Kaveri: Plant AMD einen Refresh für den Desktop?
AMD könnte sich ein Vorbild an Intels Haswell-Refresh genommen haben und in diesem Jahr einen Kaveri-Refresh veröffentlichen, so jedenfalls, wenn es nach fudzilla.com geht. Vermutet wird eine Erhöhung der Taktraten, wie es auch schon bei Intel der Fall war.
Vor wenigen Tagen berichtete PC Games Hardware schon, dass Carrizo wahrscheinlich nicht als gesockelte Variante für den Desktop erscheinen wird. Gegenüber den Kollegen von anandtech.com hat AMD dies mittlerweile bestätigt: Carrizo wird es vorerst nur als BGA-Version geben, Interessenten werden also nur festverlötete APU-Mainboard-Kombinationen kaufen können. Da Carrizo mit Excavator-Modulen die letzte geplante Ausbaustufe der Bulldozer-Architektur ist und eine neue mit Zen erst für 2016 ansteht, bleibt Kaveri insgesamt zwei bis drei Jahre bestehen – je nachdem, wann genau AMD die neue Generation 2016 veröffentlichen wird.
Laut fudzilla.com werde AMD deshalb einen Kaveri-Refresh für den Desktop anbieten, wie es Intel schon mit Haswell getan hat. Wie genau dieser aussieht, weiß die Webseite allerdings nicht. Vermutet werden erhöhte Taktraten im Vergleich zu den jetzigen Modellen. Fudzilla.com hat sich zwar schon öfters Fehltritte in Sachen Gerüchten erlaubt, anhand der derzeitigen Informationslage sollte ein etwaiger Kaveri-Refresh jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Denkbar, aber reine Spekulation wäre auch ein möglicher Wechsel von TSMC zu Globalfoundries als Chipfertiger für Kaveri. Dabei bleibt allerdings fraglich, ob sich so ein Schritt aus wirtschaftlicher Sicht überhaupt lohnen würde. Ansonsten steht AMD immer noch die Option offen, über den Preis zu konkurrieren – so wie es auch schon bei den FX-CPUs der Fall ist.
Quelle: fudzilla.com

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Wenn der Refresh in etwa so gut wird wie Richland damals (Trinity Refresh), wäre das schon gar nicht mal so schlecht. Quasi durchweg 300mhz plus gab es damals, damit könnte ich auch schon leben.
Die Ablösung des Strategie-Chefs: Nun gut, er scheint ja keinen technischen Hintergrund zu haben, schaut man sich nun die neuen Mitglieder des Vorstandes an (James Clifford und Forrest Norrod) sieht man wohin der Weg geht. Zu recht wie ich ich finde, lieber technisch versierte Leute als reine BWLer. Das kann man einfacher erlernen als den technischen Sachverstand^^
Ich denke auch, dass Frau Su nun nochmals den Vorstand hin zu technisch vorbelasteten Experten umbaut. Mit den Geschäftszahlen für das 4. Quartal wird dies nur indirekt zu tun haben, da die ja bereits als schlecht angekündigt wurden und deshalb sowohl Einbrüche bei Umsatz und vor allem Marktanteil keine Überraschung sein sollten.
@Topic: Für alles weitere sollte man wohl die offizielle Presseerklärung von AMD abwarten. Momentan ist ja alles mehr oder weniger "fischen im trüben"
Wobei man hier auch AMD respekt zollen muss, dass sie ihre "Lecks" weitestgehend geschlossen haben.
Um ein Beispiel zu nennen: Als im Jahr 2000 Intels Netburst-Architektur mehr oder weniger floppte und nicht die hohen Erwartungen erfüllen konnte, hatte man das Glück, dass parallel zu Netburst schon ein komplett anderes Entwicklungsteam viele Jahre an einer völlig anderen Architektur gearbeitet hatte, die letztlich im Jahre 2006 erschien, und als "Intel Core" extrem erfolgreich war. Der Erfolg der Core-Modelle hatte also gar nix mit dem Scheitern bzw. den Lehren von Netburst zu tun, sondern war zu dem Zeitpunkt schon lange in Arbeit (von einem völlig anderen Team).
Im Kern deiner Aussage hast du natürlich Recht: AMD hat längst nicht so viele Ressourcen wie Intel, so dass die Entwicklung einer von Grund auf neuen Architektur potentiell sogar noch länger dauern dürfte. Das ist ja potentiell der Grund, wieso es von AMD zur Zeit so mau bei den CPUs aussieht. Nehmen wir mal an, sie haben 1-2 Jahre vor dem offiziellen Bulldozer-Release gemerkt, dass diese Architektur nicht so recht befriedigend wird, und hätten sich zu genau diesem Zeitpunkt entschlossen, eine von Grund auf neue Architektur zu designen. Dann wäre die jetzt die komplette Zeit über in Arbeit, und man würde vielleicht in 1-2 Jahren das erste Mal konkrete Spekulationen darüber hören. Mal sehen, wie es weitergeht.