iPhone 5 und iOS 6: Australische Polizei warnt vor der Apple-Karten-App

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News Lars Craemer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Mit dem Release des iPhone 5 samt iOS 6 hat Apple am eigenen Leib festgestellt, dass eine Karten-App eine komplexe Sache ist. Im Zuge der Verbannung von Google Maps gab es viel Kritik an der Ersatzlösung von Apple. Derzeit scheinen noch immer nicht alle Fehler behoben zu sein, was nun die australische Polizei zu einer Warnung vor der Karten-App auf dem iPhone 5 veranlasst hat.

Ein Navigationssystem ist nur so gut wie die zu Grunde liegende Software - liegt auf der Hand. Dem normalen Anwender interessieren solche Details aber kaum, man geht schlichtweg davon aus, dass eine Navigationslösung grundsätzlich in der Lage ist, einen Reisenden ans Ziel zu führen. Schlechte Datensätze oder veraltete Karteninformationen führen aber mitunter zu einer falschen Routenführung. Was bei uns in Deutschland vielleicht in einem kleinen Umweg resultiert, kann in den Weiten Australiens zu lebensgefährlichen Situationen führen. Laut Berichten sind nämlich Touristen in Australien via iPhone-5-Navigation in einem Nationalpark gelandet, abgeschnitten von der Zivilisation, Handynetz und Tankstelle. Die zuständige Polizeidienststelle bestätigte die Informationen, nach denen mehrere Menschen im Nationalpark Murray-Sunset gestrandet sind und erst nach Stunden bei Temperaturen jenseits von 46 Grad Celsius und per Pedes wieder in die Zivilisation zurückgefunden haben.

Natürlich muss man sich an dieser Stelle fragen, wer sich ohne Trinkwasserreserven, echtes Kartenmaterial samt Kompass in ein unbewohntes Gebiet ohne Mobilfunknetz wagt und sich dabei nur auf ein kleines Smartphone verlässt, dessen Akkulaufzeit bauartbedingt nicht sehr hoch ist. Da diese mutigen Abenteurer jedoch anscheinend nicht aussterben, hat die australische Polizei nun vor der Verwendung des iPhone 5 samt iOS 6 als alleinige Navigationshilfe gewarnt. Und sein wir mal ehrlich, selbst Apple dürfte hier im Sinne des Nutzerschutzes den Standpunkt vertreten, dass solche Trips mit einem Minimum an Vorbereitung und Wissen über die lokalen Gegebenheiten angegangen werden sollte – iPhone-5-High-Tech hin oder her. Auf der anderen Seite muss sich Apple aber auch die Frage gefallen lassen, warum der Ort Mildura rund 70 Kilometer von seinem eigentlichen Standort entfernt mitten im Nationalpark liegt. Man mag den Teufel nicht an die Wand malen, doch Schlagzeilen wie "Smartphone-OS leitet Touristen in den Tod" wären ein PR-Desaster epischen Ausmaßes - ganz zu schweigen von der menschlichen Tragödie...

Hintergrund: iPhone 5
Das neue Apple-Smartphone iPhone 5 erschien am 21. September mit den bereits im Vorfeld von der Gerüchteküche vermuteten Features, darunter sind ein 4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.136 x 640 Pixeln bei einer Pixeldichte von 326 PPI und der A6-Prozessor, der die doppelte CPU- und GPU-Leistung des Vorgängers A5 bieten soll und in Benchmarks mit seinen nur zwei CPU-Kernen überzeugen kann. Weitere Informationen zum neuen Apple-Smartphone finden Sie in unserem iPhone-5-Test.

Quelle: vicpolicenews

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von boyka PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PC GAMER
        ist eigendlich nicht kommisch. wenn mann erstmal weis warum. bzw versteht
      • Von boyka PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PC GAMER
        ist eigendlich nicht kommisch. wenn mann erstmal weis warum. bzw versteht
      • Von fire2002de Software-Overclocker(in)
        akkurat bild Artikel, mal gelesen woher die Daten für den fail Trip stammen ? gz aber die Regierung würde ja nicht davor warnen xD herrlich!
      • Von PC GAMER Software-Overclocker(in)
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