Echte 4k: LG zeigt auf der CES 31-Zoll-LCD mit 4.096 x 2.160 Pixeln
Die meisten als 4k bezeichneten Monitore verwenden ein Shaop-Panel und das löst nur mit dem UHD-Format auf. LG hat nun auf der CES einen Monitor mit echten 4k vorgestellt und will ihn noch Mitte des Jahres in den deutschen Handel bringen.
LG hat auf der CES 2014 in Las Vegas einen echten 4k-Monitor vorgestellt, der mit 4.096 x 2.160 Pixeln auflöst. Das sonst fälschlicherweise als 4k bezeichnete UHD-Format löst nur mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf. LG verwendet in seinem 31,5 Zoll messenden Modell ein IPS-Panel, das aus eigener Fertigung stammt. Zahlreiche Konkurrenten verwenden das 31,5 Zoll messende IGZO-Panel von Sharp. Die Koreaner positionieren sich so derzeit mit einem Unikat im Markt. Allerdings hat der Monitor durch die seitlichen Mehrpixel kein perfektes 16:9-Format mehr.
Allerdings wurde der Monitor - wie so oft auf der CES - nur gezeigt. Zum Preis und zur Verfügbarkeit wurden keine Angaben gemacht. Unser Kollege vor Ort konnte immerhin in Erfahrung bringen, dass das Gerät Mitte des Jahres auch in Deutschland erhältlich sein soll. Die Prognose für den Preis sieht wohl so aus, dass LG den Monitor etwas über der "Massenware" der Mitbewerber platziert, die ein Sharp-Panel haben. Wir konnten auf der CES ein kurzes Video anfertigen, auch wenn es in den Messehallen wie immer laut und düster beleuchtet ist.
Hintergrund zu LCD
Erfunden wurde der Urahn des heutigen LC-Displays bereits im Jahre 1968 mithilfe der DSM-Methode (Dynamic Stuttering Mode). Das heute übliche TN-Panel erblickte 1972 erstmals das Licht der Welt. Das Grundprinzip zur Darstellung von Farben bleibt beim LCD-Bildschirm gleich: Ein Pixel besteht aus drei Subpixeln, die die Farben Rot, Grün und Blau darstellen. Doch anstelle eines Kathodenstrahls wird das Bild nun über Flüssigkristalle erzeugt, die durch das Anlegen von Spannung ihren Zustand ändern. Prinzipiell leuchten alle Pixel eines Flachbildschirms permanent, da die Hintergrundbeleuchtung dauerhaft eingeschaltet ist. Über die Flüssigkristalle lässt sich nun durch das Anlegen einer unterschiedlich starken Spannung die Helligkeit des Leuchtens regulieren. Das polarisierte Licht wird so mehr oder minder stark an die Oberfläche gelassen. Auf dieser Seite finden Sie alle Artikel zum Thema LCD. Mehr zu LCD gibt es auf unserer Themenseite.

Schon, allerdings bezweifle ich ernsthaft, dass jemand bei einer Größe von 31 Zoll die paar Pixel mehr auch wahrnehmen kann. So ist der Monitor auf jeden Fall inkompatibel mit dem Multimedia Consumer Standard für 4K (3840x2160) und gerade beim Upscaling sind Monitore in der Regel ziemlich mies und nicht zu vergleichen mit modernen TVs.
Ich denke hier handelt es sich um ein reines Profi-Gerät für die Bearbeitung von Filmmaterial.
Hat schon seine Gründe warum sonst mit 3840 x 2160 gearbeitet wird: Klick