iPhone 6S: Apple beteuert Datenschutz bei Live Photos und "Hey Siri"
Mit dem neuen Sprachbefehl "Hey Siri" und der Live-Photos-Funktion hat Apple während der Präsentation des iPhone 6S und des iPhone 6S Plus Features präsentiert, die manch Handynutzer im Hinblick auf den Datenschutz aufhorchen lassen. Laut Apple bestehe jedoch kein Grund zur Sorge. Es würden keinerlei Daten ungefragt weitergegeben.
Debatten über den Datenschutz sind ein Dauerbrenner in der Technikcommunity. Zuletzt betraf das Thema vor allem Microsoft im Zusammenhang mit Windows 10 und seiner Sammellust. Doch auch Apple ist vor solchen Diskussionen nicht gefeit. Just etwa stellte der Konzern zusammen mit dem iPhone 6S und iPhone 6S Plus zwei neue Funktionen vor, bei denen nicht nur Datenschützer stutzig werden. Bedenken darüber, dass der neue Sprachbefehl "Hey Siri" und die Funktion Live-Fotos ungefragt Daten sammeln, versuchten die US-Amerikaner nun zu zerstreuen.
Demnach würden keinerlei Daten an die Unternehmensserver übertragen, solange die Funktionen nicht explizit gestartet werden. Zwar überwacht Siri dauerhaft die Geräuschkulisse in Erwartung eines "Hey Siri", leite die Daten aber erst weiter, wenn die Sprachsoftware über besagten Befehl aktiviert und anschließend genutzt wird. Erst hiernach müssen Nutzer auf die sichere Kommunikation zu Apples Servern vertrauen, was allerdings schon zuvor für die Sprachsteuerung galt.
Bei Live Photos, das vor und während einer Aufnahme Ton und Bilder aufnimmt, gelte Ähnliches. Hier würden die zusätzlichen 1,5 Sekunden pro Bild erst dann dauerhaft gespeichert, wenn man den Auslöser betätigt. Ansonsten befänden sich die Daten nur in einem Pufferspeicher, der die Daten laut Apple kurzzeitig hält und sie auch nicht an die Cloud weiterreicht.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann aber sowohl "Hey Siri" als auch Live Fotos in den iOS-Einstellungen deaktivieren. Ab Werk sind die Funktionen aktiv.
Quelle: Techcrunch

Super, Webcams lassen sich auch "deaktivieren", trotzdem hat jeder Zweite am Laptop einen Aufkleber drüber. So lange ein Eingabegerät nicht durch Kappen der Stromzufuhr stillgelegt werden kann traue ich der Lösung nicht über den Weg. Egal welcher Konzern seinen Namen auf das Gerät schreibt.
Und man kann die Funktion abschalten. Also kein Grund sich schon wieder darüber aufzuregen.
Es ist egal von welchem Smartphoneanbieter ich ein Gerät besitze oder welche App/Software man nutzt alle wollen mit unseren Daten verdienen ... Willkommen im 21 Jahrhundert!