Apple iPhone X: Produktionsausbeute wird nun immer besser
Die Produktion von wichtigen Komponenten für das neue iPhone X von Apple war als Grund für das spätere Erscheinen des Smartphones vermutet worden, doch nun soll die Ausbeute bei der Herstellung deutlich verbessert worden sein. Wie sich das auf die Verfügbarkeit des iPhone X auswirken wird, bleibt aber unklar.
Erst gestern hatten wir darüber berichtet, dass der Auftragshersteller Foxconn eine erste, kleine Anzahl des iPhone X ausgeliefert hat und inzwischen in der Lage sein soll, 400.000 Geräte pro Woche herzustellen. Digitimes meldet nun, dass die Ausbeute bei der Produktion wichtiger Komponenten für die 3D-Kamera bei den Zulieferern besser und stabiler geworden ist.
Die Liefermengen sollen daher ab dem nächsten Monat deutlich ansteigen. Noch vor Weihnachten und Neujahr soll dann ein Niveau erreicht werden, das den Anforderungen von Apple entspricht. Bei den weiteren Chips für das iPhone X hat es laut dem Bericht keine Verzögerungen oder Probleme gegeben und daher auch keine Verringerung der Liefermengen. Die Zulieferer aus diesem Bereich gehen von steigenden Bestellmengen im aktuellen Quartal aus und von einem langsamen Absinken im ersten Quartal 2018.
Trotzdem herrscht auf dem Markt Unsicherheit darüber, wie hoch die Nachfrage nach dem iPhone X tatsächlich sein wird. Ziemlich sicher sind sich die Quellen von Digitimes aber bei der Schätzung, dass die Liefermengen des iPhone X kaum ausreichen werden, die Nachfrage vor dem 1. Quartal 2018 zu befriedigen.
Die Vorbestellungen für das neue iPhone X starten am 27. Oktober 2017 und der Verkauf beginnt laut den bisherigen Plänen am 3. November. Analysten gehen davon aus, dass Apple bis zu 50 Millionen Vorbestellungen erhalten wird, aber bis Ende des Jahres maximal 35 Millionen Geräte ausliefern kann. Das würde zu den Informationen aus der Zulieferer-Branche passen.


