Watch Dogs am PC angespielt: Passend zum Hacker-Szenario setzt Ubisoft stark auf DX11-Compute-Shader

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Offizieller Watch Dogs-Screenshot von der Gamescom
Quelle: Ubisoft

Nicht nur das Spielprinzip von Ubisofts Watch Dogs, einer Mischung aus Hacken, Forschen, Fahren und Cover-Shooter, hat uns bei der halbstündigen Hackertour im Chicago-Stadtteil The Wards gefallen. Auch die DX11-Optik, die der Renderer der Disrupt-Engine auf den Bildschirm zaubert, ist beeindruckend.

Um Watch Dogs nicht zuletzt auch für die kommende Konsolengeneration fit zu machen, hat sich Ubisoft Montreal dazu entschlossen, einen DX11-Renderer zu nutzen und beispielsweise massiv Compute Shader einzusetzen. Wie wir bei unserem halbstündigen Anspieltermin feststellen konnten, war diese Entscheidung goldrichtig.

Das Hacker-Game: Watch Dogs 2

Wir durften den Protagnisten Aiden zwar nur via PS4-Controller (!) durch die actiongeladene und dynamisch interagierende offene Spielwelt steuern, konnten aber trotzdem feststellen, dass diese wie vom Producer Dominic Guay in unserem Watch-Dogs-Technik-Interview versprochen, eine extrem hohe Detailfülle besitzt. Die NPCs, die genauso wie die Spielweltobjekte mit dem Spieler interagieren, sehen dank sehr hoch aufgelöster und mit vielen kleinen Details verzierter Pixeltapeten sehr lebendig aus. Die Animationen fallen ebenfalls geschmeidig aus. Bei der Beleuchtung der Stadt, über der tagsüber Dunst liegt und in der Nachts Abertausende Lichtquellen erstrahlt, kommen per DirectX 11 umgesetzte Rendertechniken wie Global Illumination und HDR sowie eine sehr hohe Anzahl an dynamischen Lichtquellen zum Einsatz. Dazu kommen grafische Schmankerl wie Soft Shadows sowie diverse Post-Effekte wie Tiefen- und Bewegungsunschärfe.

Auch bei den Fahrzeugmodellen spart Ubisoft Montreal nicht mit Details. Auf dem Pixellack der mit einem Schadensmodell versehenen Fahrzeuge sind Spiegelungen, Kratzer aber auch Roststellen zu sehen. Ebenfalls sehenswert sind die teils sehr genau texturierten Scheinwerfer, Rückleuchten, Radkappen, Reifen oder Chromstoßstangen. Die Fahrphysik ist dagegen eher gemütlich und erhebt dank der Pad-optimierten Steuerung nicht den Anspruch, realistisch zu sein. Bei den Ragdoll-Effekten und der Stoff-Physik (Fahnen, Mantel von Aiden) gibt die Havok-Engine dann wieder Gas. Das gilt auch für die Partikel-Physik, die einen volumetrischen und realistisch wirkenden Rauch und Staub produziert.

Fazit: Watch Dogs Anspieltermin auf der Gamescom

Im optischen Vergleich hat Watch Dogs den Open-World-Konkurrenten GTA 5 auf jeden Fall geschlagen. Der spielerische Vergleich steht noch aus.

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        Ich freu mich auf eine gute PC Umsetzung, auf der Konsole läuft das Spiel nur mit maximal 30fps:

        Watch Dogs PS4 E3 2013 Pre-Production Frame-Rate Tests - YouTube
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        Ich freu mich auf eine gute PC Umsetzung, auf der Konsole läuft das Spiel nur mit maximal 30fps:

        Watch Dogs PS4 E3 2013 Pre-Production Frame-Rate Tests - YouTube
      • Von Michael2812 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Bensta
        Watch Dogs spielt sich wie Assassins Creed+Splinter Cell. Ubisoft hat einfach zwei ihrer starken Marken vermischt.

        Da kann ich nur zustimmen, hab auf der Gamescom erst Assassins Creed gespielt und danach Watch Dogs. Ist nur wie bei allen neuen Arten der Interaktion recht gewöhnungsbedürftig.
      • Von The1nsider PC-Selbstbauer(in)
        Ich bin mir ziemlich sicher das Watch Dogs in High fast genau so gut aussieht wie in Ultra und man geschätzte 50% an Leistung einspart.
        Ist ja bei allen neuen Spielen so.
      • Von Bensta Software-Overclocker(in)
        Watch Dogs spielt sich wie Assassins Creed+Splinter Cell. Ubisoft hat einfach zwei ihrer starken Marken vermischt.
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