iPhone 15 mit USB-C: Gewaltige Unterschiede zwischen Pro und Non-Pro
Mit dem iPhone 15 gibt es erstmals auch Apple-Smartphones mit USB-C statt dem eigenen Apple-Standard Lightning. Doch Kunden sollten vor dem Kauf wissen, dass es Unterschiede zwischen USB-C im iPhone 15 Pro (Max) und dem günstigeren iPhone 15 (Plus) gibt.
Neben Smartphones gilt die Pflicht für einen USB-C-Ladeanschluss ab dem Jahr 2024 auch für alle Tablets, E-Reader, PC-Mäuse, Tastaturen, Digitalkameras, Kopfhörer und Headsets, portable Lautsprecher, tragbare Navigationsgeräte und für Gaming-Handhelds. Apple setzt diese Richtlinie bereits in diesem Jahr um und zieht damit mit der Konkurrenz gleich. Doch im mindestens 949 Euro teuren iPhone 15 gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den Pro-Modellen und den günstigeren Non-Pro-Versionen.
iPhone 15 (Pro): USB-C ist nicht gleich USB-C
Seit dem Jahr 2012 setzt Apple bei allen iPhones auf den Lightning-Anschluss und kann dadurch spezifische Kabel verkaufen, die mindestens 25 Euro kosten. Durch die EU-Richtlinie wird diesem proprietären Port ein Riegel vorgeschoben und es muss ein USB-C-Standard genutzt werden, bei dem auch günstige Kabel genutzt werden können. USB-C ist zwar steckerseitig verdrehsicher, doch es gibt verschiedene Ausbaustufen, unter anderem bei der Geschwindigkeit. Im iPhone 15 und dem iPhone 15 Plus ist ein USB-C-Anschluss verbaut, der zum Laden geeignet ist, sowie Displayport offeriert. Für den Datentransfer steht jedoch nur das "alte" USB 2.0 mit 480 MBit/s Transfergeschwindigkeit parat.
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Eine andere Welt ist dagegen beim mindestens 1.200 Euro teuren iPhone 15 Pro und Pro Max anzutreffen. Nur bei diesen beiden Modellen ist ein USB-C-Port verbaut, der USB mit 10 GBit/s Datentransferrate erreicht - das ist in der Theorie 20 Mal so schnell, wie Apple selbst zugibt. Früher wurde dieser Standard USB 3.2 Gen 2 oder USB 3.1 genannt, mittlerweile nennt er sich USB 10 GBit/s. Mit diesem Anschluss ist es möglich, 4K-Videos mit 60 Fps auf einer portablen SSD aufzuzeichnen, wie Apple mitteilt. Entsprechende tragbare Speicher, die mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, gibt es bereits für unter 100 Euro bei Amazon zu kaufen. Um die volle Geschwindigkeit nutzen zu können, müssen sich jedoch auch Käufer eines iPhone 15 Pro ein separates USB-C-Kabel kaufen, denn mitgeliefert wird nur ein "USB-2.0"-Kabel. Die Vorbestellungen für alle neuen iPhones beginnt am 15. September, die Auslieferung startet zum Marktstart am 22. September. In modernen Laptops und PCs gibt es bereits USB-C mit USB 20, also 20 Gbit/s, oder seit dem Jahr 2020 USB 40 Gbit/s.
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Sammlung zum iPhone 15 mit USB-C und den Unterschieden:
- Apple verbaut in allen Modellen der Baureihe iPhone 15 erstmals USB-C statt den proprietären Lightning-Anschluss.
- Beim ab 949 Euro kostenden iPhone 15 wird jedoch nur ein USB-C-Port mit USB 2.0 verbaut, sodass Daten lediglich mit 480 MBit/s übertragen werden.
- Schnelle Datenübertragung mit 10 GBit/s und USB 3.1 offerieren nur das iPhone 15 Pro und Pro Max. So lässt sich an diesen beiden Smartphones etwa ein 4K-Video auf einer portablen SSD aufzeichnen.
- Zu beachten ist jedoch, dass Käufer eines iPhone 15 Pro sich ein extra USB-C-Kabel kaufen müssen, denn im Lieferumfang des 1.200 Euro teuren Smartphones befindet nur ein USB-2.0-Kabel.
Quelle: Apple


Klar denken sich einige wozu? Ich brauche das nicht, aber da unterscheidet es eben zwischen den wirklichen Pro Nutzern für die ursprünglich so ein Gerät gedacht sein sollte und die die es als Statussymbol sehen ein iPhone besitzen zu wollen das cooler klingt wegen dem Pro.
Denn sind wir mal ehrlich, ein Großteil der (Pro) Käufer knipst auch nur im Auto Modus Fotos und Videos oder scrollt durch Insta. Die erkennen wahrscheinlich selber den Unterschied nicht ob das Bild von einem Pro oder non Pro Iphone geschossen wurde geschweige denn aus welchem Jahr das iPhone stammt.
Euch interessiert nicht das wirkliche Innenleben und die Möglichkeiten, Hauptsache besser als andere. Aber es gibt ja immer noch einen Grund warum so ein Pro existiert und es soll eben auch (pro)fessionelle Nutzer ansprechen, diese werden sich noch über die nur 128GB Basis Version beschweren.
Wenn du in pro Res raw aufnimmst, dann ist der Speicher in wenigen Minuten voll und das dann mit >20 Jahre alten lahmen Geschwindigkeiten auf den Mac oder PC zu bekommen zum weiter bearbeiten ist einfach nicht zeitgemäß.
Apple hat ein hervorragendes Zusammenspiel mit Soft und Hardware, katapultiert sich aber mit sowas selbst ins aus. Weil das Preis Leistungsverhältnis nicht zum technisch möglichen Standard passte.
Es werden schon ein paar Jahre Kinofilme mit dem iPhone gedreht aber jetzt 2023 hat man endlich die Möglichkeit nicht schon nach 5 Minuten abzubrechen um das Drehmaterial 2h über den Datentransferbalken zu beobachten bzw sogar ne Festplatte kann man jetzt dran packen. Und kann sich den Aufpreis zur 1TB Version sparen.
Naja jedenfalls hab ich vorher nach nem Apple fold gesucht und da ist auch nichts in Sicht.
Für mich spielt der Anschluss keine Rolle, auf Grund meines Profils wundert es mich sehr, dass einige doch große Datenmengen scheinbar noch über Kabel übertragen, stimmt soweit. Sehe hier auch relativ klar, dass selbst ein NonPro ein High End Smartphone ist und Dinge wie 120Hz und USB 3.x in dieser Klasse mittlerweile Standard sein müssen!