Star Wars Battlefront 2: PC-Beta im Techniktest mit Benchmarks [Update 4]
Großes Benchmark-Update: Star Wars Battlefront 2 darf seit dem 6. Oktober von jedermann kostenlos angespielt werden, der den 23 GByte großen Download in Kauf nimmt. Selbstverständlich war auch PC Games Hardware auf den Schlachtfeldern von SWBF2 zugegen, um Ihnen erste Eindrücke der Technik sowie Benchmarks zu liefern - DX12 vs. DX11 auf Geforce und Radeon inklusive.
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Update 4 vom 6. Oktober: Pünktlich zum Start der öffentlichen Beta haben wir unsere Grafikkarten-Benchmarks um einige populäre Modelle erweitert. PC Games Hardware wünscht viel Erfolg auf dem galaktischen Schlachtfeld!
Star Wars Battlefront 2 aus dem Hause DICE/EA befindet sich seit dem 4. Oktober im Betatest. Damit Sie wissen, welche PC-Hardware dem Spiel gewachsen ist, präsentieren wir Ihnen an dieser Stelle unsere ersten Eindrücke aus dem vielversprechenden Shooter. Star Wars Battlefront 2 wird final am 17. November 2017 für PC, Playstation 4 und Xbox One erscheinen. Über Origin Access ist Battlefront 2 schon ab dem 9. November spielbar, Vorbesteller dürfen ab dem 14. November ran.
SW Battlefront 2 Beta: Systemanforderungen und Technik
Wer an der Battlefront-2-Beta teilnehmen will, sollte einen Rechner mit Windows 7 64 Bit, installiertem Origin-Client und rund 23 Gigabyte freiem Speicherplatz haben. Beim Prozessor sind die Minimal-Anforderungen mit einem AMD FX-6350 oder Intel Core i5-6600K zumindest im Fall von Intel verhältnismäßig modern. Bei der Grafikkarte sollte es sich mindestens um eine Geforce GTX 660 oder Radeon HD 7850 handeln, was kein Problem darstellen dürfte. Bei der empfohlenen Systemkonfiguration geht es vor allem bei der Grafikkarte deutlich nach oben, hier werden eine AMD Radeon RX 480 oder eine Nvidia Geforce GTX 1060 genannt. Auf CPU-Seite nennt DICE den FX-8350 oder den Core i7-6700, dazu kommen 16 GiByte RAM. Ryzen-CPUs werden nicht erwähnt.
Quelle: PC Games Hardware
Star Wars Battlefront 2 PC Beta im Techniktest (8)
Nvidia hat passend zur Battlefront 2 Beta bereits vor einigen Tagen den Geforce-Treiber 385.69 WHQL veröffentlicht, diesen sollte man installieren, um die beste Spielerfahrung zu erhalten. Bei AMD ist der aktuelle Radeon-Treiber der Crimson Relive 17.9.3., bei dem aber nicht explizit Battlefront 2 erwähnt wird. Es ist durchaus möglich, dass sich hier während des Betatests noch etwas tut.
Technisch entspricht Star Wars Battlefront 2 einem weiterentwickelten Battlefield 1, erneut kommt DICE' hauseigene Frostbite-Engine zum Einsatz. Wie beim Genre-Kollegen mit Weltkriegsszenario finden PC-Spieler im Optionsmenü von SW Battlefront 2 eine reichhaltige Auswahl an Grafikoptionen vor, darunter auch die, auf die DirectX12-API zu wechseln. Battlefield 1 liefert mit der Low-Level-Schnittstelle nach wie vor eine durchwachsene Performance ab, weshalb wir bei Problemen dazu raten, auf die altbewährte DX11-API zurückzugehen. Wie sich DX12 gegen DX11 im Detail schlägt, sehen wir uns weiter unten in diesem Artikel an. Bis dahin haben wir gute Nachrichten für Freunde ultrabreiter Bildschirme, denn SWBF2 unterstützt das 21:9-Format tadellos und gewährt Besitzern entsprechender Bildschirme somit einen nicht zu unterschätzenden Sichtfeldvorteil auf dem Schlachtfeld:
SW Battlefront 2 Beta: Grafikkarten-Benchmarks
Da das Testen reiner Online-/Multiplayer-Spiele aufgrund der Dynamik alias "Chaosfaktor" eine schwierige Angelegenheit ist, ziehen sich unsere Benchmarks noch etwas hin. Auch kommt nicht jeder der verfügbaren Spielmodi für Benchmark-Tests in Frage. Rasch stellte sich heraus, dass der Sternenkampf im eigenen Flugvehikel nicht so anspruchsvoll für die Hardware ist wie die Missionen per pedes. Letztendlich als Testszenario erwählt haben wir den Team Battle auf Naboo, da hier nur die KI zugegen ist und wir somit "nur" dafür sorgen müssen, die Messungen an der richtigen Stelle ohne einen virtuellen Bildschirmtod durchzuführen. Auch das ist wegen der stets heranstürmenden Feindestruppen leichter gesagt als getan, doch wir haben einige populäre Modelle für Sie durchgetestet.
Die Benchmarkszene findet zwar in einer der anspruchsvolleren (Indoor-)Maps der SWBF2-Beta statt, allerdings handelt es sich keineswegs um ein Worst-Case-Szenario. Kommt es zu großen Schusswechseln und bildfüllenden Explosionen - Dinge, die wir aus Gründen der Reproduzierbarkeit im Test meiden -, fallen die Bildraten teils deutlich geringer aus. Wir gehen weiterhin davon aus, dass große Freiluftkarten in der Finalversion von Star Wars Battlefront 2 ebenfalls einen höheren Anspruch haben werden.
Quelle: PC Games Hardware
Star Wars Battlefront 2 PC Beta im Techniktest: Start der PCGH-Benchmarkszene
Wie immer verwenden wir die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia, namentlich die Radeon Software 17.9.3 und den Geforce 385.69 WHQL. Die Texturfilterqualität steht PCGH-typisch auf "Hohe Qualität" (HQ) und Vsync ist abgeschaltet. Im Spiel haben wir die Grafikoptionen manuell auf das Maximum gesetzt, allein die Auflösungsskalierung bleibt bei 100 % (= native Bildschirmauflösung).
Star Wars Battlefront 2 läuft bereits im jetzigen Beta-Status sehr gut, was angesichts der performanten Engine-Vorgänger nicht verwundert. Nachladeruckeln war während unserer Matches keines vorhanden, die schicke Grafik flutscht förmlich über den Bildschirm - sogar in Ultra-HD-Auflösung. Erneut ist es die Oberflächendarstellung, welche am meisten zu überzeugen weiß, hier protzen die Entwickler mit vielen feinen, oft erhabenen Details. Doch auch die Beleuchtung inklusive der hochauflösenden Screen-Space-Reflexionen weiß zu gefallen. Hier findet sich eine weitere Gemeinsamkeit mit Battlefield 1: Das Spiel verrechnet für einige Effekte, darunter Spiegelungen, mehrere Frames und ist somit auf flüssige Bildraten angewiesen. Sind diese nicht gegeben, schlieren besagte Effekte bei Bewegung unschön durch das Bild. Ebenfalls temporal ist die sehr gute Bildglättung, wobei der gleiche Algorithmus wie bei SW Battlefront 1 und Battlefield 1 verwendet wird. Sie sollten das TAA auf jeden Fall aktivieren, da es Flimmern effektiv bekämpft und kaum ins Fps-Kontor schlägt.
Unter dem Strich kann sich SW Battlefront 2 bereits jetzt als Musterbeispiel für gute Optimierung bezeichnen lassen. Die guten Bildraten korrespondieren mit sauberen Frametimes ohne grobe Ausschläge (nur unter DX11!) und werden von einer ordentlichen Mehrkernauslastung (siehe weiter unten im Artikel) sowie geringem Hunger auf Grafikspeicher flankiert. Das sind vor allem für Besitzer einer Geforce GTX 970 gute Nachrichten: Gerade noch keuchte die beliebte Nvidia-Grafikkarte ob des Speicherhungers der CODWW2-Beta, nun zaubert sie flüssige Bildraten in SWBF2 auf den Schirm. Das Streaming der Frostbite-Engine kommt mit 4 GiByte Grafikspeicher bestens zurecht und stellt somit auch die GTX 970 vor keine Herausforderung; Texturbrei ist nicht anzutreffen. Lediglich in Ultra HD bietet sich eine Grafikkarte mit 6 oder gleich 8 GiByte Speicher an - nicht unbedingt wegen der Kapazität, sondern weil die entsprechenden Modelle genügend Leistung für die Pixel-Königsklasse aufweisen. Die Radeon R9 Fury X als schnellste 4-GiByte-Karte zeigt derweil, dass sie bei guter Optimierung nicht zum alten Eisen gehört.
Während unserer Benchmarks lastet Star Wars Battlefront 2 die Grafikchips so gut aus, dass sie stärker von ihren Powerlimits eingebremst werden als in den meisten anderen Spielen. Besonders deutlich erkennbar ist das bei den getesteten Vega-GPUs: Die Liquid-Edition stemmt die Ultra-HD-Auflösung mit lediglich 1.590 MHz, während sie andere Spiele gewöhnlich mit 1.650 bis 1.700 MHz berechnet. Noch etwas härter trifft es die Vega 64 und Vega 56, jeweils mit Luftkühlung, hier sind nur rund 1.390 respektive 1.260 MHz anzutreffen. Doch nicht nur Vega, sondern auch Pascal ist betroffen; so manche manuell optimierte Karte, die vielen Spielen standhält, wird hier an ihr Powerlimit gelangen und sich heruntertakten müssen.
Quelle: PC Games Hardware
Star Wars Battlefront 2 Multiplayer Beta: Origin ist nicht gerade hilfreich beim Testen von Hardware – beim fünften Wechsel der Grafikkarte ist das Spiel auf diesem Account für viele Stunden dicht.
Die gute Performance erlaubt es, von spielinternen Downsampling Gebrauch zu machen. Standardmäßig steht jene Resolution Scale auf 100 Prozent, was der eingestellten Auflösung entspricht. Werte jenseits von 100 Prozent führen zu entsprechend mehr berechneten Bildpunkten, wodurch sich die Grafikqualität verbessert. Vor allem Glanzflächen sowie einige Texturen profitieren von der feineren Abtastung, außerdem nimmt die Bildschärfe zu. Grundsätzlich sieht Star Wars Battlefront 2 aber schon in Full-HD-Auflösung gut aus, Downsampling verleiht der Grafik den letzten Schliff. Ein Extrembeispiel der Auswirkungen (klicken Sie unbedingt auf "Full-HD Vergleich"):
SW Battlefront 2 Beta: DX12 vs. DX11
Wie bereits erwähnt, besteht bei der SWBF2-Beta im Grafikmenü die Möglichkeit, vom standardmäßig aktivierten DirectX 11 auf DirectX 12 zu wechseln, sofern Grafikkarte und Betriebssystem dazu in der Lage sind - Windows-7-Nutzer sind dabei außen vor. Im Test zeigt sich, dass Letzteres kein Beinbruch ist, denn DX12 unterliegt DX11 haushoch. Das belegen unsere Messungen auf zwei grundverschiedenen Systemen, einmal mit Pascal- und einmal mit Vega-GPU.
Wie bei Battlefield 1 stört vor allem direkt nach dem Spielstart Nachladeruckeln das Geschehen, die Frametimes fallen unregelmäßig aus. Damit nicht genug, die Bildraten sind mit DX12 wesentlich geringer als unter DX11 - sowohl im absoluten Grafiklimit als auch im absoluten Prozessorlimit. Ein Vorteil für DX12 dürfte sich nur bei sehr schwachen beziehungsweise alten Prozessoren einstellen, das gilt bereits seit DICE' erster DX12-Implementierung innerhalb der BF1-Beta. Die ersten Vergleichswerte finden Sie unter diesem Text; Radeon-Werte folgen.
Die Grafikkarten-Testmethodik von PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen.Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatische gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks.
Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

so, ich habe nun auch 3 Stunden meiner Origin Acces Trial Zeit in dieses Game gesteckt. Natürlich alle Regler nach rechts und in 4k. Aber dieses Spiel ist grafisch eine Katastrophe. Optisch nicht besser als Battlefront 1 und sogar schlechter als Battlefield 1. Die Menügrafik ist die absolut Hölle und völlig unscharf, trotz der Umstellung auf 4k. Insgesamt wirkt es unscharf, verwischt und ist optisch keine Weiterentwicklung. Im Gegenteil.
Zum Gameplay, ich finde es nicht rund. Man bleibt an allen möglichen Kanten und Ecken hängen und kommt keine höheren Absätze hoch (mega nervig!) Das Teamplay ist auch für den Arsch. Da hänge ich schon mit meinem Kumpel im Ts und machen eine "Party" auf und landen dann trotzdem immer wieder neu gemixt in den Squads. Selbst mit den fremden Leuten kommt kein Teamplay auf, jeder läuft seinen eigenen Weg. Das Heldensystem überzeugt mich auch nur gering. Die Kampagne kenne ich nicht.
Die reine Perfomance ist auch nicht überzeugend. Netzwerk und Server in meinen Augen gerade befriedigend. Frametimes und GPU-Auslastung schwankt stark. In meinen Augen ein absoluter Flopp.
Hier noch ein Clip, wo ich mehrere Clips zusammengeschnitten hab. Bei 1:45 ist auch DX12 zu sehen. Performance ein Graus. ^^
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Die Option "Dynamic Resolution" oder so, lässt sich nicht deaktivieren - hat das evtl. auch einen Einfluss?