iPhone 15: Schutzhülle plus drahtlose Powerbank im Alltagstest
Wer sein fast 1.000 Euro teures iPhone 15 schützen will, kann auf eine Schutzhülle zurückgreifen. Doch wie gut sind moderne Schutzhüllen? Und wie praktisch ist eine kabellose Powerbank? Zeit, für einen Alltagstest.
Seit Jahren werben verschiedene Smartphone-Hersteller damit, wie stabil ihre smarten Telefone sind. Doch gegen unkaputtbare Handys, etwa das legendäre Nokia 3210, sehen iPhone und Co. immer noch alt aus. Rückseiten aus Glas sind zwar ein optischer Blickfang, doch nicht so stabil wie die Konstruktion einiger "dump phones". So empfiehlt es sich, sein teures Smartphone extra zu schützen, in Form einer Schutzhülle. Bei Amazon und Co. gibt es hunderttausend verschiedener Cover, die allesamt versprechen, das Smartphone vor Kratzern und anderen Beschädigungen zu schützen. Für das aktuelle iPhone 15 ist die Ostand Hülle und die Guardian Mag Hülle von Torras besonders beliebt bei den Amazon-Kunden und konnte sich allein im vergangenen Monat über 1.000 Mal verkaufen. Grund genug, unter anderem die Ostand-Schutzhülle einmal einem Alltagstest zu unterziehen.
Nicht zu dick aufgetragen
Nach dem Auspacken fällt auf, dass die Torras Ostand mit 0,03 cm nicht zu dick aufträgt. Auch die Passform ist gegeben, womit sich das Modell von so manchem Konkurrenten unterscheidet. Die Optik ist in Schwarz gehalten, aber durchsichtig, sodass der originale Farbton des iPhone 15 noch durchkommt. Sämtliche Gerätekanten sind geschützt. Der extra breite Rahmen rund um das Kameramodul schützt die Kameralinsen, die aus dem iPhone-Gehäuse herausragen. Zwei Knöpfe sind als DIY-Knöpfe ausgelegt. So lassen sich diese Knöpfe auch gegen farbige Modelle tauschen, um einen individuellen Look der Schutzhülle herzustellen. Einen Sturz aus über 3 Metern hat das iPhone unbeschadet überstanden, zumindest, wenn es auf die Rückseite fällt. Einen Basisschutz hat jedoch auch der Touchscreen, da der Rahmen rund um die Display-Kante 1,2 mm beträgt, während rund um die Kameralinsen 1,5 mm Rahmen verfügbar ist. Die matte Hülle liegt gut in der Hand und ist für verschiedene iPhone-Modelle erhältlich.
Quelle: PCGH
Drehbarer Standfuß der Torras Ostand Schutzhülle
Besonderes Merkmal ist jedoch der integrierte ausklappbare Standfuß, der sich beim iPhone-15-Modell um 360 Grad drehen lässt. Selbst nach längerem Gebrauch über mehrere Wochen und Monate hinweg lässt die Standkraft nicht nach. Durch den flexiblen Standfuß, kann man das iPhone einfach auf den Tisch stellen und so etwa bequem als Wecker nutzen oder um Videos anzusehen. Gerade das Betrachten von Videos im Querformat wird durch den drehbaren Ständer vereinfacht, da das iPhone sicher steht. Zudem verfügen beide Schutzhüllen über einen Halbach-Array+38N56-Magneten, um MagSafe nutzen zu können. So lässt sich etwa das iPhone direkt an einer drahtlosen Ladestation aufladen oder an einer Handyhalterung im Auto nutzen, ohne es umständlich positionieren zu müssen, da die Magnete das iPhone automatisch in die richtige Stellung bringen. Im Vergleich zu anderen Schutzhüllen fällt der höhere Preis auf, wobei die Zusatzfunktionen bedacht werden sollten.
E-Auto-Technologie im iPhone
Ein Zubehörteil, das sich mit MagSafe nutzen lässt, ist die drahtlose Powerbank von Torras. Auch dieses Modell konnte die PCGH-Redaktion unter die Lupe nehmen. Mit einer Höhe von 11,6 mm baut der Zusatzakku vergleichsweise kompakt. Im Inneren stecken Lithium-Ionen-Zellen mit Blade-Technologie, wie sie auch der E-Auto- und Batterie-Hersteller BYD nutzt. Besonders ist dabei das Format, welches Holzlatten ähnelt und sich dadurch sehr eng im Gehäuse packen lassen. So lässt sich eine bessere Kühleffizienz herstellen, verspricht der chinesische Akkuhersteller BYD. Zudem fällt die verfügbare Akkukapazität höher aus als bei einem anderen Zellformat. Als Kapazität stehen 5.000 mAh zur Verfügung, sodass man die Akkulaufzeit eines iPhone 15 locker verdoppeln kann. Wer die Powerbank in Verbindung mit der Torras Ostand nutzt, wird feststellen, dass sich der Zusatzakku immer mit dem magnetischen Ring der Hülle dreht. Praktisch ist, dass man dank QI-Ladefunktion keine Kabel mitnehmen muss, um unterwegs sein iPhone mit Strom zu versorgen. Drahtlos lässt sich die Powerbank mit 7,5 Watt laden, alternativ kann man den Zusatzakku via USB-C mit 15 Watt doppelt so schnell mit Strom versorgen.
Bildergalerie
Die Verarbeitung der Powerbank von Torras konnte überzeugen, ebenso wie das vergleichsweise geringe Gewicht von 131 Gramm. Analog zur Torras Ostand verfügt auch die Powerbank über einen klappbaren Standfuß, sodass man das iPhone inklusive Zusatzakku aufstellen kann, um noch länger Videos ansehen zu können oder das iPhone als Wecker zu verwenden. Die integrierten Sicherheitsfunktionen bieten Schutz vor Überladung und Überhitzung, was vor allem im Sommer und beim Laden in Handtaschen wichtig ist. So wird die Torras-Powerbank im Test nur handwarm.
Daten und Fakten zu iPhone-Hüllen und Powerbank von Torras
- Um sein iPhone 15 zu schützen, bietet sich eine Schutzhülle an. Im Alltagstest musste sich die Ostand Hülle von Torras beweisen.
- Es fällt direkt auf, dass die Schutzhülle nicht zu dick aufträgt und durch den Rahmen rund um Display und Kamera die wichtigsten Stellen geschützt werden. Die matte Hülle liegt gut in der Hand und ist für verschiedene iPhone-Modelle erhältlich.
- Praktisch ist der integrierte Standfuß, der sich um 360 Grad drehen lässt. So kann man beispielsweise bequem ein Video im Querformat schauen oder sein iPhone als Wecker am Nachttisch nutzen. Zudem integriert die Hülle einen Magneten für MagSafe.
- An MagSafe kann man etliches Zubehör anschließen, darunter etwa die Powerbank von Torras, die ebenfalls getestet wurde. In der nur 11,6 mm dünnen Powerbank steckt ein Lithium-Ionen-Akku mit 5.000 mAh.
- Praktisch ist, dass die Powerbank den Qi-Ladestandard unterstützt und somit kabellos das iPhone laden sowie selbst ohne Kabel mit 7,5 Watt versorgt werden kann. Wer möchte, kann die Powerbank aber auch mittels Quick Charge mit 15 Watt aufladen.
- Analog zur Torras Ostand besitzt auch die Powerbank einen ausklappbaren Standfuß. Zudem sorgen die integrierten Sicherheitsfunktionen dafür, dass die Powerbank nur handwarm wird und nicht etwa in der Handtasche überhitzt. Die verwendete Blade-Technologie des E-Auto-Herstellers BYD soll eine bessere Kühleffizienz gewährleisten als andere Zellformate.
