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  • Radeon R9 Nano im PCGH-Test: Unerwartet hohe Leistung auf kleinstem Raum [Test der Woche]

    Die R9 Nano im Test: AMD lässt seine Radeon R9 Nano endlich auf die Öffentlichkeit los: Für eine Preisempfehlung in Höhe von 699 Euro geht die Mini-Grafikkarte als zweites Flaggschiff neben der R9 Fury X an den Start. PC Games Hardware klärt im Test, was die auf dem Papier bärenstarke Nano in der Praxis schafft und greift dafür zu erweiterten Testmethoden: Pro Spiel einzeln ermittelte GPU-Taktraten, um dem überarbeiteten Boost-Modus Herr zu werden.

    Offiziell vorgestellt hat AMD die Radeon R9 Nano (nicht "Fury Nano") bereits Ende August, tatsächlich veröffentlicht wurde sie aber erst ab dem 10. September. Die Mini-Grafikkarte geht für empfohlene 699 Euro an den Start, AMD vermarktet sie als zweites Grafikkarten-Flaggschiff neben der Radeon R9 Fury X.

    Das ist viel Geld für eine Grafikkarte, die AMD selbst mit gesundem Abstand über der R9 290X platzieren möchte - besonders da sie nicht unter den leistungsstärksten Single-GPU-Modellen mitspielt. AMD versucht an dieser Stelle, einen neuen Markt in Form von Mini-Spielerechnern zu erschließen, die ansonsten nur durch Custom-Designs bedient werden. Aktuell ist dort bei einer Radeon R9 380 (ITX Compact von Sapphire) oder Geforce GTX 970 (Mini-Versionen von Asus, Gigabyte, Inno 3D und KFA2) Schluss. Die Nano ist der erste Pixelschubser, welcher schon im Referenzdesign und vom Hersteller gewollt auf niedrigste Ausmaße und den Einsatz in schlechtbelüfteten Mini-ITX-Gehäusen ausgelegt ist. PC Games Hardware prüft, ob AMD seine Ambitionen und Versprechen halten kann.

    05:51
    Radeon R9 Nano in Aktion: 15,3-Zentimeter-Kampfzwerg im Video

    Radeon R9 Nano: Fiji-XT-Vollausbau auf Effizienz getrimmt

          

    AMD spendiert der Nano die Fiji-GPU im Vollausbau, sprich Fiji XT. Dazu gesellen sich die von der Fury X und Fury bekannten 4 GiByte High-Bandwidth Memory mit gleichbleibenden Taktraten von effektiv 1.000 MHz, was wiederum eine Bandbreite von 512 Gigabyte pro Sekunde ergibt. Um die von AMD als typisch angegebenen 175 Watt zu erreichen - die Fury X wird mit 275 Watt angegeben und darf sich mit maximal 350 Watt auch doppelt so viel genehmigen -, wird das Power-Target deutlich enger angesetzt und die GPU damit langsamer betrieben. Laut AMD darf die GPU auf der Nano allein höchstens 150 Watt aufnehmen.

    Auf dem Papier kann die Nano mit bis zu 1.000 MHz arbeiten; AMD selbst gab aber schon im Vorfeld zu, dass sich der reale Takt je nach Betriebsumfeld und Anwendung beziehungsweise Spiel bei etwa 850 bis 950 MHz einpendelt. Die Granularität des Power-Targets wurde im Vergleich zur Fury (X) verfeinert, Takt und Spannungen werden schneller der Situation angepasst. Bei den Furys brach die Leistung bei einer starken Senkung des Power-Targets noch deutlich ein, bei der Nano ist das nicht mehr der Fall.

    ModellR9 NanoR9 Fury XR9 FuryR9 390XR9 290XGTX 980 TiGTX 980GTX 970
    CodenameFiji XTFiji XTFiji ProHawaii XTHawaii XTGM200-310GM204-400GM204-200
    DX-12-Feature-Level12_012_012_012_012_012_112_112_1
    Chipgröße (reiner Die)596 mm²596 mm²596 mm²438 mm²438 mm²601 mm²398 mm²398 mm²
    Transistoren Grafikchip (Mio.)8.9008.9008.9006.2006.2008.0005.2005.200
    Shader-/SIMD-/Textureinheiten4.096/64/2564.096/64/2563.584/56/2242.816/44/1762.816/44/1762.816/22/1762.048/16/1281.664/13/104
    Raster-Endstufen (ROPs)6464646464966464
    GPU-Basistakt (Megahertz)unbekanntunbekanntunbekanntunbekanntunbekannt1.0021.1261.050
    GPU-Boost-Takt (Megahertz)1.0001.0501.0001.0501.0001.0751.2161.178
    Rechenleistung SP/DP (Mrd./s)8.192/5128.602/5387.168/4485.914/7395.632/7046.054/1894.981/1563.920/123
    Durchsatz Pixel/Texel (Mrd./s)64,0/256,067,2/268,864,0/224,067,2/184,864,0/176,094,6/189,277,8/155,761,3/122,5
    Takt Grafikspeicher (MHz)1.0001.0001.0003.0002.5003.5063.5063.506
    Speicheranbindung (Bit)4.0964.0964.096512512384256224+32**
    Speicherübertragung (GB/s)512512512384320336,6224,4196+28,8**
    Übliche Speichermenge (MiB)4.0964.0964.0964.0964.0966.1444.0963.584+512**
    PCI-Express-Stromanschlüsse1× 8-polig2× 8-polig2× 8-poligje 1× 6-/8-pol.je 1× 6-/8-pol.je 1× 6-/8-pol.2× 6-polig2× 6-polig
    Typische Leistungsaufnahme*175 Watt275 Watt275 Watt275 Watt250 Watt250 Watt165 Watt145 Watt

    Radeon R9 Nano: Kühlung und Lautstärke

          

    AMD spendiert der Nano ein im Vergleich zur Fury X nochmals verkürztes PCB, das sich mit vier VRM-Phasen für die GPU und einem achtpoligen PCI-Express-Stromanschluss zufrieden geben muss. Die Bildausgänge bleiben mit 3 × Displayport 1.2a und einmal HDMI 1.4 unverändert. Die Kühlung übernimmt ein Axiallüfter-Design, das ein wenig an Sapphires R9 380/285 ITX Compact erinnert: Die Metallabdeckung wird fast komplett vom Kühlkörper gefüllt; für die Mini-Ausmaße mit einer maximalen Länge von rekordverdächtigen 15,3 cm wiegt die Nano mit 608 Gramm nicht wenig. Zum Vergleich: Asus' größere GTX 970 Direct CU Mini wiegt 632 Gramm, die Sapphire R9 285/380 ITX Compact 600, die Fury X inklusive Radiator 1.500 oder die Asus Fury Strix 1.073 Gramm.

    Insgesamt kann das Kühldesign trotz seiner kompakten Maße überzeugen. Im Freiluftaufbau, den PC Games Hardware standardmäßig für Grafikkartentests heranzieht, ist der CPU-Kühler subjektiv lauter als die Nano. Im schallarmen Raum offenbart sich eine Leerlauf-Lautheit von 0,7 Sone bei rund 1.500 Lüfterumdrehungen pro Minute, was als leises Surren wahrnehmbar ist. Der Lüfter bleibt stets aktiv, ein semi-aktiver Betriebsmodus fehlt der Radeon R9 Nano.
    Lautheit Radeon R9 Nano:
    Idle:
         19 % PWM, ~1.500 U/min, 0,7 Sone
    3D-Max offener Testaufbau:
         40 % PWM, ~2.000 U/min, 2,4 Sone
    3D-Max durchlüftetes Gehäuse:
         45 % PWM, 2.350 U/min, 3,0 Sone
    3D-Max unbelüftetes Mini-Gehäuse:
         56 % PWM, 2.750 U/min, 4,6 Sone

    Unter Last dreht der Sololüfter im Freiluftsystem auf höchstens 2.000 U/Min auf, was in einer guten, aber klar hörbaren Lautheit von 2,4 Sone resultiert. Dieser Wert wird unter anderen in Risen 3, Far Cry 4 und The Witcher 3 erreicht, überdurchschnittlich powerintensiven Spielen. Die Karte operiert hier stets an ihrem Temperaturziel von 75 °C, das sich im Catalyst Control Center sowohl einsehen als auch verändern lässt. Unschön ist die klare Fiep- respektive Zirpneigung der spannungswandelnden Bauteile, abhängig von der Bildrate ist ein leises Rattern (zweistellige Fps) respektive Pfeifen (drei-/vierstellige Fps) zu hören. Unsere Sone-Angaben inkludieren das Störgeräusch.

    Positiv hervorzuheben ist die Kühlung der Spannungswandler, die eine gesonderte Kupfer-Heatpipe spendiert bekommen, sodass deren Abwärme adäquat abgeführt wird. Insgesamt scheint AMD aus dem Debakel mit dem sehr lauten Referenzkühler der R9 290(X) gelernt zu haben - die Kühlung der Nano ist gelungen.

    Interessant wird, wie die Custom-Designs der Boardpartner aussehen und wie sich diese differenzieren werden. Solche erlaubt AMD bei der Nano nämlich, wobei sie frühestens in wenigen Monaten erscheinen sollen. Grundsätzlich sollen die Stärken der Nano - die geringen Ausmaße und die hohe Effizienz - beibehalten werden.

    Radeon R9 Nano: Leistungsaufnahme

          

    Die Radeon R9 Nano soll nicht nur die kleinste High-End-Karte der Welt sein, sondern auch (positive) Maßstäbe bei der Energieeffizienz setzen. Die elektrische Leistungsaufnahme ist folglich einer der interessantesten Klärungspunkte dieses Produkts. Bedauerlicherweise gab unser Stromequipment nach der neuerlichen Messreihe in der PCGH 10/2015 (20 Spiele im Verbrauchstest) den Geist auf und befindet sich in Reparatur. Präzise Leistungsaufnahmemessungen, wie Sie sie von uns kennen, fallen daher zunächst flach. Wir haben die Radeon R9 Nano aber natürlich trotzdem einer Watt-Analyse unterzogen, in der sie sich blendend schlägt. Dabei dient uns ein Messgerät von Christ-Elektronik (CLM 1000 Professional), das zwar nicht die isolierte Leistungsaufnahme der Grafikkarte protokollieren kann, wohl aber die des kompletten Testrechners über eine bestimmte Zeit.

    Zum Vergleich angetreten sind die Radeon R9 Nano und ihre große Schwester, die Fury X. Letztere kann ihren 1.050 MHz hohen Boost bekanntlich in jeder Spielsituation halten und genehmigt sich daher bis zu 329 Watt. Dieser Wert entstammt Risen 3 in der Enhanced Edition, mit dem wir die Nano mit der Fury X vergleichen. In Ultra HD, das höchste Auslastung und Verbräuche garantiert, nimmt der komplette PC mit der Fury X bis zu 380 Watt auf. Mit der Nano sind höchstens 260 Watt zu verzeichnen – eine Differenz von satten 120 Watt! Das, und hier handelt es sich um eine Milchmädchenrechnung, deutet auf eine maximale Leistungsaufnahme von rund 200 Watt bei der Nano hin (Fury X: gemessene 329 Watt), wobei sie in den meisten Fällen tatsächlich unter der 200W-Marke bleibt. Übrigens: Mit +50 Prozent Powerlimit und somit beinahe konstanten 1.000 MHz steigt die Leistungsaufnahme des Nano-PCs auf bis zu 360 Watt, also 20 Watt weniger als bei der flüssiggekühlten, 50 MHz schnelleren Fury X.

    Im Leerlauf liegt die Leistungsaufnahme des gesamten PCs mit der Fury X bei 79 Watt. Steckt die Nano im PEG-Slot, sind es nur noch 69 Watt. Milchmädchenrechnung #2: Da unser Sample der Fury X laut voriger Messung 21 Watt verbraucht, liegt die Nano anscheinend bei nur 10 bis 12 Watt. Das würde zur Sapphire Fury Tri-X OC passen, welche 15 Watt verbraucht.

    Auf der nächsten Seite geht es mit Benchmarks und dem Fazit weiter.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Radeon Catalyst Treiber Download: Crimson 16.6.1
      • Von ATIR290 Freizeitschrauber(in)
        Zuschlagen solange man den Preis nicht erhöht
        r9 nano | BPM Power

        Echt Wucht wie "billig" die Karten bei uns in Italien sind!
        Fury um 523 Euro , Nano 609 Euro!
      • Von Rollora Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von MfDoom
        Versuche mal eine stärkere Karte und du wirst dich wundern was du vorher bei BF4 als flüssig empfunden hast. Gerade bei Battlefield merkt man mehr Leistung enorm, das ist auch durchaus als Hardware-Cheat zu bezeichnen. 60 FPS sind da lange nicht die Obergrenze. Wobei bei der Engine die CPU noch stark mit reinspielt.
        nach meinem Empfinden (60Hz-Monitor) läuft Battlefield erst mit 140-200 FPS wirklich flüssig und stabil.
        Stimmt natürlich. 144hz sind natürlich noch besser. Hab' aber den Monitor nicht dazu. Oder 2x90 wie bei der Oculus.
        Ich sollte mal den alten Röhrenmonitor dranhängen und die Details runterstellen wie damals in Quake 3 (und dann alles weghauen).
        Wenns dann aber wieder Ruckelt wegen der Microlags hilft mir das alles nichts (auch wenns in dem Fall nicht BF4 ist, dann halt das nächste BF oder was auch immer.
      • Von JoM79 Lötkolbengott/-göttin
        Mehr als 200fps gehen ja auch nicht.
      • Von MfDoom BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        BF4 läuft auch auf meiner 6 Jahre alten Radeon 5850 (damals 180€ flüssig. Klar, bei 1080 und nicht ganz allen Details (High, kein Downsampling oder solche Sachen), den Unterschied muss man aber mit der Lupe suchen bzw fällt halt oft erst im Direktvergleich auf - und für ein 600€ Highendprodukt erwarte ich mehr.
        Versuche mal eine stärkere Karte und du wirst dich wundern was du vorher bei BF4 als flüssig empfunden hast. Gerade bei Battlefield merkt man mehr Leistung enorm, das ist auch durchaus als Hardware-Cheat zu bezeichnen. 60 FPS sind da lange nicht die Obergrenze. Wobei bei der Engine die CPU noch stark mit reinspielt.
        nach meinem Empfinden (60Hz-Monitor) läuft Battlefield erst mit 140-200 FPS wirklich flüssig und stabil.
      • Von Rollora Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von burnbabyburn2
        naja bei Battlefield ist das Spiel sehr flüssig, keine Ahnung wie viel Ram hier gebraucht wird, weil schauen ob AMD hier noch nachreicht und die Timings verbessert
        BF4 läuft auch auf meiner 6 Jahre alten Radeon 5850 (damals 180€ flüssig. Klar, bei 1080 und nicht ganz allen Details (High, kein Downsampling oder solche Sachen), den Unterschied muss man aber mit der Lupe suchen bzw fällt halt oft erst im Direktvergleich auf - und für ein 600€ Highendprodukt erwarte ich mehr.
        Aja, bis vor einigen Wochen stürtzte BF4 alle 2-3 Maps mal ab, Speicher überlaufen. Bug im Radeon Treiber der erst nach Jahren gefixt wurde. 15.7er oder welcher Treiber es nochmal war.
        Ich will mich diesmal halt gut einlesen und informieren bevor ich kaufe.
        Ich muss mich von diversen AMD Fans (s. Unten) nicht mundtot schlagen lassen, weil ich ein 600€ Investment vorher plane und recherchiere.
        Zitat von Schaffe89
        Die Bandbreite der Tests sieht bei der Fury Nano keine schlechten Frametimes, ich hab mir jetzt alles rienezogen was von dir und einem anderen User verlinkt wurde.
        Also solltest du vielleich die FUD Kampagne mal zurückfahren.
        Letztes Jahr hast du in jedem Thread über die ach so schlechten AMD Treiber gespammt und jetzt sind die Frametimes dein neues Thema.http://extreme.pcgameshardware.de/images/smilies/rolleyes4.gif

        Wenn ich mich also über OFFENSICHTLICH schlechte Frametimes informieren möchte bei der PCGH oder wer auch immer sich traut bei AMD nachzufragen, ist es eine FUD Kampagne?
        Und weil ich immer wieder auf Treiberbugs stoße, die manche Spiele unspielbar machen(etwa BF4), oder frech erlogene Werbeaussagen "Prozessor schafft BD3D" (Ilano) die deshalb nicht stimmen, weil ein bei AMD bekannter Treiberbug das verhindert, oder weil der Büropc in 30 Minuten-Abständen abstürtzt wegen eines Treiberbugs...
        Das darf ich dann nicht erwähnen, ich muss immer wieder AMD als glorreichen Wohltäter unterstützten?

        Deine ständigen Unterstellungen (FUD Kampagne) kannst du mal lassen, nicht umsonst bist du so regelmäßig gebannt. Kannst einfach nur auf persönlicher Ebene provozieren, von einer sachlichen Diskussion muss man bei dir meist absehen. Schade, grad vor 1-2 Wochen hab' ich mich noch über eine eben solche Diskussion mit dir gefreut und habe eine Entwicklung gesehen in dir - aber hab' mich wohl getäuscht.
        Zitat von Schaffe89

        Wieso kannst du nicht einfach meine Frage beantworten?http://extreme.pcgameshardware.de/images/smilies/rolleyes4.gif
        Du hast gesagt du wärst täglich bei 20 Seiten + unterwegs und ich frage mich wieso du dir nicht nen anständigen Überblick über die Frametimes verschafft hast.
        Und da sehe ich zwischen einer GTX 970 Mini und der Nano überhaupt keinen Unterschied über mehrere Tests.
        Die verlinkten Tests sagen was anderes, zumal ich jetzt nicht unbedingt eine 970 mit der Fury/Nano vergleichen möchte. Es geht mir ja nicht um den Formfaktor, sondern um Preis und PErformance. Kostet die 970 denn 600+€?
        Zitat von Schaffe89

        Es geht mir nicht um Rosinen, Rollora, sondern um eine ehrliche und faire Einschätzung.http://extreme.pcgameshardware.de/images/smilies/nicken.gif
        Mir auch. Ich will die Karte eventuell kaufen, aber wenn ich um dasselbe Geld eine ruckelnde Karte kriege, dann eben nicht.
        Dann warte ich halt. Natürlich liegts wohl daran, dass 4GB Speicher für manche Szenarien wenig sind, und der Treiber versucht das über die Bandbreite auszugleichen, alles schnell nachzuladen.
        In dem Fall ist die Technologie halt noch nicht ausgereift und ich warte auf die 8 oder 16 GB Variante der 14/16nm Chips nächstes Jahr.

        Aber als potentieller Käufer eines 600€ Pixelbeschleunigers (Führerscheinanfänger kaufen sich um das Geld ein AUTO), würde ich doch gerne eine Karte kaufen, die am Anfang und auch die nächsten 1-2 Jahre keine Probleme macht.
        Ich denke das ist mein RECHT, als Kunde, mich vorher zu informieren. Ich denke es ist der SINN, in einem Diskussionsforum diesbezüglich mehrere Meinungen und Sichtweisen einzufragen, und ich denke es ist eine FRECHHEIT, dass du mir eine FUD Kampagne unterstellst, weil ich meine Bedenken über ein Investment äußere, anstatt sachlich zu formulieren und zu sagen: ok jetzt habe ich die Links angesehen, du hast recht, eine Highendkarte um das Geld, als diese die Fury/Nano dargestellt wird, sollte solche Probleme nicht haben und Tester sollten drauf hinweisen.

        Dass ich angesichts des nachweislich schlechteren Developersupports, diverser kleiner Treiberproblemchen, Geld und vielleicht in Zukunft Supportmangel bei AMD immer noch eine AMD Karte bevorzuge, sollte dir doch endlich mal Argument genug sein, mir nicht ständig Worte in den Mund zu legen, die ich so nie sagte oder meinte.
        Seit 2000 bzw 2001 nur ATI/AMD Karten gekauft, 2000-2008 nur AMD Prozessoren. Ich bin ganz leicht pro AMD, aber ich bin realistisch... und sehr vorsichtig/skeptisch. Der kleinste Kritikpunkt wird bei mir auf die Goldwaage gelegt.
        Aja: in der Arbeit verwende ich auch Nvidia und Intel Grafikchips, ich habe also den direkten Vergleich.
        Ich hasse, dass mir ständig Anti-AMD FUD blabla unterstellt wird, wenn ich in diesen Verein schon 1000e Euro "investiert" habe.
        Zitat von JoM79
        Hast du dir die Frameverläufe aus dem von mir verlinkten Test überhaupt mal angeguckt?
        Das wird die Nao mit dem "Speicherkrüppel" GTX 970 direkt verglichen und die Frametimes der 970 sind besser.
        Also hör auf zu erzählen es läge am VRAM.
        Das ist irgendwie das Problem das ich mit Schaffe, Gordon und 1-2 anderen habe.
        Man bringt einen Link zu einem unabhängigen Test, der genau das widerlegt, was sie gerade gesagt haben, und dennoch wird das irgendwie verneint.
        Hier liegt ganz klar der Vergleich der (Mittelklassekarte) "Speicherkrüppel" (wie sie von AMD Fans gerne genannt wird) 970 mit der Nano vor. Die 970 schlägt sich wesentlich besser. Obwohl "Speicherkrüppel". Nein, die Performanec ist nicht höher, aber sie ist Konsistenter. Man weiß eher woran man ist.
        Die Nano, hat beim FPS Balken super Werte, aber das ist ja eigentlich eine Täuschung: die Microruckler sorgen dafür, dass in manchen Spielen (ja, nicht allen, aber neuen, fordernden wie etwa GTA5) der Spielfluss gestört wird.
        Das ist jetzt nunmal FAKT. Die Frage meinerseits: 1)Tritt es in allen Tests auf (PCGH bitte mal messen) 2) kann man bei AMD nachfragen, was der technische Grund ist und ob man es lösen kann in Zukunft.
        VORHER kaufe ich das Ding halt nicht und warte lieber bis nächstes Jahr.
        Dass es am Speicher liegt, kann ich mir aufgrund der 970 eben kaum vorstellen, die hat nichtmal die Hälfte der Bandbreite/Speichergeschwindigkeit, sowie weniger Speicher. Das ist ein Treiberproblem oder ein Technologieproblem. Und das gehört GEKLÄRT.
        Haut mich bitte keiner Mundtot, weil ich Aufklärung will.

        Edit: 700€ (lieferbar) sehe ich grad' nicht 600 €. Die 970er kostet lieferbar ab 320€

        Bezüglich der Mini-ITX Diskussion wollte ich noch anmerken, dass die Karte schon interessant ist für meinen Fractal Design Node 304, aber da würde auch eine "normale" Karte reinpassen. Richtig Spannend sind solche Karten ja nur im 1L Würfel, aber dafür ist die Karte wieder zu groß.
        Zitat von burnbabyburn2

        Es gibt genug Seiten die geschrieben haben, dass AMD eine neuen Markt erschaffen hat.
        Hast du dazu auch ne Quelle?
        Zumal es immer noch der Markt entscheidet. Als AMDs APUs vorgestellt wurden war man auch der Meinung es gibt einen Markt dafür.
        Aber wer braucht (übertrieben jetzt) schwache CPU Leistung und eine vergleichsweise starke GPU auf einem Chip? Wo ist dieser Markt der "Gamer auf dem Netbook"?
        Ich denke nicht, dass AMD mit einer 700€ kleinstkarte einen großen Markt aufmacht. Leute die Mini-ITX Gehäuse haben, suchen meist gar nicht sooo nach Highendkarten (die mehr Kosten als die restliche Konfiguration zusammen).
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1170704
AMD Radeon
Radeon R9 Nano im PCGH-Test: Unerwartet hohe Leistung auf kleinstem Raum [Test der Woche]
Die R9 Nano im Test: AMD lässt seine Radeon R9 Nano endlich auf die Öffentlichkeit los: Für eine Preisempfehlung in Höhe von 699 Euro geht die Mini-Grafikkarte als zweites Flaggschiff neben der R9 Fury X an den Start. PC Games Hardware klärt im Test, was die auf dem Papier bärenstarke Nano in der Praxis schafft und greift dafür zu erweiterten Testmethoden: Pro Spiel einzeln ermittelte GPU-Taktraten, um dem überarbeiteten Boost-Modus Herr zu werden.
http://www.pcgameshardware.de/AMD-Radeon-Grafikkarte-255597/Tests/R9-Nano-Test-Review-1170704/
13.09.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/09/R9_Nano_Testsystem_3-pcgh_b2teaser_169.JPG
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