Toshiba präsentiert die weltweit ersten UHD-Notebooks mit 4K-Displays
Im Rahmen der Consumer Electronics Show 2014 (CES) hat Toshiba als weltweit erster Hersteller mit dem Tecra W50 und dem Satellite P50t zwei UHD-Notebooks mit 4K-Displays vorgestellt, die sich vor allem an professionelle Anwender richten sollen.
Hochauflösende Bildschirme sind einer der maßgeblichen Trends der derzeit laufenden
Quelle: Toshiba
Das Toshiba Satellite P50t
Elektronikmesse CES 2014 und der japanische Hersteller Toshiba hat im Zuge dessen die laut eigenen Angaben ersten beiden Notebooks mit 4K-Displays, dem sogenannten UHD-Standard, vorgestellt. Beide Modelle können demnach 3.840 x 2.160 Bildpunkte darstellen und bieten eine Bildschirmdiagonale von 15,6 Zoll, was in einer eine Pixeldichte von 282 ppi resultiert. Namentlich handelt es sich bei den beiden neuen Mobilrechnern um das Tecra W50 und das Satellite P50t.
Quelle: Toshiba
Das Toshiba Tecra W50
Zur weiteren Ausstattung der Geräte werden bisher nicht allzu viele Details genannt, jedoch sollen beide über Intel-CPUs der Haswell-Generation verfügen. Das als mobile Workstation für "Ingenieure und 3D-Designer" gedachte Tecra-Modell soll es nach ersten Informationen mit der Nvidia Quadro-Grafikkarte K2100M geben, die über mit 2 GByte VRAM verfügt. Das Satellite P50t bietet als Alleinstellungsmerkmal einen Touchscreen und soll sich laut Toshiba dementsprechend gut für "professionelle Fotografen, Grafik-Designer und 4K-Film-Enthusiasten" eignen. Beide Notebooks sollen Mitte des Jahres zu bisher nicht genannten Preisen käuflich zu erwerben sein.
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Nö. Gerade wenn die Gesamtgröße des Displays begrenzt und eigentlich zu klein für viele Inhalte ist, muss man was machen. Und ein schärferes Bild erlaubt eben auch das Erkennen von insgesamt etwas kleinerer Schrift. Bei mir ermöglicht eine verdoppelte Pixeldichte auf einem Notebook subjektiv ca. 10% kleinere Inhalte, dementsprechend (da 10% in jede Richtung) rund 20% mehr Inhalte insgesamt.
Bei Smartphones & Co kommt noch die Möglichkeit hinzu, den Betrachtungsabstand zu senken. Sich das Ding 20 cm vor die Nase zu halten, ist nicht weiter schwer (in Bus&Bahn z.T. fast schon zwangsläufig der Fall) und dann deckt ein 5" Smartphone eben den gleichen Sichtbereich ab, wie ein 23" Desktop-Monitor aus 90 cm Entfernung. Ob man deswegen gleich UHD nehmen muss, sei mal dahingestellt - aber QHD macht durchaus noch Sinn, wenn man eine gesteigerte Bildschärfe haben möchte. Und ein bißchen Übertreiben tun die Hersteller dann halt sowieso, weil man ja immer "der Beste" sein will.
Unter Anzeige gibt es die Option die PPI des Displays einzustellen damit Windows alles entsprechend skaliert. Geht von 96PPI bis 480PPI und über regedit kann man auch größere und kleinere Werte einstellen und auch genaue Werte einstellen. Ich benutze im Büro z.B. die Einstellung 86PPI um bei FullHD etwas mehr Platz zu haben. Quasi downsampling light für den Desktop, wenn man keine Nvidia Karte im Rechner hat.
Wann kommt das Handy mit 4K Auflösung? Sicherlich mag es ein Schritt in die richtige Richtung sein nur es wirkt derzeitig irgendwie unpassend
Ich finde es auch etwas seltsam, dass bei den Mobilgeräten die Pixeldichte immer weiter steigt, währent sie bei Monitoren stagniert. Bei Smartphones, Tablets und Notebooks liegen die Prioritäten doch wo anders. Dort kommt es nicht so sehr auf eine hohe Auflösung an, dort zählt eher die Mobilität, die durch eine lange Akkulaufzeit, ein geringes Gewicht und sparsame Komponenten realisiert wird.
Ich sehe aber dennoch eine positive Entwicklung bei den Monitoren. 4K setzt sich immer mehr durch, es gibt mehr und mehr Geräte, auch mit IPS-Panel. Jetzt fehlen nur noch Grafikkarten, die auch HDMI 2.0 unterstützen, damit man 4K auch mit 60Hz genießen kann.