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Games World
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        -es gibt Filme die erheblich länger dauern als 120 Minuten
        -Verlustfreiere Kompression sollte das Ziel sein, nicht das Gegenteil
        -du darfst HFR und 3D nicht vergessen
      • Von BigBoymann PC-Selbstbauer(in)
        warum seit ihr alle so erpicht auf ein neues Medium???

        es passen meiner Ansicht nach rund 120 Minuten Material auf eine BluRay in 4K zusätzlich Tonmaterial in einem passenden Codec (bspw. FLAC) Wer braucht den ersteinmal mehr. Es war früher schon so, dass viele Filme in der Qualität abgewertet wurden damit sie auf eine DVD passen, also lasst doch die BluRay da wo sie ist.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        BD-XL erfordert keine grundlegenden Neuerungen die auch nur ansatzweise mit den nötigen Neuerungen beim Wechsel auf ein holographisches Speichermedium nötig wären vergleichbar sind.

        Die Verbreitung von BD-XL wächst zumindest Laufwerksseitig auch stetig und das Format ist tatsächlich (doch) kein propritäres sondern wurde von der BDA anerkannt.

        Natürlich ist nicht auszuschließen das sich ein anderer Blu-Ray Standard durchsetzt der noch mehr Speicherplatz mit mehr als 4 Layern erlaubt aber die HVD ist offensichtlich tot.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Namaker
        Anhand des 4k Testvideos "Roast Duck", welches 50Mbit/s (nur Video) bei 3840·2160 und 29,976fps im H.264 Codec benutzt, komme ich für 120fps mit H.265 auf 200Mbit/s bzw 25MiB/s. Das wären dann bei den etwa 3GiB pro Meter von Ultrium 6 eine Lesegeschwindigkeit von 0,0083m/s, oder vertue ich mich da gerade
        LTO beschreibt nicht das ganze Band parallel, sondern arbeitet in vielen Spuren. Wenn ich die englische Wiki richtig interpretiere, dann müsste ein LTO-6 Medium 138 mal durchlaufen, bis es vollständig bespielt ist. Umgekehrt heißt das, du hast pro Spur und Meter nicht knapp 3 GB, sondern 21 MB. Ergibt immer noch recht hohe ~1,2 m/s. Ich weiß, wie gesagt nicht, wie schnell der durchschnittliche VHS-Recoreder gespult hat, aber meiner ganz groben Schätzung nach wäre das vermutlich noch das Doppelte. Für Störgeräusche freien Filmgenuss müssen wir aber auf ein Bruchteil runter.
        Natürlich könnte man versuchen, alle Spuren parallel zu lesen - aber die enorme Menge an Köpfen dürfte unbezahlbar werden und der Vorteil, einen bestehenden Standard zu nutzen, entfällt komplett.

        Zitat von Superwip
        Der mögliche Speicherplatz von Kasetten ist jedenfalls enorm und ihre Produktion billig. Interessant sind meiner Meinung nach auch nach wie vor optische Kasetten die mehrere 100TB ermöglichen könnten.
        Dann doch bitte gleich Laserdisc, dann haben wir auch den Ärger mit der Bandgeschwindigkeit nicht mehr und cooler Cover im Regal. Und, wie bereits erwähnt: Pro Stück sind Kassetten alles andere als billig. "Schweine teuer" trifft es, im Vergleich zu Scheiben, eher. Man kriegt zwar ein vielfaches drauf, was sie für Archive interessant macht - aber für Filme ist mehr Speicherplatz, als "1 Film plus Bonusmaterial" von untergeordnetem Interesse. Und eine Kassette wird nur unwesentlich billiger, wenn man das Band kürzer macht, weil der Aufwand drum rum gleichbleibt.

        Zitat
        BD-XL wäre (die Laufwerke können sogar Quad-Layer Scheiben mit 128GB lesen auch wenn es diese noch nicht gibt) im Vergleich zur Blu-Ray, wie gesagt, schon ein großer Sprung und lässt sich auch weiter ausbauen.

        Ein radikalerer Schritt hin zu einem völlig neuen Speichermedium wäre zwar möglich wurde aber von der Industrie anscheinend bewusst aufgegeben (siehe HVD).
        Ich sehe auch nicht, dass die Industrie den Schritt zur "nicht völlig neuen" (aber komplett neue Laufwerke und neue Produktionsanlagen erfordernde und bis auf den Durchmesser und den Namen eigentlich sehr arm an altem) XL-BD gehen würde. Der wurde de facto ebenfalls aufgegeben, selbst Thunderbolt erscheint dagegen als Kassenschlager.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Kann sich noch wer an die D-VHS erinnern?

        Kam bereits 1998 auf den Markt, bot bis zu 50GB pro Kasette und bis zu 28,2Mbit/s Lese/Schreibrate und war damit HD fähig. Zum Vergleich: Blu-Rays bieten ebenfalls 50GB pro Scheibe und 48Mbit/s.
        Zudem war der Standard zur analogen VHS Playerseitig abwärtskompatibel.

        Dennoch konnte sich die DVD mit ihren 8,7GB und maximal 9,8MBit/s durchsetzen.

        Warum? Weil die Leute keine Kassetten wollen.

        Der mögliche Speicherplatz von Kasetten ist jedenfalls enorm und ihre Produktion billig. Interessant sind meiner Meinung nach auch nach wie vor optische Kasetten die mehrere 100TB ermöglichen könnten.

        Zitat
        Durchaus möglich. Aber wenn man schon einen neuen Standard braucht, dann sollte man keinen nehmen, mit dem man "weit kommt", sondern einen, mit dem man ausgesorgt hat.
        BD-XL wäre (die Laufwerke können sogar Quad-Layer Scheiben mit 128GB lesen auch wenn es diese noch nicht gibt) im Vergleich zur Blu-Ray, wie gesagt, schon ein großer Sprung und lässt sich auch weiter ausbauen.

        Ein radikalerer Schritt hin zu einem völlig neuen Speichermedium wäre zwar möglich wurde aber von der Industrie anscheinend bewusst aufgegeben (siehe HVD).

        Auch noch größere Blu-Rays sind in Entwicklung, experimentell werden bis zu 600GB erreicht, auch wenn sie zu bestehenden BD-XLs wohl nicht kompatibel sind. Ich denke damit hat man im CE Bereich praktisch "ausgesorgt".

        Es gab zu dem Thema ja auch schon mal eine umfangreiche Diskussion: http://extreme.pcgameshar...

        Zitat
        Anhand des 4k Testvideos "Roast Duck", welches 50Mbit/s (nur Video) bei 3840·2160 und 29,976fps im H.264 Codec benutzt, komme ich für 120fps mit H.265 auf 200Mbit/s bzw 25MiB/s. Das wären dann bei den etwa 3GiB pro Meter von Ultrium 6 eine Lesegeschwindigkeit von 0,0083m/s, oder vertue ich mich da gerade
        Ja du vertust dich denn die Datenrate steigt dank der Komprimierung nicht direkt proportional zur Bildwiederholrate an. Je höher diese wird desto größer ist auch der Anteil an Redundanzen zwischen den Bildern, die Kompression wird effizienter. Ich denke die Datenrate beim Sprung von 30fps auf 120fps sollte sich maximal verdoppeln.

        Was man auch bedenken muss: Je nach dem wie verlustbehaftet oder nicht verlustbehaftet man komprimieren will kommt man mit H.264 auf (unterschiedliche) maximale und durchschnittliche Datenraten.

        __________
        Was man auch bedenken muss: je nach Film ist bis zu etwas mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Datenrate und des zur Verfügung stehenden Speicherplatzes für Audiodaten reserviert welche im Gegensatz zu den Videodaten in der Regel verlustfrei komprimiert sind.

        H.265 soll auch bei gleicher Qualität eine etwa doppelt so gute Kompression ermöglichen- auf Kosten eines höheren (Rechen-) Aufwands beim kodieren und dekodieren aber Rechenleistung spielt heute natürlich eine weit geringere Rolle als zum Zeitpunkt der EInführung von H.264.
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