Comet Lake S: Webseite will konkreteren Release-Termin kennen

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Comet Lake S: Webseite will konkreteren Release-Termin kennen (1)
Quelle: Intel

Intels nächstes Projekt im Prozessorenmarkt ist Comet Lake S. Das wird die "neue" Mainstream-CPU, die zwar weiter in 14 nm gefertigt werden soll, aber unter anderem über einen neuen Sockel verfügt. Laut einem Bericht soll es im April 2020 losgehen.

Nachdem AMD seine Armada an Prozessoren auf Intel losgelassen hat, ist nun Santa Clara am Zug. Da bereitet man die Veröffentlichung von Comet Lake S vor, dem nächsten Mainstream-Prozessor. Der basiert weiter auf einer bekannten und verbesserten Architektur und wird auch weiter in 14 nm produziert, soll aber unter anderem bereits den neuen Sockel bekommen und natürlich mit Z490 einen neuen I/O-Hub.

Bislang war als Starttermin lediglich das erste Halbjahr 2020 zu hören, aber ein Bericht von HKEPC wird nun konkreter. Da will man erfahren haben, dass es im April 2020 losgehen soll. HKEPC gilt generell als recht zuverlässiges Outlet. Angesichts der Dichte der Gerüchte und Leaks in den letzten Wochen dürfte es auf jeden Fall langsam Richtung Release gehen. Mit etwas Glück werden die Prozessoren und die Plattform auch bereits zur CES 2020 angekündigt.

Auch lesenswert: Intel Comet Lake: ES-Benchmarks mit 6- und 10-Kerner sowie Z490

Denkbar, das Intel wieder gestaffelt startet und erst die K-Prozessoren mit dem Z490 verfügbar macht und später die kleineren Prozessoren mit dem Rest der 400er-PCHs bereitstellt. Konkret ist unter anderem von den Modellen H410, B460, H470 und Q470 die Rede. Wirklich relevant für den Endkundenmarkt sind meist nur das Spitzenmodell wegen seiner Übertaktereigenschaften und ein Budgetmodell. Der Rest wird vornehmlich in Office-Rechnern verbaut.

Comet Lake S soll mit bis zu 10 Kernen verkauft werden. Alle Prozessoren sollen Hyper Threading haben und basieren auf einer verbesserten Architektur der aktuellen Generation. Entsprechend ist auch bei 20 MiB L3-Cache Schluss. Die 10. Generation soll DDR4-2666 und PCI Express 3.0 (16+24 Lanes) unterstützen, sowie USB 3.2 Gen 2 und Wi-Fi 6. Gesprochen wird außerdem von "Enhanced core and memory overclock", einem C10-Stand-by-Modus mit S0ix für modernes Stromsparen.

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ingo_Knito
        16+24 PCIe Lanes? Wohl eher 16 + 4 (für Chipsatzanbindung). Oder sind 24 Lanes vom Chipsatz gemeint?
        Es ist die Gesamtausstattung der Plattform gemeint, also freie CPU plus freie I/O-Hub-Lanes. Der CPU-interne Controller sollte die gewohnten 16 Lanes + DMI (×4) liefern, "bis zu" 24 Lanes für den Z390 Z490 wurden bislang von allen Leaks bestätigt.

        Zitat von Threshold
        Wenn Intel jetzt 3200 oder 3600er RAM spezifiziert, müssten alle Chipsätze das unterstützen. Also auch die, mit denen nicht übertakt werden kann und natürlich die, die den OEM Partnern vorbehalten ist.
        Vielleicht wollen die OEM Partner das nicht und daher verzichtet Intel darauf.
        Intel hat in der Vergangenheit auch schon wechselnde Spezifikationen innerhalb eines Sockels, teilweise sogar offensiv zur Produktzertifizierung genutzt und hat nicht einmal ein Problem damit, wenn OEMs Dual-Channel-Plattformen mit nur einem Modul ausliefern. Die Ausrede, dass richtig schlechte OEM-Boards (Boards!, den PCHs ist das sowieso egal) Probleme mit -3200 hätten, kann man also nicht bringen. Ganz abgesehen davon, dass die gleichen OEMs gerade zunehmend Ryzen 3000 in ihr Programm aufnehmen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ingo_Knito
        16+24 PCIe Lanes? Wohl eher 16 + 4 (für Chipsatzanbindung). Oder sind 24 Lanes vom Chipsatz gemeint?
        Es ist die Gesamtausstattung der Plattform gemeint, also freie CPU plus freie I/O-Hub-Lanes. Der CPU-interne Controller sollte die gewohnten 16 Lanes + DMI (×4) liefern, "bis zu" 24 Lanes für den Z390 Z490 wurden bislang von allen Leaks bestätigt.

        Zitat von Threshold
        Wenn Intel jetzt 3200 oder 3600er RAM spezifiziert, müssten alle Chipsätze das unterstützen. Also auch die, mit denen nicht übertakt werden kann und natürlich die, die den OEM Partnern vorbehalten ist.
        Vielleicht wollen die OEM Partner das nicht und daher verzichtet Intel darauf.
        Intel hat in der Vergangenheit auch schon wechselnde Spezifikationen innerhalb eines Sockels, teilweise sogar offensiv zur Produktzertifizierung genutzt und hat nicht einmal ein Problem damit, wenn OEMs Dual-Channel-Plattformen mit nur einem Modul ausliefern. Die Ausrede, dass richtig schlechte OEM-Boards (Boards!, den PCHs ist das sowieso egal) Probleme mit -3200 hätten, kann man also nicht bringen. Ganz abgesehen davon, dass die gleichen OEMs gerade zunehmend Ryzen 3000 in ihr Programm aufnehmen.
      • Von Immunglobulin
        Zitat von PolyOnePolymer
        Vielleicht im Speicher Überlauf und mittels eines Treiber bugs.

        Ihr ermittelt auch nur teilweise 15% weil ihr zwei verschiedene Boards miteinander verglichen habt, was schonmal ein seriöses Ergebnis ausschließt.

        Innerhalb der Messungenauigkeit gibt's keine Unterschiede, eure Messungen stehen da in y Kontrast zu allen anderen Messungen, wie schon in ACO.
        Ja, ein Bug
        Was du wieder für eine ******* laberst, sry. Lies es doch selbst!!
        https://www.pcgameshardwa...

        Was hätte PCGH denn davon Falschinformationen zu vertreiben?
      • Von HardwareHighlander
        Zitat von PCGH_Dave
        Ich stand direkt neben Raff und konnte live die Vorteile von PCI-E 4.0 sehen.
        Aber ja, wahrscheinlich sehen meine Augen dann auch falsch oder so.
        Vielleicht im Speicher Überlauf und mittels eines Treiber bugs.

        Ihr ermittelt auch nur teilweise 15% weil ihr zwei verschiedene Boards miteinander verglichen habt, was schonmal ein seriöses Ergebnis ausschließt.

        Innerhalb der Messungenauigkeit gibt's keine Unterschiede, eure Messungen stehen da in y Kontrast zu allen anderen Messungen, wie schon in ACO.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PolyOnePolymer
        Sind Fehlmessungen, PCIe 4.0 bringt auf ner 5700XT nichts.
        Ich stand direkt neben Raff und konnte live die Vorteile von PCI-E 4.0 sehen.
        Aber ja, wahrscheinlich sehen meine Augen dann auch falsch oder so.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von PCGH_Torsten
        Gerade weil die RAM-Controller aber schon seit Jahren problemlos DDR4-3200 bis 3600 ohne jedes Problem und nicht selten auch -4000 bis -4400 mitmachen, ist es aber einfach nur dämlich von Intel, immer noch keinen schnelleren RAM zu spezifizieren. In einigen Spielen lässt man hier außerhalb des GPU-Limits 10-15 Prozent Fps liegen, die es eigentlich gratis gäbe. Aber nur solange der Nutzer technisch versiert und nicht an Spezifikationen gebunden ist. Damit scheiden 80-90 Prozent der Anwender, alle OEM-Anbieter und alle Tester mit Prinzipien aus. Bei denen werden die CPUs weiterhin unter ihrem Potenzial laufen. Bislang habe ich das für eine Strategie gehalten – solange man vor AMD lag, hatte man den Boost nicht nötig und wollte sich den Pferdefuß höherer Speicheranforderungen nicht anhängen. Aber jetzt wo Ryzen offiziell mit DDR4-3200 verkauft wird?
        Wenn Intel jetzt 3200 oder 3600er RAM spezifiziert, müssten alle Chipsätze das unterstützen. Also auch die, mit denen nicht übertakt werden kann und natürlich die, die den OEM Partnern vorbehalten ist.
        Vielleicht wollen die OEM Partner das nicht und daher verzichtet Intel darauf.
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