iPhone 15 Pro: Fortschritt bei Akkulaufzeit und Haltbarkeit?

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iPhone 15 Pro: Fortschritt bei Akkulaufzeit und Haltbarkeit?
Quelle: Apple

In ersten Hands-on-Testberichten zeigt sich, ob das iPhone 15 Pro mit dem neuen Chip Apple A17 Pro eine bessere Akkulaufzeit als das iPhone 14 Pro besitzt. Zudem gibt es eine neue Option, die die Haltbarkeit des Akkus verbessern soll.

Für mindestens 1.200 Euro gibt es im iPhone 15 Pro einen ARM-Chipsatz, der sogar die PC-Spiele Resident Evil 8 Village und Assassin's Creed Mirage auf dem Smartphone ermöglicht. Der Apple A17 Pro wird bei TSMC im neuen 3-nm-Fertigungsverfahren produziert, das mehr Effizienz oder mehr Leistung verspricht. Doch bei ersten Hands-on-Testberichten zeigen sich keine Fortschritte bei der Akkulaufzeit - im Gegenteil. Laut Geekerwan streichen sowohl das iPhone 15 Pro als auch das größere Pro Max rund 40 Minuten früher die Segel als ihre Vorgänger. Hierbei wurde jedoch der Chipsatz stark gefordert.

iPhone 15: Ladung auf 80 Prozent begrenzen für längere Haltbarkeit

Exakt 40 Minuten länger als der Vorgänger konnte das iPhone 15 Pro dagegen im Test bei Tom's Guide durchhalten. Allerdings begrenzten die Tester beim Websurfen die Bildschirmhelligkeit auf nur 150 Candela, das iPhone kann maximal 2.000 Candela. Wie The Verge herausgefunden hat, gibt es zur besseren Haltbarkeit des Akkus eine neue Einstellung. So lässt sich die Akkuladung bei allen Modellen der Baureihe iPhone 15 auf 80 Prozent beschränken. Dadurch soll sich die Lebensdauer der Akkuzellen verlängern. Die Konkurrenz, etwa Samsung, bietet eine entsprechende Option namens "Akku schützen" schon länger an. Alternativ steht auch beim neuen iPhone 15 die Einstellung "Optimiertes Laden der Batterie" zur Wahl, bei der iOS versucht zu lernen, wann das Smartphone vom Stromnetz getrennt wird und erst kurz vor dem Abstecken die letzten 20 Prozent lädt. Für noch mehr Information listet iOS 17 nun auf, wie viele Ladezyklen der Akku bereits mitgemacht hat. Beim iPhone 14 hatte Apple angegeben, dass der verbaute Akku nach 500 Ladezyklen noch rund 80 Prozent seiner Kapazität aufweist. Das hatte zuletzt für Kritik gesorgt.

Jeder Ladezyklus setzt die Akkuzellen eines Lithium-Ionen-Akkus unter Stress. Je schneller, also mit mehr Watt, geladen wird, desto stressiger wird es für die Zellen. Mehr Stress bedeutet eine kürzere Lebensdauer. Im Idealfall lädt man moderne Geräte mit Lithium-Ionen-Akku nur bis 80 oder 85 Prozent auf, denn die letzten paar Prozent bis zur Vollladung stressen den Akku und dauern vergleichsweise lange. Schließlich müssen die einzelnen Ionen relativ lange nach einem freien Parkplatz im Akku suchen, sozusagen. Apple verbaut im iPhone 15 erstmals USB-C statt Lightning. Doch im mindestens 949 Euro teuren iPhone 15 gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den Pro-Modellen und den günstigeren Non-Pro-Versionen.

Ebenfalls lesenswert: iPhone 15 Pro: Doch kein schnelleres Aufladen?

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Sammlung zur Akkulaufzeit beim iPhone 15 Pro:

  • Das neue iPhone 15 Pro und Pro Max kommt mit dem Chipsatz Apple A17 Pro daher. Durch den neuen 3-nm-Fertigungsprozess kann wahlweise die Effizienz oder die Leistung gesteigert werden.
  • Laut ersten Testberichten gibt es jedoch im Vergleich zum Vorgänger iPhone 14 Pro keine großen Fortschritte bei der Akkulaufzeit. Unter Last hat das iPhone 15 Pro gar 40 Minuten weniger Akkulaufzeit.
  • Zur besseren Haltbarkeit offeriert Apple eine neue Option. Wer möchte, kann das Aufladen auf 80 Prozent begrenzen.

Quellen: Geekerwan, Tom's Guide, The Verge

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Hab bei meinen Samsung Galaxy S22 die Funktion bis 85% auch drin.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Hab bei meinen Samsung Galaxy S22 die Funktion bis 85% auch drin.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Incredible Alk
        Drittanbietertools.^^
        Du gehörst doch zur geheimen Akku Elite, die damals das Debakel des Galaxy Note 7 zu verantworten hatte. https://extreme.pcgamesha...
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von ich558
        Wie konntest du denn die Kapazität von dem alten Sony auslesen?
        Drittanbietertools.^^
      • Von ich558 Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        In dem Fall ists tatsächlich ziemlich egal (wobei wie gesagt es ist ja kein Mehraufwand). Ich nutze Handys aber wenn möglich sehr lange. Bei meinem alten Sony Compact war nach 5 Jahren der Akku iirc noch auf über 95% Restkapazität - das schaffste wenn du voll lädst ganz sicher nicht.

        Ist am Ende natürlich auch eine persönliche Einstellungssache, das kann ja jeder machen wie er will. Mein innerer Ingenieursmongo kriegt halt nervöses zittern wenn er weiß dass ein Akku bei 100% gequält ist obwohl es nicht nötig wäre
        Wie konntest du denn die Kapazität von dem alten Sony auslesen?

        Sicher ist es eine absolut persönliche Einstellungssache aber zB mir ist das völlig egal. Hier mein 13 Pro Max nach 1,5 Jahren und 233 Zyklen noch 96% mit "auf den Akku scheissen" Einstellung.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Incredible Alk
        Doch, bis an die Kotzgrenze. Kannst ja mit diversen Tools (droidinfo usw.) deine Akkuspannung auslesen - Lithiumakkus haben ne Ladeendspannung ("100%") von 4,35V. Lies mal aus, wie hoch die Spannung bei 100% ist.

        Ich weiß, dass die Spannung schwankt, hab aber noch nie drauf geachtet. Muss ich mal machen.
        Zitat von Incredible Alk
        Nur werden sie nicht ganz entladen (also 0 sind nicht 0 sondern 5-10 rum), denn bis zum brechen aufladen ist verschleißend aber nicht sofort zerstörend (wenn mans nicht übertreibt natürlich), aber tiefentladen ist ziemlich sofortiger Exitus... da wird mit Puffer vorher abgeschaltet.
        Ich hatte letztens ein Motorola Razr gefunden, in der Abstellkammer. also das Klapphandy. Das muss von 2008 oder so gewesen sein. Der erste Akku, lag jahrelang in der Ecke.
        Habs am PC angeschlossen (altes Micro USB Kabel), eingeschaltet und funktioniert.
        Hält auch die Kapazität, war also nicht sofort leer, als ich es abgestöpselt habe.
        Hätte der Akku aber nach so langer Zeit nicht im Eimer sein müssen. Ich glaube nicht, dass ich es mit vollem Akku weggelegt hatte.
        Zitat von Incredible Alk
        Handys sollen ja nicht ewig halten. Bei 2 Jahren Garantie kannste ruhig voll laden. Bei anderen geräten, beispielsweise Elektroautos wo der Akku 10 Jahre halten soll, machste das natürlich nicht...

        Beim Elektroauto begrenze ich die Ladekapazität auf 80%. Reicht völlig und der Ladevorgang wird beendet, wenn die 80% erreicht sind. Da muss ich nicht drauf achten und rauslaufen und abziehen.
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