Windows 10 1803: Grafikkartentreiber sind da
Microsoft hat das April-2018-Update für Windows 10 veröffentlicht und damit auch für den Anwender den traditionellen Spießrutenlauf durch die Treiber-Updates gestartet. Für Grafikkarten können die drei großen Anbieter liefern.
Windows 10 1803 ist da und wird nun nach und nach über Windows Update verteilt. Wer es gar nicht abwarten kann, kann sich das April-2018-Update auch manuell installieren. Wie immer aber ist Vorsicht angesagt, gerade auf Systemen, deren Verfügbarkeit wichtig ist. Denn wie immer beginnt nun auch der Spießrutenlauf durch Treiber- und Software-Updates.
Die drei großen Grafikkarten-Anbieter waren dieses Mal vorbildlich und haben direkt zum Start auch die passenden Treiber im Angebot. Nvidia war tatsächlich der erste Anbieter mit Treiber, denn hier ist der bereits am 25.04.2018 zugänglich gemachte Treiber 397.31 WHQL für Windows 10 1803 geeignet. Auch AMD kann die Radeons versorgen und schickt den 18.4.1 Beta ins Rennen, der auf den 24. April datiert ist, aber erst später veröffentlicht wurde.
Erstmals mit einem richtigen Release-Treiber unterwegs ist Intel, die den 24.20.100.6025 nominieren. Für das Software-Team durchaus ein Meilenstein, denn nimmt man die Ambitionen mit dedizierten Grafikkarten ernst, muss man auch die Software-Abteilung auf Vordermann bringen. Das Team stellt derzeit unter anderem die Intel-Treiber auf Unified um, also auf einen Treiber für verschiedene Modelle wie es auch AMD und Nvidia handhaben.
Der Trend geht aber dennoch dahin, dass die Anbieter ihr Softwareangebot deutlich ausdünnen. Begann zunächst AMD damit, Windows 8 nicht mehr zu unterstützen, gibt es da derzeit immerhin noch Windows-7-Treiber und alles auch in 32 und 64 Bit. Das können und wollen Intel und Nvidia nicht bieten. Für Windows 10 sind 32-Bit-Treiber generell gestrichen und auch Treiber für Betriebssysteme mit geringem Marktanteil werden stiefmütterlich behandelt. Der Trend wird sich wohl weiter verschärfen, sodass man irgendwann um Windows 10 64 Bit kaum noch herumkommt.
Derweil sei erwähnt, dass auch andere Geräte betroffen sein können. Wer mit den Treibern keinen größeren Aufstand will, sollte sich mit dem Update von Windows 10 auf den neuesten Stand Zeit lassen. Das hilft auch bei Softwareinkompatibilitäten.


Habe das Update auf drei Rechner + Laptop ausgeführt, lief gut durch und alle laufen wie zuvor noch ohne Probleme...
Nichts von dem was hier berichtet wurde ist bei uns eingetroffen.