Apple iPhone 5 im ersten PCGH-Test - Update: Browserbenchmarks, Akkuleistung und Testtabelle
PCGH testet das iPhone 5: Das iPhone 5 ist mittlerweile bei uns in der PCGH-Redaktion angekommen und wir haben uns bereits intensiv mit dem neuen Apple-Smartphone auseinandergesetzt. Unterm Strich können wir das iPhone 5 Apple-Fans uneingeschränkt empfehlen, allerdings gibt es mit dem iPhone 4S eine echte Preis-Leistungs-Alternative.
Update: Inzwischen konnten wir alle Tests abschließen. Nachfolgend finden sie alle Daten und gemessenen Werte zum iPhone 5. Bemerkenswert ist vor allem die Prozessorleistung des Dual-Core-SoCs: sowohl im Browsermark als auch im GLBenchmark erreicht das neue iPhone neue Bestwerte, die die Werte des Hauptkonkurrenten Galaxy S3 teilweise deutlich übertreffen. Im Akkutest erreicht es mit 11:15 Stunden einen sehr guten, wenn auch einen etwas niedrigeren Wert als das iPhone 4S.
| Smartphone | iPhone 5 |
|---|---|
| Hersteller (Bezugsquelle) | Apple |
| Preis (ohne Vertrag)/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 680,- /mangelhaft |
| Betriebssystem | iOS 6 |
| Herstellereigene Oberfläche | iOS-Standard |
| Display, CPU, Speicher | |
| Display: Größe, Auflösung | 4 Zoll, 1.136 x 640 (326 ppi) |
| Display-Helligkeit | 14 bis 401 Candela/m² |
| Prozessor | Dualcore, 1.020 MHz (Apple A6) |
| Integrierter Speicher/RAM | 16 GByte (12,5 GByte verfügbar)/1.024 MiByte |
| HDMI-Anschluss | Nein |
| Akku-Kapazität | 1.434 mAh |
| Slot für Speicherkarte | Nein |
| Slot für SIM-Karte | Nano-SIM |
| Bedienung | |
| Stabilität/Verarbeitungsqualität | Sehr gut/sehr gut |
| Größe (Höhe x Breite x Tiefe) | 12,3 x 5,9 x 0,76 cm |
| Gewicht | 112 Gramm |
| Touch-Präzision | Sehr gut |
| Display-Spiegelung | Mittel bis hoch |
| Display-Bildqualität | Sehr gut |
| Standard-Tastatur | Gut |
| Ergonomie | Sehr gut |
| Erreichbarkeit: Tasten | Problemlos |
| Erreichbarkeit: SIM-Karte & Akku | Akku nicht wechselbar |
| Kamera an Rückseite (Bildqualität) | 8 Megapixel (sehr gut) |
| ... mit Blitz? | Ja, 1 x LED |
| Kamera an Front (Bildqualität) | 1,2 Megapixel (gut) |
| Auslöseverzögerung | Weniger als 1 Sekunde |
| Videos aufnehmen (Bildqualität) | 1.920 x 1.080, 30 Fps (gut) |
| Kopfhörer (Qualität) | Mitgeliefert (hochwertig) Ear Pods |
| NFC | Nicht unterstützt |
| Unterstützte Datentransferstandards | Dual-Band WLAN n/UTMS/HSPA+/HDSPA/LTE |
| Leistung | |
| CPU-Leistung: Vellamo-Benchmark (nicht gewertet) | Nicht verfügbar |
| "Grafikleistung: GL Benchmark,; | |
| Test: Egypt Offscreen" | 16702 Frames (148 Fps) |
| Web-Leistung: Browsermark | 191.375 Punkte |
| Top-Spiele spielbar? | Ja, ja, ja, ja, ja, ja |
| Webseiten: durchschnittliche Ladezeiten mit Standardbrowser (pcgh.de, pcg.de, buffed.de, steampowered.com) | 5 Sekunden |
| Boot-Dauer | 18 Sekunden |
| Akkulaufzeit: Web-/Videotest | 11:16 Stunden |
| Wertung | 1,65 |
----------------
Brauche ich das neue iPhone 5? Für echte Fans des Apple-Smartphones stellt sich diese Frage gar nicht und die Bestellung ist schon längst bei Apple oder dem jeweiligen Mobilfunkanbieter angekommen. Android-Nutzer könnten durch das schicke Design oder die Akku-Laufzeit zur anderen Seite gelockt werden. Und Neueinsteiger sind schlichtweg überfordert, da diese neben iOS (iPhone 5), Android und Windows Phone auch noch zahlreiche Smartphone-Varianten zur Auswahl haben. Wir geben Ihnen mit diesem Test eine Hilfestellung bei der Kaufauswahl und können Frühbesteller beruhigen - mit dem Kauf des iPhone 5 hat man keinen Fehler begangen, auch wenn im Moment unter anderem die Maps-App von iOS 6 belächelt wird. Und die Android-Fans? Apple setzt durchaus einige Detail-Lösungen um, die auch Android gut zu Gesicht stehen würden, aber ein echtes Killer-Feature, welches einen Umstieg unausweichlich macht, gibt es nicht.
iPhone 5 - Chassis und Design
Das iPhone 5 ist mit 123,8 x 58,6 x 7,7 Millimeter rund 8,6 Millimeter länger als das iPhone 4S, dafür ist es aber auch 1,7 Millimeter flacher als der Vorgänger - die Breite ist bei beiden Geräten identisch. Apple hat es also beim iPhone 5 geschafft, trotz deutlich größerem 4-Zoll-Display ein kompakteres Gerät zu entwickeln. Weiteres Lob gebührt dem iPhone-Hersteller für das Gewicht, wog das iPhone 4S noch 140 Gramm, konnte man beim iPhone 5 das Gewicht auf 112 Gramm reduzieren. Wer jetzt denkt, dass dies auf Kosten der Stabilität geht, hat weit gefehlt. Vergleicht man das iPhone 5 beispielsweise mit dem Galaxy S3 oder einem anderen Gerät in "traditioneller" Bauweise fällt sofort auf, dass die Chassis in der Regel wesentlich anfälliger gegenüber Verwindungen sind, als es beim iPhone 5 der Fall ist. Dies liegt größtenteils an der Apple-Entscheidung, beim iPhone 5 ein Unibody-Chassis aus Aluminium zu verwenden. Beim iPhone 4S bestand zwar bereits der Rahmen aus Aluminium, allerdings waren auf beiden Seiten Glasflächen als Abdeckung vorhanden. Beim iPhone 5 bilden der Metallrahmen und der größte Teil der Rückseite eine Einheit. Dies erlaubt es Apple darüber hinaus auch, dünneres Material zu verwenden. Das Ergebnis ist eine Meisterleistung der Ingenieurs-Kunst, die ein leichteres und stabileres Smartphone hervorgebracht hat.
Die Kunststoff-Abdeckungen oben und unten auf der Rückseite sind übrigens nötig, da darunterliegende Antennen bei einem vollständigen Chassis aus Metall Probleme bei der Empfangs- und Sende-Qualität bekommen würden. Wie gewohnt befindet sich oben im Rahmen der Power-Schalter, der längliche Knopf ist gut positioniert und bietet ein sehr klar definiertes Feedback - die Wahl von Alu als Material steigert darüber hinaus den Qualitäts-Eindruck des Smartphones.- Auf der linken Seite liegt ein kleiner Kippschalter, mit dem man die Display-Sperre aktivieren kann oder in den Stumm-Modus wechselt. Auch hier ist die Ausarbeitung auf höchstem Niveau und ein deutlich fühlbares Einrasten informiert den Anwender über die Position des Schiebereglers. Die beiden Lautstärke-Knöpfe unterhalb des Schiebereglers sind ebenfalls aus Metall, eine Wippe wäre zwar bei der Bedienung intuitiver, aber an der Qualität der Knöpfe gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Auch das Feedback beim Tastendruck ist extrem exakt und definiert.
Unten im Rahmen das Smartphones hat Apple neben dem neuen Dock Connector (Lightning) nun auch den 3,5-Zoll-Klinkenstecker angebracht. Obwohl die zu Grunde liegende Technik angeblich noch auf USB 2.0 basiert, konnte Apple die Übertragungsleistung verbessern. Erste Messergebnisse zeigen rund 20 Prozent schnellere Datei-Transfers. Genaue Messungen stehen aber noch aus. Auf der rechten Seite des Smartphones sind keine weiteren Bauteile untergebracht. Die Vorderseite des iPhone 5 wird vom 4-Zoll-Display dominiert, mittig über dem Lautsprecher sitzt die neue FaceTime-Kamera mit 1,2 Megapixeln - erste Praxis-Tests zeigen eine deutlich verbesserte FaceTime-Qualität. Auf der Rückseite sitzt noch die 8-Megapixel-kamera samt LED-Blitz. Die Kamera basiert auf dem Modell des iPhone 4S, wurde aber in der Höhe reduziert, zusätzlich hat Apple das Schutzglas durch eine härtere Alternative ersetzt - so soll es noch weniger Kratzer auf der Schutzabdeckung geben.
Das Design des iPhone 5 ist für Fans eines klaren und funktionellen Industrie-Design ein echter Hingucker, aber auch technisch nicht ganz so versierte Anwender werden das iPhone 5 als schön empfinden. Unterm Strich ist es aber nach wie vor ein Gebrauchsgegenstand und selbst die "Plastikbomber" der Android-Konkurrenz sind nicht unbedingt unansehnlicher - Geschmackssache eben. Die Komponenten-Experten von iFixit haben dem Aufbau des iPhone 5 übrigens eine relativ gute Reparaturfreundlichkeit attestiert. Vor allem ein Display-Tausch kann zukünftig unkompliziert und in einem Drittel der Zeit erledigt werden.
Quelle: PC Games Hardware
iPhone 5 im PCGH-Test - die wichtigsten Fakten zum Apple-Smartphone (7)
iPhone 5: Die Hardware
Bei dem verbauten Prozessor zeigt sich Apple gleichermaßen fortschrittlich wie konservativ. Während die High-End-Droiden bereits auf Quad-Core-Prozessoren setzen, baut Apple noch auf das bewährte Dual-Core-Design. Wie üblich gibt sich Apple selbst ziemlich bedeckt. Gerüchten zufolge sollte der A6 bereits vollständig oder zumindest teilweise auf einem Cortex-A15-Design basieren, was sich inzwischen jedoch als unwahrscheinlich herausgestellt hat. Jedoch ist der A6 laut Anandtech auch kein richtiger Cortex-A9. Apple scheint also auf ein ARMv7-Eigententwicklung zu setzen. Bei der GPU spekulieren sie auf einen PowerVR SGX543MP3, also einen Kern mehr als beim iPhone 4S, einer weniger als beim neuen iPad. In den Benchmarks macht der A6 eine gute Figur, im GLBenchmark erreicht er mit 148 Fps einen neuen Spitzenwert. Dabei taktet der A6 eigentlich recht gemächlich mit 1,02 GHz. Auch weitere Benchmarks wie etwa der Geekbench bescheinigen dem iPhone 5 eine gute Leistung: Im Vergleich zum iPhone 4S halbiert sich das Ergebnis. Die Benchmarkergebnisse und seine Eigenschaft "nur" ein Doppelkernprozessor zu sein, lassen auf eine hohe Pro-Takt-Effizienz schließen. Dem Prozessor stehen ein GiByte Arbeitsspeicher zu Verfügung, der von Samsung gefertigt wird. Insgesamt bietet das neue iPhone eine gewohnt hohe Verarbeitungsqualität.
Der Akku bietet eine Kapazität von 1.434 mAh, was nur vernachlässigbar mehr als beim iPhone 4S ist. Dennoch verspricht Apple eine gesteigerte Laufzeit. Ob das der Wahrheit entspricht, werden wir in den nächsten Tagen überprüfen. Das iPhone 5 erscheint mit einem neuen, deutlich kleineren Connector mit dem Namen Lightning. Neben dem verringerten Platzverbrauch ist der einfache Anschluss der größte Vorteil des neuen Steckers. Am Gerät wirkt der neue Anschluss deutlich weniger dominant, als es noch beim Vorgänger der Fall war. Jedoch gibt es auch Nachteile: Erstmals ist altes iPhone-Zubehör mehr mit der neuesten Gerätegeneration kompatibel - dafür braucht es nun einen Adapter, der separat und für einen relativ hohen Preis erstanden werden muss. Der Verzicht auf einen Standard wie Micro-USB hat laut Experteneinschätzungen wohl mehrere Gründe: Einerseits könnte Apple nicht mehr für eine Zubehörlizensierung Geld verlangen und - noch wichtiger - Apple könnte durch eine Verweigerung der Lizensierung unliebsames Zubehör verhindern. Insgesamt macht das neue iPhone seitens der Hardware einen sehr guten ersten Eindruck, den wir in den kommenden Tagen durch weitere Benchmarks und Messungen vertiefen werden.
iPhone 5: Das Display
Das Display des iPhone 5 ist mit 4 Zoll Durchmesser nicht nur größer als bei allen vorherigen iPhone-Modellen, es bietet mit einer Auflösung von 1.136 x 640 Bildpunkten auch eine sehr hohe Pixeldichte von 326 ppi. Allerdings kommt beispielsweise mit dem Lumia 920 samt brandneuem Windows Phone 8 ein Smartphone mit einer Auflösung von 1280 x 768 Bildpunkten auf den Markt, die Pixeldichte dieses Modells liegt bei 332 ppi. Mit dem iPhone 5 hat Apple übrigens den leichten Farbstich des Displays entschärft, die Eindrücke der ersten Tester sind durchweg positiv. Das Bildformat beträgt 16:9, somit sind Multimedia-Inhalte im passenden Format nativ darstellbar.
Laut Apple strahlt das iPhone 5 mit einer Helligkeit von maximal 500 Candela, in unseren Tests sind wir auf einen Wert von 401 Candela gekommen. Bei maximaler Helligkeitseinstellung sind Inhalte auch bei direkter Beleuchtung noch gut lesbar. Apple verwendet vermutlich ein abgewandeltes IPS-Panel samt In-Cell-Technik, in unseren Tests konnte das Display mit sehr guten Einblickwinkeln überzeugen. Käufer müssen sich also keine Gedanken um die Bildschirm-Qualität machen, das iPhone-5-Display ist eines der besten Modelle auf dem Markt.
iPhone 5 - LTE
Das Thema LTE ist in Deutschland nicht so einfach, wie es aussieht. Der einfache Grund: Das iPhone 5 unterstützt nicht alle Frequenzbänder, sondern nur das mit 1.800 MHz. Und die Telekom bzw. T-Mobile nutzt genau dieses Frequenzband und nicht wie die anderen die beiden Alternativen mit 800 oder 2.600 MHz. Das heißt im Klartext: LTE mit bis zu 100 MBit/Sekunden kriegen nur Kunden, die das iPhone 5 bei der Telekom nutzen. Und natürlich auch nicht auf dem Land, sondern nur in bestimmten Großstädten, zumindest im Moment. LTE für das iPhone 5 mit bis zu 100 MBit/s kann bei allen Telekom-Tarifen optional für rund 10 Euro im Monat hinzu gebucht werden. Complete S und M verfügen über 600 MByte Datenvolumen, bei Complete Mobile gibt es 2 GByte und im L-Tarif sind es sogar 4 GByte. Angesichts des LTE-Limits müssen aber Praxistests zeigen, wie lange man wirklich mit der schnellen Datenrate im Internet unterwegs sein kann.
Das iPhone 5 ist in Deutschland das erste Apple-Gerät mit LTE-Unterstützung. Einen negativen Einfluss auf die Laufzeit des Smartphones, wie es bei manchen LTE-Geräten mit Android der Fall ist, bleibt dem Anwender beim iPhone 5 weitgehend erspart. In Kombination mit anderen Standard-Anwendungen und Daten-Optionen sowie Webseiten-Aufbau und Video-Widergabe hält das iPhone 5 nach ersten Berichten rund 11 Stunden durch - ein Wert, der durchaus beachtlich ist. Im iPhone 5 kommt im Detail der brandneue Qualcomm-Chip MDM9615 zum Einsatz, dieser kann neben LTE-Daten auch Gespräche übertragen - damit wäre theoretisch auch Facetime über LTE möglich.
iPhone 5 - Kamera
Die Kamera beim iPhone 5 ist in wesentlichen Details mit der Version des iPhone 4S identisch. Die 8-Megapixel-Kamera samt f/2.4-Linse liefert sehr gute Bilder und auch eine Panorama-Funktion ist endlich implementiert. Auch hier zieht man nach, da Android schon länger über so eine Funktion verfügt. Richtig interessant wird die Kamera-Qualität aber erst, wenn das Lumia 920 mit neuer Bildstabilisierung auf den Markt kommt - bis dahin kann man die Kamera des iPhone 5 zu den besten Modellen auf dem Markt zählen.
In der iPhone-5-Variante hat Apple allerdings die Auslösezeiten verbessert - das Smartphone benötigt unter einer Sekunde um ein Foto zu schießen. Auf der Vorderseite besitzt das iPhone 5 darüber hinaus eine verbesserte Kamera für Facetime, diese löst Inhalte jetzt 1,2 Megapixeln auf und liefert deutlich bessere Bilder als das iPhone 4S.
iPhone 5 - iOS 6
Mit dem iPhone 5 bringt Apple auch ein neues Major-Release des Smartphone-OS heraus. Die neue Version kann zwar nicht mit einem Killer-Feature glänzen, bringt aber dennoch eine Vielzahl an Neuerungen mit. Das wichtigste Update betrifft die Maps-Anwendung. Trat bis iOS 5 noch Google als Sponsor des Kartenmaterials auf hat sich Apple nun dafür entschieden, eine eigene Anwendung auf Basis des Kartenmaterials von Tom Tom anzubieten. Neben Google Maps ist nun auch Youtube nicht mehr Teil von iOS6. Bei der Kartenanwendung nutzt Apple dabei eine vektorbasierte Darstellung, sodass die Kartenkonturen beim Reinzoomen nicht an Schärfe verlieren. Desweiteren gibt es nun eine Turn-by-Turn-Navigation mit gesprochenen Anweisungen - ein Feature, bei dem Apple Google bisher hinterher hing. Mehr als Eyecandy gedacht ist der sogenannte Flyovermodus, bei man einige Städte und Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive bewundern kann. Wie man bereits an den News und Gerüchten im Internet erkennen kann, ist das aktuelle Nutzerfazit zu Apple Karten sehr durwachsen. Neben Fehlern, falsch platzierten oder schlicht fehlenden POIs sind auch die Ortung und das Kartenmaterial teilweise ziemlich ungenau. Ebenso scheint die Navigation teils abenteuerliche Routen vorzuschlagen. Apple verwies bereits auf das junge Alter des Dienstes und gelobte Besserung.
Mit iOS 5 wurde Twitter tief ins Betriebssystem integriert, nun folgt mit iOS6 die Integration von Facebook. Jedoch wurde auch nochmals die Twitter-Integration nochmals verfeinert. So zeigt die Kontaktdatenbank nun auch die Tweets der Freunde. Die eigenen Apps hat Apple überarbeitet. Sie sehen nun frischer aus und nutzen auch die zusätzliche Bildschirmfläche, die das iPhone 5 bietet. Bei Apps, die noch nicht für das neue Bildschirmformat fit sind, wird der zusätzliche Platz durch schwarze Balken gefüllt, so dass das Format der App erhalten bleibt. Der Browser bietet nun einen Vollbildmodus. Damit kann das Display nochmals besser ausgenutzt werden. Damit Apples neues Gadget den nächtlichen Schlummer nicht stört, kann es nun in einen vollständig lautlosen Ruhemodus. Das Gerät aktiviert dabei Mailbox, außerdem bleibt das Display bei eingehenden Nachrichten aus. Die Eingabe erfolgt über eine neue Tastatur, deren Tasten nun etwas enger beieinander liegen. Das Tippen geht damit nicht mehr so einfach wie früher vonstatten.
Weitere Verbesserungen betreffen die Telefonie-App. Diese wartet nun mit einer weißen Wählfläche auf, Anrufe beim Abweisen sofort mit einer vorgefertigten SMS beantwortet werden. Google rüstete dieses Feature bei Android mit der Version 4.1 nach. Ein anderes größeres Feature ist Passbook, eine Kundenkarten-Sammelapp, die es erlaubt, je nach Ort Barcodes im Lockscreen anzuzeigen, um damit zum Beispiel Tickets im Voraus zu buchen, und am Eingang dann durch das Vorzeigen des Barcodes eingelassen zu werden. Aufgrund der mangelnden Unterstützung ist die Einschätzung der Nützlichkeit des Features aber noch schwer. Mit iOS 6 hält ein erweitertes Rechtemanagement Einzug, mit dem Apps gewisse Zugangsberechtigungen wie auf Kontaktdaten und Ortungsdiensten gezielt entzogen werden kann. Vollständig ins Internet geladene Telefonbücher dürften damit der Vergangenheit angehören.
iPhone 5 - Erstes Fazit
Insgesamt ist Apples iOS 6 eine konsequente Weiterentwicklung des mobilen Betriebssystems. Große Neuerungen sucht man aber dennoch vergebens, einige Dienste wie etwa Maps funktionieren sogar schlechter, als es noch beim Vorgänger der Fall ist. An der Hardware des iPhone 5 gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, fast alle technischen Eckpunkte des iPhone 4S wurden übertroffen und neue Funktionen wie Facetime über Mobilfunk, LTE, ein 4-Zoll-Display oder Panorama-Bilder sind hinzugekommen. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis die meisten Apps in nativer Auflösung verfügbar sind, bis dahin muss man sich mit schwarzen Balken auf dem Display abfinden, damit die Apps auch auf dem neuen iPhone ohne Probleme laufen.
Wer sich jetzt ein iPhone zulegen will, kann bedenkenlos zugreifen. Gleiches gilt allerdings auch für das iPhone 4S, welches in den nächsten Wochen deutlich günstiger erhältlich sein dürfte. Nach wie vor gibt es auch im Android- und Windows-Phone-Lager Alternativen, die günstiger sind und einen ähnlichen Funktionsumfang bieten. Allerdings können wir erneut bestätigen: das neue iPhone (5) ist das beste iPhone der Welt.
Auch hätte ich lieber gerne ein Handy, wo der Akkudeckel samt Akku beim Sturz rausspringt, damit der Sturz leicht gedämpft wird, anstatt ein festes Unibody-Handy, wo man den Akku auch nichtmal entfernen kann. 
Ganz ehrlich, ich hätte lieber einen "Plastikbomber", als zwei kaputte Glasplatten oder abplatzendes Lack.
Der Post von Evolution auf Seite 1 sagt alles andere, daher wiederhole ich es jetzt nicht
PS: Sorry, dass ich jetzt den Thread ausgegraben habe, ist mir nicht aufgefallen.
Ich hoffe dir ist klar, dass ich kein Applejünger bin, mein vorheriger Post trieft doch geradezu vor Sarkasmus, wenigstens der erste Satz.
Geschickt ? Weswegen ? Weil ich es schaffe mein Handy in die Tasche zu stecken ohne das es mir runterfällt ?
PS: Nimms nicht persönlich, ist meistens nicht böse gemeint was ich so von mir gebe
Achja: Ich und ein Horizont bis zum Retinadisplay ? Ich habe ein HTC... immernoch.
Und wenn du dir meinen ersten Post hier durchliest, fällt dir auch auf, dass ich bei Produkten von Samsung gestichelt hab, und nicht generell bei Android Handys und dass ich Plastik ******* finde ist nun mal meine Meinung.
Gruß
Katamaranoid
Entschuldigt, fand es aber ganz witzig
Ich würde alles nicht so eng sehen, soll sich echt jeder kaufen was er will, ob man es versteht oder nicht kann man ja für sich behalten und einige Nerven sparen
Das typische Apple-Samsung Gelaber. Kauft die Smartphones die ihr wollt, ist jedem das seine. Man sollte schließlich nicht vergessen dass es um ein Spielzeug geht und nicht um lebenswichtige synthetische Herzklappen.
Man sieht ja wieder, wozu solch ein Thread führt. Geflame das die Welt nicht braucht.