CES-Trend Nummer 1: Ultra-HD-Displays in verschiedensten Größen und Formaten
Die Consumer Electronics Show schließt heute die Pforten bis zum nächsten Januar, weshalb die Zeit für eine Auswertung der Messe bleibt. Dabei teilen wir die Neuheiten in verschiedene Trends ein, wovon der erste zugleich auch der größte sein dürfte: Displays mit Ultra-HD-Auflösung sind das nächste große Ding im Multimediageschäft. Daher verwundert es nicht, dass auf der CES 2014 eine Vielzahl an Neulingen vorgestellt wurde.
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Ultra HD ist mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen erhältlich, sei es in Notebooks mit 15,6-Zoll-Bildschirmen, Desktop-Monitoren mit 24 bis 32 Zoll oder bis zu 105 Zoll große Smart-TVs. Am interessantesten dürften aktuell die Desktop-Abkömmlinge sein, da die Plattform als einziges auch entsprechende Inhalte ohne Skalierung zu bieten hat und auch in der Lage ist, diese darzustellen. Mobile Grafikkarten stoßen hingegen schnell an ihre Grenzen, wohingegen es für Fernseher noch keine Sender beziehungsweise Medien für Ultra HD gibt. Ein außergewöhnliches Konzept mit Festplatten-Auslieferungen plant aktuell Samsung.
UHD-Displays auf der CES 2014: Desktop-Monitore mit 28 Zoll
Nachdem im PC-Segment für lange Zeit 24 Zoll den Quasi-Standard dargestellt hat, scheint nun der endgültige Durchbruch von Geräten ab 28 Zoll und darüber hinaus zu erfolgen. Einen solchen Durchmesser besitzen der Dell P2815Q sowie die beiden Thinkvision-Monitore Pro2840m sowie "28" von Lenovo. Bei Ersterem ist der Einsatz des ersten TN-Panels bestätigt worden, wohingegen sich Lenovo noch nicht zur verbauten Technik äußerte. Da die genannten Geräte UHD erstmals unter die 1.000-Euro-Grenze bringen, scheint aber durchweg TN verbaut zu sein.
Der Thinkvision 28 stellt einen besonderen Paradiesvogel dar, bringt er doch die Smart-TV-Eigenschaften erstmals in den PC-Bereich. Demzufolge wird ein nicht näher spezifizierter Tegra-SoC von Nvidia samt 2 GiByte DDR3L-RAM und 32 GiByte eMMC-Speicher verbaut, sodass eine Android-4.3-Umgebung realisiert wird. Zugleich kann das Display als 10-Punkt-Multitouchscreen genutzt werden, sodass sich das Gerät durch den flexiblen Standfuß in ein überdimensionales Tablet verwandeln lässt. Bisher hatte lediglich Sharp ein Ultra-HD-Monitor mit Touchscreen im Produktportfolio, das allerdings ohne die zusätzliche Hardware auskommt und 32 Zoll groß ist.
UHD-Displays auf der CES 2014: Desktop-Monitore mit 31/32-Zoll
Jenseits der 28 Zoll sind einige 31/32-Zoll-Monitore vorgestellt worden, die sich teilweise auch schon auf dem Markt befinden. Dies betrifft zum einen den Asus-Vorreiter PQ321QE und zum anderen Dells UP3214Q, die aufgrund des professionellen Einsatzzwecks aber auch mehrere 1.000 Euro kosten. Allerdings gibt es auch hier einige Neuheiten zu bewundern, so zum Beispiel Displays mit "echtem 4K" im 19:10-Format. Dabei kommen anstatt 3.840 x 2.160 Bildpunkten 4.096 x 2.160 Pixel zum Einsatz, wobei LG und Panasonic entsprechende Geräte angekündigt haben. Bei Letzterem handelt es sich allerdings um einen Studio-Monitor, der den Weg nur auf die allerwenigsten Privatschreibtische finden dürfte.
UHD-Displays auf der CES 2014: Desktop-Monitore mit 34-Zoll
Wem das noch nicht breit genug ist, darf sich auf neue Geräte im 21:9-Format freuen. Rein technisch gesehen handelt es sich zwar um Ultrawide-Quad-HD-Monitore, aufgrund der bisher nicht verfügbaren Auflösung schließen wir sie aber auch in der Zusammenfassung mit ein. Sowohl Dell als auch LG verzichten hierbei aufs Kleckern und klotzen gleich mit 34 Zoll. Insgesamt 3.440 x 1.440 Pixel wollen befeuert werden, wobei sich die Geräte vor allem für Filmliebhaber eignen. Sollte nicht ganz soviel Platz zur Verfügung stehen, bietet LG auch eine 29-Zoll-Variante an.
UHD-Displays auf der CES 2014: Fernseher ab 85 Zoll
Fernab der PC-Monitore gibt es auch Neuheiten auf dem Fernseher-Markt. Dort sind gekrümmte Smart-TVs aktuell besonders in. LG sowie Samsung haben beide je ein 105-zölliges Gerät vorgestellt, die mit 5.120 x 2.160 Bildpunkten auflösen - 21:9 mit echtem Ultra HD. Seiner Zeit voraus ist Sharp, der gleich 7.680 x 4.320 Pixel auf 85 Zoll unterbringt. Das entspricht vierfachem Ultra HD beziehungsweise 16-fachem Full HD. Bis entsprechende Inhalte verfügbar sind, dürften allerdings noch Jahre vergehen. Den Spitzenreiter in Sachen Größe stellt im Übrigen Samsung mit dem UE110S9 dar, welcher auf eine Diagonale von satten 110 Zoll kommt.


Ganz deiner Meinung. Zumal bei den meisten die Entfernung zum TV für Full-HD noch zu groß ist. Anhand der Winkelauflösung des menschlichen Auges kann bei einer Sehkraft von 100% die obtimale Entfernung zum TV bestimmt werden. Das ist bei einem 65 Zoll 4k TV etwas weniger als 1,5m. Bei Full-HD etwas weniger als 3m. Mal ganz ehrlich, wehr sitzt Zuhause bei 65 Zoll 2m vor der Kiste.
Leider wird OLED noch etwas an Zeit benötigen um richtig Marktreif zu sein.
Ehrlich gesgt hätt ich lieber erstmal OLED Geräte, bevor ich mir ein UDH Display mit TN Panel zulege