Core i9-9900K). Mit Ryzen 3000 als Konkurrenz wird Intel wohl auch bei "Comet Lake-S" wieder viel über die Preisschraube drehen müssen. Handfeste Informationen zu den neuen Prozessoren könnte es bereits am 6. Januar im Rahmen einer Pressekonferenz geben oder spätestens zu der angeblich für April angesetzten Markteinführung.

Quelle. via tomshardware.com

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    • Kommentare (240)

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      • Von Buggi85 Software-Overclocker(in)
        Ich hab jetzt interessehalber doch mal die Intel iGPU aktiviert und auch mit dieser das Video per QSV kodiert.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zeit: 1:19 Min.
        FPS: 22

        Das Ergebnis fällt im Vergleich zur 1070 wenig berauschend aus, erledigt die Aufgabe aber immer noch in der hälfte der Zeit des 12 Kerners. Damit liegt man wohl irgendwo auf Augenhöhe des 24er Threadripper.
        FFMPEG bindet die QSV Beschleunigung an DirectX und auch wird die CPU mit eingebunden.
        Ich weiß nicht genau welche Aufgabe sie da übernimmt, aber mein auf 4.0 GHz betriebener 9900k erledigt den Job bei 43W Package Power. @Stock sind es 65W, wobei es keinen Geschwindigkeitsvorteil gibt mit 4.7 Ghz.

        Klares Fazit, die iGPU landet keinen Stich bei vorhandener Nvidia Karte, außer man enkodiert je ein Video parallel mit beiden. Zumindest sind die Ressourcen vorhanden bei nicht F Intel CPUs.
        Eine reine CPU zum enkodieren ist einfach abgeschlagen, da bräuchte man so viel mehr Kerne, dass die Preis-Leistung massiv leidet, dazu fällt dann die Leistungsaufnahme deutlich höher aus.

        Das QSV Video habe ich auch mal in die Dropbox dazu gepackt.
      • Von Buggi85 Software-Overclocker(in)
        Ich hab jetzt interessehalber doch mal die Intel iGPU aktiviert und auch mit dieser das Video per QSV kodiert.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zeit: 1:19 Min.
        FPS: 22

        Das Ergebnis fällt im Vergleich zur 1070 wenig berauschend aus, erledigt die Aufgabe aber immer noch in der hälfte der Zeit des 12 Kerners. Damit liegt man wohl irgendwo auf Augenhöhe des 24er Threadripper.
        FFMPEG bindet die QSV Beschleunigung an DirectX und auch wird die CPU mit eingebunden.
        Ich weiß nicht genau welche Aufgabe sie da übernimmt, aber mein auf 4.0 GHz betriebener 9900k erledigt den Job bei 43W Package Power. @Stock sind es 65W, wobei es keinen Geschwindigkeitsvorteil gibt mit 4.7 Ghz.

        Klares Fazit, die iGPU landet keinen Stich bei vorhandener Nvidia Karte, außer man enkodiert je ein Video parallel mit beiden. Zumindest sind die Ressourcen vorhanden bei nicht F Intel CPUs.
        Eine reine CPU zum enkodieren ist einfach abgeschlagen, da bräuchte man so viel mehr Kerne, dass die Preis-Leistung massiv leidet, dazu fällt dann die Leistungsaufnahme deutlich höher aus.

        Das QSV Video habe ich auch mal in die Dropbox dazu gepackt.
      • Von Buggi85 Software-Overclocker(in)
        Zitat von biosat_lost
        Die CPU sollte in der Kernleistung dann sogar nicht nur zulegen, sondern soviel zulegen, dass die Mehr-Kern-leistung nicht nur den Verlust ausgleicht, der dadurch entsteht, dass die CPU mehr Kerne hat. Würde fast sagen erst dann hättest du abseits von Benchmarks und Anwendungen einen fühlbaren Mehrwert bzw. eine fühlbare Mehrleistung.
        Stand heute ist es eine gesunde Mischung aus Kernen und deren Leistung, würde ich sagen. Aber Singlethread spürt man einfach überall, da reicht schon das öffnen eines Programms.
      • Von biosat_lost PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Buggi85
        Mehr Kerne haben ihre Daseinsberechtigung, aber ich werde keineswegs jemals wieder eine CPU kaufen, die ihren Leistungszuwachs durch mehr Kerne definiert, ohne in der pro Kern Leistung zuzulegen. Die Ryzen 1000er waren eben genau das und ich war verärgert, immerhin über 400€ für die CPU gezahlt.
        .
        Die CPU sollte in der Kernleistung dann sogar nicht nur zulegen, sondern soviel zulegen, dass die Mehr-Kern-leistung nicht nur den Verlust ausgleicht, der dadurch entsteht, dass die CPU mehr Kerne hat. Würde fast sagen erst dann hättest du, abseits von Benchmarks und Anwendungen, einen fühlbaren Mehrwert bzw. eine fühlbare Mehrleistung.
      • Von Buggi85 Software-Overclocker(in)
        Danke Gauss.
        Den GPUs hängt das noch aus der Vergangenheit nach, wobei gerade dieser Bereich sich rasch weiterentwickelt hat. Gut, der Codec muss natürlich auch von der Hardware supported werden. Als Zocker mit Nvidia GPU ist das für uns ein positiver Nebeneffekt. Darum sehe ich auch das Streaming nicht so eng verzahnt mit der CPU.
        Leider hab ich keine Turing Karte, aber man kann da auch nichts gegen Pascal sagen.

        Ansonsten, falls Reproduzierungsbedarf besteht. ffmpeg im Shared Paket (exe + dll enthalten) runterladen und ggf. das Nvidia Codec SDK installieren. CUDA Toolkit | NVIDIA Developer
        Treiber der Grafikkarte sollte auch auf einem aktuellen Stand sein.
        Über die PowerShell am besten zum Verzeichnis der ffmpeg.exe wechseln. Danach habe ich es mit folgenden Settings kodiert. (Pfade anpassen)

        42 MB Video: ./ffmpeg -hwaccel cuda -i d:\cuda\jellyfish-140-mbps-4k-uhd-hevc-10bit.mkv -pix_fmt p010le -c:v hevc_nvenc -preset slow -rc vbr_hq -b:v 12M -maxrate:v 20M -c:a aac -b:a 240k -filter:v fps=fps=60 d:\cuda\jellyfish_60fps_42mb.mp4

        68 MB Video: ./ffmpeg -hwaccel cuda -i d:\cuda\jellyfish-140-mbps-4k-uhd-hevc-10bit.mkv -pix_fmt p010le -c:v hevc_nvenc -preset slow -rc vbr_hq -b:v 20M -maxrate:v 30M -c:a aac -b:a 240k -filter:v fps=fps=60 d:\cuda\jellyfish_60fps_68mb.mp4
      • Von gaussmath
        Zitat von Buggi85
        Habe es jetzt einfach in meine Dropbox hochgeladen.
        Sieht gut aus. Ich kann tatsächlich keine Verzerrungen, Artefakte oder pixelige Bereiche sehen. Die Bildschärfe ist top. Aber ich verwende auch die GPU fürs Rendern. Turing hat da nochmals ordentlich was draufgelegt, was die Performance betrifft.. Die CPU ist tot, was Videoverarbeitung betrifft.
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