PvZ Garden Warfare 2 im Techniktest - CPU-Kernskalierung von 1 bis 6 [Update]
Update mit Prozessor-Kernskalierung und weiteren Grafikkarten. Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 ist seit dem 25. Februar erhältlich. PC Games Hardware stürzte sich für Sie in die Gartenschlacht und präsentiert Ihnen nun den Techniktest. So viel vorweg: Das Spiel auf Basis der Frostbite-Engine sieht nicht nur klasse aus, es läuft auch fantastisch auf beinahe jedem Computer.
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Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 ist ab sofort für PC, PS4 und Xbox One erhältlich. Die Fortsetzung von Garden Warfare vereint alle Errungenschaften des Vorgängers mit neuen Inhalten. Hierzu zählen unter anderem der Spielmodus "Pflanzenattacke" für bis zu 24 Teilnehmer sowie die 4-Spieler-Koop-Variante "Friedhofskommando". Sowohl Pflanzen als auch Zombies können auf neue Spielcharaktere zurückgreifen. Super Brainz (Zombies) verhält sich wie ein Actionfilmstar der 80er-Jahre und teilt mit Fäusten aus. Die Pflanzen schicken auf den zwölf neuen Mehrspieler-Karten beispielsweise Zitron in den Kampf, eine Kopfgeldjäger-Orange, die auf Wunsch einen Schutzschild ausfährt. Im Gegensatz zu Garden Warfare bietet Teil 2 außerdem einen ordentlichen Singleplayer-Modus - wahlweise auch im Koop via Splitscreen an einem Computer.
PvZ Garden Warfare 2: Die Technik
Garden Warfare 2 basiert wie sein Vorgänger auf DICEs Frostbite-Engine der dritten Generation. Dieser Grafikmotor protzte zuletzt in Star Wars Battlefront mit hoher grafischer Güte und kleinem Hardware-Hunger. Bereits nach wenigen Minuten im neuen Pflanzen-gegen-Zombies-Krieg wird klar, dass Garden Warfare 2 in dieselbe Kerbe schlägt: Die quietschbunte Grafik läuft selbst mit Grafikkarten des Jahrgangs 2011 flüssig, sofern Full HD das Einsatzgebiet darstellt. Entwickler Popcap setzt natürlich andere Schwerpunkte als DICE mit Battlefront oder Bioware mit Dragon Age: Inquisition, die niedliche Ballerei überzeugt jedoch mit solider bis sehr guter Oberflächendarstellung und zahlreichen Effekten. Stilistisch dürfen Sie sich PvZ Garden Warfare 2 als eine Kreuzung aus Super Mario Galaxy, World of Warcraft und Star Wars Battlefront vorstellen - natürlich mit Plants-vs-Zombies-Thematik und entsprechenden Modellen.
Quelle: PC Games Hardware
PvZ Garden Warfare 2: Diese Option suggeriert eine Wahlmöglichkeit der Schnittstelle, faktisch steht aber nur Direct 3D 11 zur Verfügung - die aus dem Vorgänger bekannte Mantle-API wird nicht mehr unterstützt.
So positiv die Technik von PvZ Garden Warfare 2 grundsätzlich ist, es gibt auch Schattenseiten. Zu bemängeln ist in erster Linie der partielle Rückschritt gegenüber dem eigenen Vorgänger: Während Garden Warfare 1 sowohl AMDs Low-Level-Schnittstelle Mantle als auch Multisample-Anti-Aliasing unterstützt, wurde beides bei Garden Warfare 2 gestrichen. Einzig der im Grafikmenü verbliebene API-Schalter zeugt noch von der Wahl, die einst bestand - mehr als Direct 3D 11 ist hier aber nicht verfügbar. Angesichts der bereits erwähnten hohen Bildraten ist das verschmerzbar.
Die Kantenglättung enttäuscht hingegen auf ganzer Linie: MSAA wurde ersatzlos gestrichen, trotz der dreistufig einstellbaren Qualität von "niedrig" bis "hoch" besteht die Bildglättung in PvZ Garden Warfare 2 lediglich aus dem Postfilter FXAA. Ein temporales Verfahren, wie es SW Battlefront und weitere moderne Spiele bieten, fehlt im Spiel ebenso wie Downsampling mittels erhöhter Renderauflösung. Der einzige Weg, um das an vielen Stellen zu sehende Aliasing (u. a. bei Speculars, Alphatests, Kanten) einzudämmen, ist treiberseitiges Downsampling mittels VSR (Radeon)/ DSR (Geforce). Immerhin: Die 21:9-Unterstützung ist in Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 sauber implementiert, davon haben wir uns sowohl auf Radeon- als auch auf Geforce-Grafikkarten überzeugt:
Die Grafikkarten-Testmethodik von PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit rund zwei Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr - zumindest was aktuelle Modelle angeht. An ihre Stelle treten Hersteller-Modelle samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.
Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommere Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Das betrifft vor allem Geforce-Grafikkarten; die Frequenzen der meisten Radeon-Modelle bleiben auch nach dem Aufheizen unverändert - es sei denn, die Leistungsaufnahme ist der Limitfaktor. Die durchschnittliche Frequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks.
Beachten Sie, dass unsere Wahl, werkseitig übertaktete Grafikkarten zum Test heranzuziehen, Auswirkungen auf die Machtverhältnisse hat. Geforce-Grafikkarten sind in der Regel prozentual höher übertaktet als vergleichbare Radeon-Grafikkarten und schneiden daher im Mittel besser ab als im PCGH-Leistungsindex, welcher Referenzgrafikkarten zugrunde legt. Apropos: Keine Sorge, in Grafikkarten-Referenztests, also beim Launch eines neuen Modells, vergleichen wir auch weiterhin Referenzkarten miteinander, gemessen in unterschiedlichen Szenarien und nach Möglichkeit im Vergleich mit ersten Herstelleradaptionen.
PvZ Garden Warfare 2: Grafikkarten von 2010 bis heute im Benchmark
Wie gut läuft Garden Warfare 2 auf meinem PC? Diese naheliegende Frage haben wir bis zu diesem Punkt nur in Prosa angerissen - Zeit für Benchmarks! Wir überprüfen die Performance des Spiels im Singleplayer-Modus nach dem Prolog-Level. Die Testszenze ist der sogenannte Hinterhof (Backyard), hier stehen sich Pflanzen und Zombies in zwei Fronten gegenüber. Die 20-sekündige, von Fraps begleitete Messung beginnt in der Pflanzenbasis und ist im folgenden Video zu sehen. Bei der PCGH-Benchmarkszene handelt es sich ausdrücklich nicht um ein Worstcase-Szenario, in größeren Schlachten sind geringere Bildraten zu erwarten.
Die Ergebnisse sind erfreulich, PvZ Garden Warfare 2 läuft selbst auf Grafikkarten des Jahrgangs 2010 spielbar. Sowohl die Radeon HD 6950 als auch die Geforce GTX 570 kommen mit maximalen Details in Full HD grundsätzlich klar, die Radeon hat im Duell jedoch kare Vorteile dank ihres ausreichenden Grafikspeichers - die GTX 570 hat wegen ihrer 1,25 GiByte mit Nachladerucklern zu kämpfen, die erst bei reduzierter Texturstufe verschwinden. Sorgenfreie Performance mit circa 60 Fps erhalten Sie ab der Grafikkartenklasse einer Geforce GTX 670 und Radeon R9 280; ihre jeweils größeren Geschwister GTX 770 und R9 280X erzielen meist 70 bis 80 Fps in Full High Definition.
Quelle: PC Games Hardware
Sie hätten sich weitere Grafikkarten im Benchmark-Chart gewünscht? Wir auch. EAs Origin-DRM hat jedoch etwas dagegen, wenn sich die Hardware (= Grafikkarte) zu oft verändert und sperrte das Spiel daher auf unseren beiden Testkonten temporär.
Erwähnenswert sind weiterhin das schwache Abschneiden sowohl der Geforce GTX 780 als auch das der GTX 970. Beide erzielen nicht das von vielen Spielen bekannte Leistungsniveau. So muss sich die GTX 780 OC mit der R9 280X OC herumschlagen, während die GTX 970 trotz maßvoller Übertaktung ab WQHD der Radeon R9 290 OC unterliegt (eine R9 390 ist nur wenige Prozente schneller als die Testkarte). Der Grafikspeicher ist in 1440p kein Streitthema, grundsätzlich genügen hier 2 GiByte.
Erst in Ultra HD werden die Grafikkarten aufgrund der großen Pixellast richtig gefordert. 60 Fps rücken mit den meisten Modellen in weite Ferne, einzig die aktuelle Ober- bis High-End-Klasse, bestehend aus übertakteten Versionen der Radeon R9 Fury (X), Geforce GTX 980 Ti und GTX Titan X können die 60er-Hürde erreichen oder sogar nehmen. In UHD machen sich 3 GiByte oder ein noch größerer Onboard-Speicher positiv bemerkbar, es entfallen Nachladeruckler.
[COLOR=textColor3]PvZ Garden Warfare 2: CPU-Kernskalierung von 1 bis 6
Die Frostbite-Engine ist für ihre guten Multithreading-Eigenschaften bekannt. Wie sich die Engine in Garden Warfare 2 schlägt, überprüfen wir anhand des beliebten Intel-Sechskerners Core i7-5820K, welcher bis zu 12 Threads beisteuert. Wie immer führen wir die Kernskalierung mit maximalen Details, aber in der niedrigen 16:9-Auflösung 1.280 × 720 durch. Damit stellen wir sicher, dass der Prozessor maximale Last vorgesetzt bekommt und die Grafikkarte das Geschehen nicht ausbremst. Bei Letzterer handelt es sich um eine auf 1.500/4.207 MHz übertaktete Geforce GTX Titan X inklusive 361.91er-Treiber unter Windows 10 (build 1511 "Threshold"). AA und AF sind für die CPU-Messungen ebenso abgeschaltet wie HDAO.
Quelle: PC Games Hardware
Plants versus Zombies Garden Warfare 2: CPU Core Scaling
Die CPU-Nutzung ist vorbildlich. Nicht nur werden auf beinahe jedem handelsüblichen Prozessor hohe bis sehr hohe Bildraten erreicht, auch Intels SMT alias Hyperthreading entlockt der Engine höhere Bildraten - das ist nicht selbstverständlich, in den meisten Fällen senkt SMT die Bildraten in Spielen. Der Sprung von 4 auf 6 Prozessorkerne führt (ohne SMT) zu einem ansehnlichen Plus von 35 Prozent. Ein reiner Zweikerner wie aktuelle Pentium-Prozessoren kommen mit Garden Warfare 2 grundsätzlich zurecht, die Ladezeiten fallen jedoch länger aus und das Spiel zeigt sporadisches Mikroruckeln - besser, Sie investieren in ein Modell mit SMT (Core i3) oder direkt in einen Vierkerner.
In der Bildergalerie finden Sie rund 50 Screenshots aus Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 in maximaler Qualität (heruntergerechnetes Ultra HD). Was halten Sie von Grafik und Stil? Spielen Sie Garden Warfare 2 gar schon? Nutzen Sie die Kommentarfunktion!

Gibts nun eigentlich schon den Balance-Patch? Ich warte da noch drauf. Oder könnte ich das Spiel gleich holen? Weiß jemand etwas darüber?
Im Text heißt es:
Frostbite rockt einfach.
Vorbildliche Kernskalierung. Sogar SMT bringt einen deutlichen Leistungsschub bei 4 Kernen
Frostbite rockt einfach.