AMD will auf der E3 vom abgesagten Megahertz-Rennen nichts mehr wissen - Gamer im Visier
CPUs, GPUs und APUs: AMD schießt zur E3 aus allen Rohren. Der Hersteller liefert seine Chips nicht nur an alle drei Hersteller von Next-Generation-Konsolen, sondern stellt mit der FX-9590 die taktschnellste CPU der Welt vor.
Wer vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass in den Next-Generation-Spielkonsolen im Jahr 2013 kein einziger Chip von Intel und Nvidia mehr stecken würde, den hätte man ausgelacht. Doch so unwahrscheinlich es schien: In Microsofts Xbox One, Sonys PlayStation 4 und Nintendos Wii U schlägt ein Herz von AMD. Und die hauseigenen Radeon-Grafikkarten laufen auch nicht gerade schlecht. AMD freut das verständlicherweise sehr und rief die internationale Presse zu einer Pressekonferenz zusammen, auf der es beeindruckende Zahlen, aber wenig Neuigkeiten gab.
Die am Dienstagmorgen angekündigte FX-9590-CPU mit acht Piledriver-Kernen, der als erste eine Taktrate von 5 GHz erreicht, steckte in den PCs der 64 Spieler, die auf Electronic Arts' E3-Pressekonferenz den Mehrspielermodus von Battlefield 4 demonstrierten - ein Titel, der wie Thief von Eidos Montréal für Grafikchips von AMD optimiert wurde. In Xbox One und PlayStation 4 stecken hingegen keine diskreten GPU-CPU-Kombinationen mehr, sondern eigens entwickelte APUs, die die Funktionen beider Chips auf einem einzigen vereinen.
Mit den Kabini- und Temash-APUs will AMD bekanntlich auch außerhalb der Konsolenwelt Marktanteile erkämpfen und die Lücke zwischen Tablets und High-End-Laptops schließen. AMD zielt mit seinen APUs selbst auf Desktop-PCs der Spielern ab, die nicht die neuesten Titel auf maximaler Detailstufe spielen. Zum Beweis lieferte der Hersteller Ergebnisse des 3DMark-Fire-Strike-Benchmarks, in denen der AMD A10-6800K Intels Haswell-Chips mit bis zu einem Faktor von 1,5 hinter sich ließ (siehe Bild). In Bioshock Infinite, Tomb Raider und Far Cry 3: Blood Dragon sah es ähnlich aus - wobei hier mit niedrigen Grafikeinstellungen gemessen wurde, die ernsthafte PC-Spielern nur im Ausnahmefall auswählen würden. Wir haben den FX-9590 (Centurion) in unserem Testlabor nachgestellt und erste, vorausschauende Werte ermittelt.
Etwas Fremdschämen gab's zum Schluss: In einem Rendervideo bekämpfen vier schicke AMD-Krieger, die an den Master Chief aus Halo erinnern, etliche grobpixelige Grafikmonster. Am Ende werden sie von Truppentransportern voller roter Roboter unterstützt, die vermutlich für Radeon-Karten stehen sollen. Das mag jemand interessant finden, der noch nie ein PC-Spiel gesehen hat oder zuletzt in den 80ern mit einer CGA-Karte hantiert hat, wir fanden das Video bestenfalls albern. Doch wer den 40 Millionen Dollar schweren Konsolenmarkt so beherrscht wie AMD, darf sich auch eine solche Albernheit erlauben. Falls Sie das Video noch nicht kennen, finden Sie es im Anschluss.

Die weißen Kämpfer = CPU Cores?
Die roten Kämpfer = GPU Cores?
Die blauen Monster = Applications!
Ich denke man sollte gucken wofür man den PC benutzt und dann danach entscheiden welche CPU und Grafikkarte benötigt wird.
Hoffe bloß das die neuen Steamroller Cores ordentlich an Leistung zunehmen.
Und mal gucken wie sich die Kaveri APUs mit Steamroler-Cores und GCN Grafik schlagen.
Was ich jetzt an deiner Aussage nicht verstehe, wieso sollte ein Richland A10 schlechter sein als ein 50€ Intel.
Kenne keinen Intel CPU der besser ist und nur 50€ kostet.
Mir ist natürlich klar das ein AMD A10-6800K natürlich nichts für Gamer ist, jedenfalls nicht ohne separate Grafikkarte, aber für einen Allround PC ist der CPU bestimmt eine Alternative.
Für einen Gaming PC würde ich lieber einen FX 4100 und eine Radeon HD 7750 nehmen, man kann dann auch wenn man will einen i5 nehmen, der einen aber wenig bringt, weil sowieso die Grafikkarte limitiert.
Nene nicht 50€ Intel sondern 50€ teureren Intel
Faktisch würde ich den A10 6700 immer dann einbauen, wenn es ein Alltags PC werden soll, wo eben neben Web und Emails auch HDTV und Spiele anstehen. Ich sehe die APU im Low Budget bereich bis 400/500€ Konkurenzlos zum Intel, denn man bietet hier alles auf einem Die an. Aber der wirkliche Haswell mobile Konkurenz ist eh erst Kaveri mit Steamroller und nicht Piledriver, aber auch das wird gerne übersehen
mein Idealer Gaming PC bis 400€ rennt eh ins GPU Limit, da kann man auch eine APU nehmen. Der I5 und 7750 kostet ja auch nunmal mehr als der A10 6700 und somit ist es bei Aufpreis auch gerechtfertigt
Aber als jemand der einen Intel i5 und einen Phenom 955Be hat, muss ich sagen, merke ich im Alltagsbetrieb null Unterschiede. Und die 10€ Stromkosten mehr im Jahr machen den Kohl eh nicht fett.
Diese Doppelmoral, die an den Tag gelegt wird, geht mir aber auf die Eier. Es wird von 200 -300€ CPUs mit dicken Grafikkarten gesprochen, dazu dann am besten noch ein Dickes NT und massig Speicher und dann wird sich über 20€ mehrkosten an Strom, die ein AMD verbraucht aufgeregt. Ich rate den kleinkarierten Pfennigfuchsern zu kleineren Systemen, dann müsst ihr beim Stromverbrauch auch nicht ganz Genau hinschauen
Was ich jetzt an deiner Aussage nicht verstehe, wieso sollte ein Richland A10 schlechter sein als ein 50€ Intel.
Kenne keinen Intel CPU der besser ist und nur 50€ kostet.
Mir ist natürlich klar das ein AMD A10-6800K natürlich nichts für Gamer ist, jedenfalls nicht ohne separate Grafikkarte, aber für einen Allround PC ist der CPU bestimmt eine Alternative.
Für einen Gaming PC würde ich lieber einen FX 4100 und eine Radeon HD 7750 nehmen, man kann dann auch wenn man will einen i5 nehmen, der einen aber wenig bringt, weil sowieso die Grafikkarte limitiert.
Crysis 3
medium details/DX11
1920x1080, no AA/AF
min FPS: 15
Average FPS: 17,7
Stromverbrauch: 215 Watt
Intel Core i5-4570 (Preis ca. 180€)
Crysis 3
medium details/DX11
1920x1080, no AA/AF
min FPS: 10
Average FPS: 12,5
Stromverbrauch: 193 Watt
Wenn man die Auflösung auf 1680x1050 reduziert und mit minimalen details Spielt könnte man Crysis 3 mit 25-30 fps Spielen oder man kauft sich für 60€ eine AMD Radeon HD 6670.
Damit ihr auch wisst das ich das nicht erfunden hab hier mal der Link.
AMD A10-6800K und A10-6700 im Test: Ist Richland eine Intel-Alternative für Zocker?
Aber als jemand der einen Intel i5 und einen Phenom 955Be hat, muss ich sagen, merke ich im Alltagsbetrieb null Unterschiede. Und die 10€ Stromkosten mehr im Jahr machen den Kohl eh nicht fett.
Diese Doppelmoral, die an den Tag gelegt wird, geht mir aber auf die Eier. Es wird von 200 -300€ CPUs mit dicken Grafikkarten gesprochen, dazu dann am besten noch ein Dickes NT und massig Speicher und dann wird sich über 20€ mehrkosten an Strom, die ein AMD verbraucht aufgeregt. Ich rate den kleinkarierten Pfennigfuchsern zu kleineren Systemen, dann müsst ihr beim Stromverbrauch auch nicht ganz Genau hinschauen