Online-Abo
Login Registrieren
Games World
  • Battlefield 1 PC: Benchmarks im Single- und Multiplayer, Direct X 12 [Update 4]
    Quelle: PC Games Hardware

    Battlefield 1 PC: Benchmarks im Single- und Multiplayer, Direct X 12 [Update 4]

    Mit Battlefield 1 setzt das schwedische Studio DICE neue optische Maßstäbe für einen Multiplayer-Shooter. Die diversen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs werden von der verwendeten Frostbite-Engine in einer Pracht dargestellt, die selbst die Bombast-Grafik eines Star Wars: Battlefront übertreffen kann. Und das Beste daran: Battlefield 1 läuft trotz der schmucken Optik ausgesprochen gut.

    Nachdem wir uns schon ausführlich in Alpha- und Beta-Versionen ausgetobt hatten, sahen wir dem Erscheinen von Battlefield 1 relativ gelassen entgegen. Schon in den frühen Fassungen lief das Spiel ausgesprochen rund, die sehr potente Frostbite-Engine lieferte nicht nur eine tolle Optik auf den Bildschirm, sondern in Anbetracht der Grafik außerdem eine erstklassige Performance. Nun stellt sich die Release-Version unserem harten Testprocedere.

    Battlefield 1 bietet ein üppiges Optionsmenü mit einer Vielzahl Einstellungsmöglichkeiten, so kann die Steuerung sehr umfangreich angepasst, Dolby Atmos auf kompatiblen Surround-Anlagen zugeschaltet und die Sound-Abmischung definiert werden. Im Grafikmenü können nicht nur die Details, sondern auch das Blickfeld mittels diversen FOV-Slidern den eigenen Wünschen nach angepasst werden. Außerdem finden sich hier ein Schalter für die DirectX-12-Schnittstelle, Skalierungs-Slider für Auflösung sowie User Interface und obendrein die aus Mirror's Edge: Catalyst bekannte GPU-Speicher-Beschränkung, die, sofern zugeschaltet, dynamisch Texturdetails reduziert, sollte der Grafikspeicher nicht ausreichen.

    Battlefield 1 - Spitzen-Optik, bescheidene Hardware-Voraussetzungen

          

    Die Mehrkern-Auslastung funktioniert augenscheinlich sehr gut, erst mit einer sehr schnellen GTX 1080 @ 1.911 MHz stoßen wir in Full HD langsam an das Leistungslimit unserer Intel-Octacore-CPU. Die Bildraten liegen dabei bei gut 140 Fps. Die Mehrkern-Auslastung funktioniert augenscheinlich sehr gut, erst mit einer sehr schnellen GTX 1080 @ 1.911 MHz stoßen wir in Full HD langsam an das Leistungslimit unserer Intel-Octacore-CPU. Die Bildraten liegen dabei bei gut 140 Fps. Quelle: PC Games Hardware Die Ankündigung der Systemanforderungen sorgte für einigen Trubel, denn laut offiziellen Angaben setzt Battlefield 1 mindestens (!) einen Intel Core i5-6600K voraus. Wir können an dieser Stelle Entwarnung geben, die offizielle Mindestanforderung der Intel-CPU ist völlig übertrieben. Eine deutlich realistischere Angabe ist der ebenfalls in den minimalen Systemanforderungen gelistete AMD FX-6350, der trotz sechs Hardware-Threads und ähnlichen Taktraten deutlich weniger Leistung liefert als der genannte Intel-Vierkerner.

    Bei Probemessungen und zur Auslotung der aus unserer Sicht vernünftigen minimalen Systemkomponenten erzielten wir in Full HD mit mittleren Details einer GTX 770/2G sowie einem simulierten Intel Core i3-6300 (3,8 GHz, 2C/4T) gut spielbare Bildraten deutlich über 60 Fps und dies ohne gröbere Stocker. Ein aktueller Intel-Vierkerner mit rund 4,0 GHz ist dagegen schon sehr nahe dem Optimum und erzielt selbst in den heftigsten Mehrspielergefechten gut 100 Fps, eine Leistung für die in Full HD samt Ultra-Details bereits eine Oberklasse-Grafikkarte wie etwa eine Geforce GTX 1070, Radeon R9 Fury oder GTX 980 Ti nötig ist. Sind Sie indes High-Fps-Gamer und wollen noch höhere Bildraten bei vollen Details, sollten zumindest ein kräftig übertakteter Intel Core i7 mit 8 Threads und rund 4,5 GHz sowie eine entsprechend schnelle Grafikkarte im Gehäuse werkeln.
    Hier spielen wir mit einem simulierten Intel Core i3-6300 (3,8 GHz, 2C/4T), einer GTX 770/2G sowie mittleren Details in Full HD. Die Performance ist durchaus gut, der Grafikspeicher ist mit forcierter, mittlerer Texturstufe allerdings ein wenig knapp, was sich in leichten Stockern äußert. Das Zuschalten der GPU-Speicher-Beschränkung und damit dynamischen Texturdetails kann hier jedeoch abhelfen. Hier spielen wir mit einem simulierten Intel Core i3-6300 (3,8 GHz, 2C/4T), einer GTX 770/2G sowie mittleren Details in Full HD. Die Performance ist durchaus gut, der Grafikspeicher ist mit forcierter, mittlerer Texturstufe allerdings ein wenig knapp, was sich in leichten Stockern äußert. Das Zuschalten der GPU-Speicher-Beschränkung und damit dynamischen Texturdetails kann hier jedeoch abhelfen. Quelle: PC Games Hardware

    02:06
    Battlefield 1: Video-Grafikvergleich - Minimum vs. Maximum
    Spielecover zu Battlefield 1 (2016)
    Battlefield 1 (2016)


    Die CPU-Auslastung ist dabei vorbildlich, die 4 Threads des simulierten i3-6300 werden in Battlefield 1 voll ausgeschöpft. Lassen wir die CPU von der Leine, lastet Battlefield 1 zumindest 8 unserer 16 Threads des im Testsystem verbauten Intel Core i7-6900K @ 4,0 GHz aus. Um den Prozessor so stark zu belasten, müssen wir allerdings eine übertaktete GTX 1080 verbaut haben und diese auf vollen 64-Mann-Servern in Full HD mit einer Auflösung ärgern, für welche die extrem schnelle Oberklasse-Grafikkarte eigentlich viel zu leistungsfähig ist. Tatsächlich liefert eine flotte GTX 1080 knapp ausreichend Leistung für volle Details in Ultra HD, wobei die magische 60-Fps-Grenze nicht durchgängig gehalten werden kann. Jedoch ist die die von uns verwendete Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming mit Taktraten um 1.911 MHz sehr nahe an einem optimalen Spielerlebnis in Ultra HD, gegenüber der Alpha- und Beta-Version von Battlefield 1 konnte DICE die Performance offensichtlich noch ein gutes Stück steigern.

    Battlefield 1 - Benchmarks auf vollen Multiplayer-Servern

          

    Der Start unser 20-Sekündigen Benchmarkszene findet sich auf der Karte Amiens, nahe dem Startpunkt auf deutscher Seite. Wir Messen auf vollen 64-Mann-Servern im Spielmodus Conquest. Der Start unser 20-Sekündigen Benchmarkszene findet sich auf der Karte Amiens, nahe dem Startpunkt auf deutscher Seite. Wir Messen auf vollen 64-Mann-Servern im Spielmodus Conquest. Quelle: PC Games Hardware

    00:32
    Battlefield 1 - Der PCGH-Multiplayer-Benchmark "Amiens" im Video
    Battlefield 1942

    Für unsere Messungen wählen wir die Karte "Amiens", den Spielmodus Conquest sowie volle 64-Mann-Server mit einem maximalen Ping von 15 ms. Wir starten auf deutscher Seite und sprinten von unserem Startpunkt aus 20 Sekunden die Hauptstraße entlang. Dieses Szenario gehört zu den forderndsten, die wir im Multiplayer bislang verlässlich reproduzieren können. Noch stehen nicht für alle Maps Server, einige Szenarien wie den eventuell performance-kritischen "Wald der Argonnen" konnten wir daher nicht evaluieren. Von den Karten, die wir schon spielen konnten, ist Amiens mit die anspruchsvollste. Noch fehlt uns ein für Battlefield 1 angepasster Geforce-Treiber, wir verwenden den aktuellen Geforce 373.06 WHQL. Die Radeon-Software 16.10.1 ist bereits für Battlefield 1 optimiert. Auf Anfrage bei beiden Grafikkartenherstellern wurde uns jedoch versichert, dass in den kommenden Tagen neue Treiber erscheinen werden, die (weitere) Optimierungen für Battlefield 1 beinhalten. Bei der Gelegenheit übermittelten wir außerdem beiden Herstellern unsere Beobachtungen bezüglich kleineren Treiberproblemen: Mit Nvidia-GPUs funktioniert wie schon in der Beta-Version von Battlefield 1 beobachtet das HQ-AF nicht korrekt, bei AMD-GPUs tritt ein in einigen Fällen sporadischer Shader-Bug auf. Sowohl AMD als auch Nvidia prüfen diese Umstände, mit etwas Glück sind diese kleinen Ärgerlichkeiten bis zum offiziellen Release am 21. Oktober (Vorbesteller spielen ab dem 18.10.) per Treiberupdate beseitigt. Weitere Probleme konnten wir bislang nicht feststellen und trotz hoher Last und der noch nicht optimalen Treibersituation sind die Benchmark-Ergebnisse ausgesprochen erfreulich. Gemessen an der Optik läuft Battlefield 1 wirklich fabelhaft.

    Battlefield 1 - Multiplayer-Benchmarks

    • Direct X 11
    • DirectX 12
    Info Icon
    Game/Version Battlefield 1 Multiplayer (Direct X 11), Origin, Version Day 0, 1.7719
    Details Ultra-Preset, GPU-Memory-Restriction off, Conquest Large 64/64, PCGH-Benchmark Amiens
    Software/Drivers Geforce 373.06 WHQL, Radeon Software 16.10.1
    • Benchmarks (1 von 3)

    • 0 von 15 Produkten sichtbar

    ~1.911 MHz, 10 GT/s
    147.7
    144
    ~1.898 MHz, 8 GT/s
    119.3
    115
    ~1.354 MHz, 7 GT/s
    116.7
    111
    1.050 MHz, 1 GT/s
    94.5
    89
    1.050 MHz, 1 GT/s
    93.1
    88
    ~1.860 MHz, 8 GT/s
    87.6
    84
    ~1.097 MHz, 7 GT/s
    80.0
    77
    ~1.310 MHz, 8 GT/s
    78.7
    75
    ~1.316 MHz, 7 GT/s
    77.9
    72
    1.010 MHz, 6 GT/s
    75.9
    71
    ~1.160 MHz, 7 GT/s
    74.1
    70
    ~1.242 MHz, 6,6 GT/s
    73.4
    71
    1.050 MHz, 6 GT/s
    57.8
    55
    ~1.236 MHz, 7 GT/s
    40.8
    39
    ~1.241 MHz, 7 GT/s
    29.4
    24
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    120
    130
    140
    150
    Name
    1.920 × 1.080, TAA (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-6900K @ 4,0 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99A Gaming Pro Carbon

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Update 1: Singleplayer-Benchmarks und Direct X 12

          

    Nachdem heute um 12 Uhr das NDA für die Berichterstattung des Singleplayer-Modus gefallen ist, können wir Ihnen nun auch Fakten zur Einzelspieler-Kampagne liefern. Diese ist interessanterweise in mehrere, sehr unterschiedliche Kurzgeschichten gefasst, die nicht nur viele unterschiedliche Szenarien bieten, sondern auch recht abwechslungsreich bezüglich des Gameplays ausfallen. Wir kämpfen zu Fuß, im Panzer oder Flugzeug, wobei jede Kurz-Kampagne diverse Ansätze mischt, was für eine hohe Abwechslung sorgt. Die Lastszenarien unterscheiden sich etwas weniger, als die diversen Szenen vermuten lassen würden: Selbst bei den Flugmissionen, bei denen sich zumeist viel (wenig anspruchsvoll zu berechnender) Himmel im Blickfeld befindet und damit die durchschnittliche Leistung deutlich höher liegt als anderswo, finden sich eine Vielzahl Momente, in denen unsere Frameraten auf ein Level zurückfallen, das auch in anderen Szenarien anliegt. Dazu gesellen sich einige leicht überdurchschnittlich anspruchsvolle Momente, etwa bei der Panzerfahrt durch den dichten, nebelverhangenen Wald von Bourlon oder bei der Galipoli-Kampagne, deren erste Mission wir für unsere Benchmarks auserkoren haben. In unserer Galerie finden Sie indes einige Shots aus der Einzelspieler-Modus, die wir von 3.840 × 2.160 Pixeln auf WQHD-Auflösung herunterskaliert haben.

    00:48
    Battlefield 1 - Der PCGH-Singleplayer-Benchmark "Galipoli" im Video
    Spielecover zu Battlefield 1 (2016)
    Battlefield 1 (2016)

    Direct X 12 indes enttäuscht bisher. Mit Nvidia-GPUs wird sehr ähnlich Doom bei Nutzung der Vulkan-API vor dem Fix durch den Geforce-Treiber 372.70 beim Zuschalten von Direct X 12 eine Bildsynchronisation aktiv. Durch diese entsteht eine empfindliche Latenz und genau wie in Doom werden Frames "fallen gelassen", was für grobe Stocker sorgt und zudem die Messwerte beeinträchtigt. Bei AMD funktioniert der Vollbildmodus unter Direct X 12 korrekt, allerdings sehen die ersten Messungen mit Radeons nicht sehr erbaulich aus: Genau wie die GTX 1080 verliert auch die RX 480 unter der neuen Microsoft-Schnittstelle an Leistung, zudem werden die unter Direct X 11 prinzipiell sehr angenehmen und ausgeglichenen Frametimes unter DX12 sehr unrund. Weitere Messungen und Auswertungen folgen.

    Battlefield 1 - Singleplayer-Benchmarks

    • DirectX 11
    • DirectX 12
    Info Icon
    Game/Version Battlefield 1 - Singleplayer (DX11), Origin, Version Day 0, 1.7719
    Details Ultra-Preset, GPU-Memory-Restriction off, Framelock disabled, PCGH-Benchmark Galipoli
    Software/Drivers Geforce 373.06 WHQL, Radeon Software 16.10.1; Windows 10 Pro x64
    • Benchmarks (1 von 4)

    • 0 von 10 Produkten sichtbar

    ~1.911 MHz, 10 GT/s
    137.4
    128
    ~1.354 MHz, 7 GT/s
    112.7
    104
    1.050 MHz, 1 GT/s
    96.5
    90
    1.050 MHz, 1 GT/s
    91.4
    85
    ~1.310 MHz, 8 GT/s
    84.3
    78
    ~1.860 MHz, 8 GT/s
    82.7
    77
    ~1.097 MHz, 7 GT/s
    77.4
    71
    1.010 Mhz, 6 GT/s
    77.3
    72
    ~1.316 MHz, 7 GT/s
    74.8
    70
    ~1.242 MHz, 6,6 GT/s
    72.6
    65
    0
    40
    80
    120
    160
    200
    Name
    1.920 × 1.080, TAA (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-6900K @ 4,0 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99A Gaming Pro Carbon

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Update 2: Direct X 12 vs. Direct X 11 und Prozessorleistung geprüft

          

    Low-Level-APIs wie Direct X 12 und Vulkan sind als Prozessor-Entlaster bekannt. Wir haben auf einem reinen AMD-System überprüft, ob DX12 sich hier positiv auswirkt: Ein FX-8350 (8 Threads, 4 GHz) mit optimierter Northbridge und geschärften Subtimings kommandiert eine Radeon R9 Nano über den Strand Galipolis. Die Fiji-GPU verwendet die aktuelle Radeon Software 16.10.1 und arbeitet zum Erhalt eines möglichst stabilen Boosts mit -54 Millivolt Kernspannung sowie +20 Prozent Powerlimit. Die Ergebnisse:
    Battlefield 1: DX12 vs. DX11 - CPU-Performance auf FX-Prozessor mit Fiji-GPU Battlefield 1: DX12 vs. DX11 - CPU-Performance auf FX-Prozessor mit Fiji-GPU Quelle: PC Games Hardware Betrachten wir zunächst die durchgezogenen Linien, welche Werte in 1.280 × 720 ohne AA/AF/AO darstellen. Das System arbeitet mit dieser Einstellung so weit im CPU-Limit wie möglich. DirectX 12 (rote Linie) kann sich - wie schon in der BF1 Open Beta - sehr gut in Szene setzen und liefert wesentlich mehr Bilder pro Sekunde als DirectX 11 (blaue Linie). Der Abstand beträgt im Mittel 29 Prozent. DX12 lohnt sich folglich auch im Einzelspielermodus, sofern der Prozessor das limitierende Bauteil ist. Ob das der Fall ist, lässt sich relativ leicht erkennen: Läuft das Spiel in niedriger Auflösung kaum oder gar nicht besser als in höheren, bremst die CPU das Geschehen aus. Differiert die Bildrate hingegen stark, ist die GPU der Limitfaktor.

    Da niemand in 720p ohne AA und AF spielt, haben wir weiterhin eine völlig gegensätzliche Einstellung getestet: Ultra HD inklusive aller Aufwertungen, die Battlefield 1 zu bieten hat. Hier ergibt sich ebenfalls das gleiche Bild wie schon in der Open Beta: DX12 fällt hinter DX11 zurück - nicht deutlich, aber reproduzierbar. Da BF1 auf den meisten Systemen grafiklimitiert sein dürfte, raten wir bis zum Erscheinen neuer Treiber und/oder DX12-Verbesserungen dazu, den Ersten Weltkrieg mit Direct X 11 zu bestreiten.

    Update 3: Ergänzung der Benchmarks, weitere Performance-Eindrücke

          

    Wir haben nun unsere Messungen für den Multiplayer mit Benchmarks der DirectX-12-Schnittstelle erweitert (siehe oben), sowie weitere Ergebnisse für den Einzelspielermodus hinzugefügt. Wie Sie unschwer erkennen können, unterscheidet sich die Performance im Multiplayer und Singleplayer recht stark, insbesondere beim Zuschalten von DirectX-12 ändert sich das Verhalten der Grafikkarten, zudem können viele AMD-GPUs im Durchschnitt an Leistung zulegen, während Nvidia-Grafikkarten zum Teil sehr viel Leistung einbüßen. Allerdings ist auch die Leistung der Radeons unter der neuen Microsoft-Schnittstelle alles andere als optimal, denn die Frametimes sind sehr unsauber, es kommt zu vielen teils kräftigen Stockern. Battlefield 1 zeigt im Multiplayer-Modus einen Warnhinweis, wenn die Bildberechnungszeiten stark zu divergieren beginnen, auch bei eigentlich hohen Bildraten, wie Sie hier am Beispiel einer RX 480 in Full HD unter DirectX 12 sehen können.
    Hier sehen Sie die Frametime-Warnung, die im Mehrspieler-Modus eingeblendet wird, falls die Bildberechnungszeiten zu stark diviergieren, dies kann auch bei hohen Bildraten auftreten, wie hier am Beispiel einer RX 480/8G @ 1.310 MHz in Full HD und DirectX 12. Mit der Microsoft-Schnittstelle ist dieses Icon ein beinahe beständiger Begleiter. Hier sehen Sie die Frametime-Warnung, die im Mehrspieler-Modus eingeblendet wird, falls die Bildberechnungszeiten zu stark diviergieren, dies kann auch bei hohen Bildraten auftreten, wie hier am Beispiel einer RX 480/8G @ 1.310 MHz in Full HD und DirectX 12. Mit der Microsoft-Schnittstelle ist dieses Icon ein beinahe beständiger Begleiter. Quelle: PC Games Hardware Des Weiteren scheinen wir einem Bug oder einer Fehlmessung aufgesessen zu sein: Wir haben geschrieben, dass bei Nvidia eine Bildsynchronisation beim Zuschalten von DirectX 12 aktiv wird. Dies konnten wir bei weiteren Messungen nicht reprodzuieren. Die Bildausgabe erfolgt auch mit Geforce-GPUs unter der Microsoft-Schnittstelle unsynchronisiert, es tritt deutliches Tearing auf, abgesehen von sehr unrunden Frametimes gegenüber DirectX 11 und einem teils recht drastischen Leistungsabfall hat DirectX 12 offenbar keine weiteren Nebeneffekte. Bis von den Grafikkartenherstellern neue Treiber erscheinen und/oder Battlefield 1 einen (DirectX-12-)Performance-Patch erhalten hat, sind weitere Benchmarks nur begrenzt sinnvoll, wir unterbrechen unsere Messungen daher an dieser Stelle. Weitere Informationen zu Battlefield 1 werden Sie in der kommenden PCGH-Ausgabe 12/2016 nachlesen können.

    Update 4: Neue Treiber von Nvidia und AMD plus CPU-Threadskalierung

          

    Mittlerweile haben sowohl AMD (Radeon Software 16.10.2 Hotfix) als auch Nvidia (Geforce 375.57 WHQL) neue Treiber für Battlefield 1 veröffentlicht. Wir haben mit einer Radeon RX 480 und einer Geforce GTX 1060 in 1080p sowie R9 Fury X und GTX 1080 in Ultra HD unsere Benchmarks wiederholt. Bei AMD ist im stark grafiklastigen Singleplayer ein minimaler Performance-Anstieg zu verzeichnen, die RX 480 legt von 84,3 Fps auf 84,8 Fps zu, die Fury X kann sich ebenfalls leicht verbessern und steigert sich von ehemals 39,4 Fps auf 40,8 Fps. Die Geforce-GPUs indes bleiben auf ihrem Level oder verlieren sogar leicht: So sackt die GTX 1060 in Full HD von 82,7 Fps auf 80,2 Fps ab, bei der GTX 1080 stagniert die Leistung in Ultra HD auf 54,5 Fps. Auch das Problem mit dem HQ-AF wird durch den Treiber nicht beseitigt, es entstehen beim Zuschalten der besten Texturfilterung sehr störende Artefakte. Hier muss also nochmals angesetzt werden. Unter DirectX 12 verbessert sich die Leistung weder bei AMD noch mit Nvidia, an dieser Stelle muss wohl DICE selbst mit Patches nachhelfen, die aktuelle Version (Day 0, 1.7719) ist noch dieselbe, mit der wir sämtliche Messungen in diesem Test vorgenommen haben. Auch mit dem Geforce-Treiber 375.73 WHQL besteht der Bug beim Zuschalten des HQ-AF weiterhin. Das Q-AF funktioniert hingegen tadellos. Auch mit dem Geforce-Treiber 375.73 WHQL besteht der Bug beim Zuschalten des HQ-AF weiterhin. Das Q-AF funktioniert hingegen tadellos. Quelle: PC Games Hardware Wir haben zudem einige Benchmarks mit unserem neuen Achtkern-Testsystem erstellt, um zu demonstrieren, dass Battlefield 1 recht stark von mehr als vier Kernen und/oder Hyperthreading profitieren kann. Battlefield 1 ist damit nicht alleine, in der kommenden PCGH-Ausgabe 12/2016 handeln wir weitere Titel ab, die teils deutlich von den zusätzlichen Kernen unseres Octacore-Prozessors profitieren können. Die gegenüber Vierkernern zusätzlichen (Hardware-)Threads des Intel Core i7-6900K wirken sich offenbar auch auf die Stabilität der Bildraten im Multiplayer aus, während Vierkerner in sehr harten Gefechten (leider von uns bislang nicht verlässlich reproduzierbar) in die Knie gehen, bleiben 6- und 8-Kerner von diesem Phänomen offenbar verschont.

    Battlefield 1 - CPU-Threadskalierung

    • Nvidia
    • AMD
    Info Icon
    Game/Version Battlefield 1 Multiplayer, Origin, Version Day 0, 1.7719
    Details Ultra-Preset, GPU-Memory-Restriction off, Conquest 64/64, PCGH-Benchmark Amiens
    Software/Drivers Geforce 373.06 WHQL, Radeon Software 16.10.1
    • Benchmarks (1 von 2)

    • 0 von 4 Produkten sichtbar

    CPU: 8C/16T
    160.3
    147
    CPU: 4C/8T
    139.5
    129
    CPU: 4C/4T
    121.8
    102
    CPU: 2C/4T
    91.7
    85
    0
    40
    80
    120
    160
    200
    Name
    DirectX 11, 1.280 × 720, TAA (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-6900K @ 4,0 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99A Gaming Pro Carbon

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Reklame: Battlefield 1 (2016) jetzt bei Amazon bestellen

    01:49
    Battlefield 1 (2016): Video-Grafikvergleich PC vs Xbox One
    Spielecover zu Battlefield 1 (2016)
    Battlefield 1 (2016)
      • Von Ebrithil PCGH-Community-Veteran(in)
      • Von chewara Freizeitschrauber(in)
        passt zwr hier nicht ganz, aber gibt es irgendwo eine übersicht der Fehler "Icons" die in battlefield 1 eingeblendet werden?

        Hier mals als Bespiel der auch im Artikel genannte Frametimes Fehler (rechts rot eingekreist)
        http://www.pcgameshardware.de/screenshots/1020x/2016/10/BF1-Frametime-Warnung-RX-480-FHD-DX12-pcgh.jpg

        Hatte dort noch mehrere andere gesehen, und vermute dass eines mir "Verbindung-zum-Server-Probleme" sagen will, aber eine übersicht wäre schon mal gut
      • Von Cleriker PCGH-Community-Veteran(in)
        Leob,
        meinst du soetwas? klick mich!
      • Von Kitschi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        @Leob:

        das größte Problem das ich sehe ist, dass Dice einfach durch das reduzieren auf Klassen der Serie extremst geschadet hat

        in BF2 hatte jede Klasse ihre Aufgabe, das hat sich dann mit BC2 schon geändert und mit BF3 ging es schon los, dass man sich als Assault nicht Defi Medipack und Granatwerfer einpacken konnte, da wurde dann eben der Defi weggelassen, gleiches Spiel in BF4, niemand will auf ein GW verzichten, am liebsten würden die Leute whs 2 davon oder einen GW und die M26 einpacken und wenn ein medipack mikommt dann nur für sich selbst, gleiches mit der Munikiste obwohl das auch bei BF2 so war aber da gabs halt mehr Teamplay weil die Spieler eben nicht Generation WeRTLos TV waren...
      • Von Leob12 Volt-Modder(in)
        Man kann auch einfach herumballern und trotzdem die Leute aufstellen und unterstützen. Alle 45 Minuten kurz 3 oder 4 zu drücken tut den Leuten nicht weh, das Argument zieht bei mir nicht.
        Darauf kommt es nämlich in dem Spiel an, das ist nichtmal großartige Taktik, sondern stinknormale, einfach zu erledigende Sachen, die dem Team aber enorm helfen würden wenn es zumindest jeder zweite Spieler machen würde.

        Irgendwie hast du meinen kompletten Post entweder ignoriert oder schlicht nicht verstanden.
        Ich rede nicht von irgendwelchem geschickten Manövern, sondern von komplett banalen Dingen die jeder dieser Leute, die gerne ne Stunde ballern tun können, ohne dass es deren Spielspaß zerstören würde. Die Ansprüche sind ohnehin niedrig, und nichtmal 2 einfache Tasten zu drücken darf man mehr von den Leuten erwarten? Jetzt fällt eh schon das Spotting weg. Dann darf man den Großteil der Community wirklich als ne Bande von Lemmingen bezeichnen die das Hirn vor dem Spiel ausschalten und nicht fähig sind, 1 bis 2 Aktionen durchzuführen, die über das Klicken von WASD und den beiden Maustasten hinaus gehen. Oder verlange ich schlicht zu viel? Ist es zu viel verlangt wenn der dumme Supporter halt einfach mal Munition liegen lässt? Zwänge ich Hans Wurst dann in eine Rolle?
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 06/2017 PC Games 06/2017 PC Games MMore 06/2017 play³ 06/2017 Games Aktuell 06/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017
    PCGH Magazin 06/2017 PC Games 06/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1210394
Battlefield 1 (2016)
Battlefield 1 PC: Benchmarks im Single- und Multiplayer, Direct X 12 [Update 4]
Mit Battlefield 1 setzt das schwedische Studio DICE neue optische Maßstäbe für einen Multiplayer-Shooter. Die diversen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs werden von der verwendeten Frostbite-Engine in einer Pracht dargestellt, die selbst die Bombast-Grafik eines Star Wars: Battlefront übertreffen kann. Und das Beste daran: Battlefield 1 läuft trotz der schmucken Optik ausgesprochen gut.
http://www.pcgameshardware.de/Battlefield-1-2016-Spiel-54981/Specials/Battlefield-1-Technik-Test-Benchmarks-1210394/
21.10.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/10/Aufmacher01-pcgh_b2teaser_169.jpg
specials