Intel Broadwell-E: Core i7-6850K lächelt für die Kamera, 3DMark- und Cinebench-Ergebnisse

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Intel Broadwell-E: Core i7-6850K lächelt für die Kamera, 3DMark- und Cinebench-Ergebnisse
Quelle: overclock.net

Im Forum von overclock.net hat ein Mitglied angeblich bereits eine Confidential-Version eines Core i7-6850K erhalten, den er prompt mit einem Core i7-5820K verglichen hat. Demnach steige die IPC (Pro-Takt-Leistung) um gute 10 Prozent an, wobei der Speicher da eine Rolle spielen könnte. Zudem falle das Substrat wie bei Skylake-S deutlich dünner aus.

Nachdem vor wenigen Tagen bereits Broadwell-E-CPUs auf Ebay aufgetaucht waren, finden sich die ersten nun offenbar in privaten Händen wieder. Das Mitglied "Maintenance Bot" im Forum von overclock.net habe ein Confidential-Exemplar eines Core i7-6850K erhalten. Jene Prozessoren werden üblicherweise vor einer Veröffentlichung an Partner, wie Mainboard-Hersteller zur Erstellung neuer BIOS-Versionen, die Fachpresse sowie vereinzelt Extrem-Übertakter verteilt.

Der Nutzer habe den Core i7-6850K prompt auf 4,2 GHz übertaktet, um ihn mit seinem Core i7-5820K zu vergleichen. Letzterer mache bei 4,2 GHz dicht. Als Unterbau dienten ein Asrock X99 Extreme3, ein Einsteiger-Mainboard mit Sockel 2011-3, und 4 × 4 GiByte DDR4-2133-RAM, der mit 1.333 MHz (DDR4-2666) betrieben wurde. Im 3DMark Fire Strike Extreme steige der Physics-Score um rund 15 Prozent auf 19.065 Punkte, das Ergebnis im Cinebench R15 um knapp 10 Prozent auf 1.311 Punkte.

Bei beiden CPUs handelt es sich um Sechskerner mit SMT (12 Threads), sodass die Leistung pro Takt scheinbar um ein gutes Stück steige. Das Forum vermutet, dass das am Speicher-Controller von Haswell-E liegen könnte, sodass der Core i7-5820K durch den RAM ausgebremst werde. Schon der Core i7-5775C auf Basis von Broadwell hatte verglichen mit den Haswell-CPUs eine deutlich bessere IPC, was dort allerdings auf den 128 MiByte großen eDRAM als L4-Cache zurückzuführen war. Einen solchen haben Haswell-E und Broadwell-E nicht, der L3-Cache bleibt bei den beiden Prozessoren mit 15 MiByte unverändert.

Zu guter Letzt sei noch angemerkt, dass das Substrat beim Core i7-6850K deutlich dünner ausfalle als noch beim Core i7-5820K - ähnlich wie es auch b ei Skylake-S der Fall war. Statt 1,87 mm sei das Substrat bei Broadwell-E nur noch 1,12 mm dünn. Der höhere Heatspreader gleiche den Unterschied aus.

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Buchseite Freizeitschrauber(in)
        AW: Intel Broadwell-E: Core i7-6850K lächelt für die Kamera, 3DMark- und Cinebench-Ergebnisse

        Habe meinen I7 6850K eben auch mal durch Cinebench rR15 laufen lassen.

        CPU Core Ratio
        auf specific Core + Turbo.

        CPU = 1182 Punkte.........

        Gruß

        Michael
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