Vor iPhone-17-Event: Geizhals attestiert geringeren Wertverlust bei iPhones
Kurz vor der Apple-Keynote hat Geizhals die Preisentwicklung aktueller Smartphones analysiert. Das Ergebnis: iPhones verlieren im Vergleich zu Modellen von Samsung und Google deutlich weniger an Wert.
Kurz vor der erwarteten Vorstellung des iPhone 17 sorgt eine Analyse von Geizhals für Gesprächsstoff. Das Preisvergleichsportal hat die Entwicklung aktueller Smartphone-Modelle seit ihrem Marktstart untersucht und dabei deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern festgestellt. Während sich iPhones vergleichsweise stabil zeigen, verlieren Geräte von Samsung und Google offenbar deutlich schneller an Wert.
Beim Blick auf die einzelnen Modelle ergibt sich ein klares Bild: Das iPhone 16 kam im Herbst 2024 mit 945 Euro auf den Markt und liegt inzwischen bei rund 700 Euro. Damit beträgt der Rückgang etwa 245 Euro beziehungsweise knapp 26 Prozent. Das iPhone 16 Pro startete bei 1.194 Euro und wird aktuell für etwa 1.020 Euro gelistet. Damit ergibt sich ein Minus von 14 Prozent. Am stabilsten zeigt sich das iPhone 16e. Es fiel seit der Markteinführung nur um 74 Euro auf 575 Euro, was einem Wertverlust von 11 Prozent entspricht.
Quelle: Geizhals
Die Preise für iPhones bleiben offenbar insgesamt stabiler.
Deutlich stärker sind die Abschläge bei Samsung. Das Galaxy S25 sank seit dem Frühjahr 2025 um fast 30 Prozent, das Ultra-Modell büßte sogar rund 381 Euro ein. Noch auffälliger ist die Entwicklung beim Galaxy S25 Edge: Der Startpreis von 1.228 Euro reduzierte sich bis Anfang September auf rund 639 Euro. Mit einem Minus von 48 Prozent markiert es den höchsten Wertverlust im gesamten Vergleich. Beobachter verweisen darauf, dass der neue Formfaktor mit ultradünnem Gehäuse und gebogenem Display den Preisverlauf zusätzlich beschleunigt haben könnte.
Auch Googles Pixel-Reihe zeigt ein schwaches Bild. Das Pixel 9 verlor seit Herbst 2024 knapp 40 Prozent seines Werts und ist aktuell für rund 548 Euro erhältlich. Selbst das Pixel 9 Pro, zum Start bei 1.099 Euro angesetzt, liegt inzwischen fast 20 Prozent darunter. Längere Update-Garantien und KI-Funktionen wie Gemini Nano konnten diese Entwicklung bislang nicht aufhalten.
Die Analyse verdeutlicht einmal mehr, dass sich iPhones im direkten Vergleich preisstabiler zeigen. Ob sich dieses Muster auch mit dem erwarteten iPhone 17 oder möglichen neuen Modellvarianten wie einem spekulierten iPhone 17 Air fortsetzt, bleibt abzuwarten. Mögliche Gründe für die Preisstabilität bei iPhones könnten unter anderem Apples kontrollierte Preispolitik sein, die verhindern kann, dass Modelle schnell verbilligt werden, sowie die hohe Nachfrage auf dem Gebrauchtmarkt, etwa durch langjährigen Software-Support, solide Verarbeitung und starke Markenwahrnehmung.
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Wer bitte verkauft sein Smartphone um sich das neue Modell zu kaufen?
Ich habe alte Flip-Phones die noch funktionieren
Bei denen kann man wenigstens den Akku rausnehmen, wenn man seine Ruhe haben möchte.
Welchen Grund hat es wohl, dass man das bei den (meisten) heutigen Smartphones nicht mehr kann?
Selbst uralte Gebrauchtware wird zu astronomischen Preisen gekauft, wo sich andere Neugeräte für einen Bruchteil kaufen.
Diese Leute stecken einfach in einer Bubble, unbelehrbar.
Es ist so, als müsse jeder unbedingt einen Porsche fahren, auch wenn vielen Menschen sogar ein Polo reichen würde.
Oder sich einen Enthusiasten-PC mit einer 5090 und Ryzen 9950X hinstellen, aber dann nur Casual games zocken. Versteht ihr, was ich meine?
Werden Leistung und Funktionen überhaupt auch mal abgerufen, oder beschränkt man sich nur auf das typische Metaversegedaddel?
Laut Studie sind 1/3 der Jugendlichen und Erwachsenen mit täglich 1-3 Stunden und am Wochenende noch mehr Zeit quasi bereits süchtig danach, und dafür reicht schließlich jedes billige Ding, professionelle Nutzung der Geräte sieht anders aus.
Vor allem die ganzen alten Geräte fallen auch irgendwann vom Nutzbarkeitsrollband hinten runter, auch bei Apple wird nicht bis in alle Ewigkeit von jedem Hersteller Updates und Unterstützung zugesichert.
Kauft sich eine Arbeitskollegin extra wieder ein 6er, weil sie vorher eines hatte, dass kaputt gegangen ist, zack sagt Meta, bald biste raus, schade aber auch.
Dafür noch viel Geld bezahlen zu wollen, halte ich für sinnbefreit, dann kann man besser für das Geld ein Android Neugerät holen und das locker 5 Jahre behalten.