Apple iPhone 12 und 12 Pro im ersten Hands-on-Test

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Mit Keramik-Vorderseite, 5G-Unterstützung und verbesserter Kamera will Apple die Kunden vom neuen iPhone 12 überzeugen. Klappt das auch? Im Hands-on-Test haben Medienkollegen einen Blick aufs neue Apple-Smartphone geworfen.

Schon seit ein paar Tagen können Interessenten das neue iPhone 12 und das iPhone 12 Pro vorbestellen. Das herkömmliche Modell startet bei rund 880 Euro, das iPhone 12 Pro dagegen kostet ab 1.120 Euro. In einem Hands-on-Test vom Magazin Heise zeigt sich, welchen Ersteindruck die beiden neuen Apple-Smartphones machen. Im Vergleich zum iPhone 11 fällt das iPhone 12 bei gleicher Bildschirmdiagonale kleiner und dünner aus. Der Rahmen besteht beim iPhone 12 aus Aluminium, beim Pro-Modell hingegen aus Edelstahl. Die Vorderseite wird aus transparenter Keramik geschützt, die Rückseiten sind aus Glas und weisen jeweils einen Kamerabuckel auf, der die Smartphones auf dem Tisch kippeln lässt.

Drahtloses Laden mit Magsafe Charger mit 15 Watt möglich

In Verbindung mit einem speziell von Apple zertifizierten Magsafe Charger können alle neuen Modellversionen des iPhone 12 drahtlos mit 15 Watt aufladen lassen, an herkömmlichen Qi-Ladestationen hingegen können die neuen iPhones nur mit maximal 7,5 Watt geladen werden. Mit Hüllen fürs Smartphone soll das drahtlose Laden auch funktionieren, insofern auf der Rückseite kein Metall verbaut wurde. Die Magnete beim Magsafe Charger sind schwach ausgelegt, sodass man das iPhone immer in Position ziehen muss auf der Ladestation. Die korrekte Positionierung auf dem drahtlosen Ladegerät ist wichtig, um überhaupt laden zu können. Eine eingeblendete Grafik informiert, wenn der Ladevorgang gestartet werden konnte.

Bildergalerie

5G verbraucht sehr viel Akkuleistung, sodass die neuen iPhones automatisch so schnell wie möglich in den 4G/LTE-Modus umschalten, um eine höhere Akkulaufzeit gewähren zu können. Falls man eine Nano-SIM-Karte und eine softwareseitige eSIM gleichzeitig aktiviert hat, ist das iPhone 12 immer im LTE-Netz aktiv und kann kein 5G, mit einem künftigen Update möchte Apple dieses Verhalten abstellen. Die Hauptkamera mit Weitwinkel hat nun ein Objektiv mit sieben statt sechs Linsen sowie einer neuen Blende. So sollen bessere Fotos bei wenig Licht ermöglicht werden.

Kamera - Was bringt der LiDAR-Sensor des iPhone 12 Pro?

In der zweiten Linse mit Ultraweitwinkel gibt es eine automatische Linsenfehlerkorrektur sowie einen Nachtmodus und Deep Fusion, wobei hierbei der integrierte Chipsatz des Smartphones mittels Algorithmus aus mehreren Bildern mit verschiedener Belichtungszeit ein einzelnes Foto errechnet und dann auf dem Bildschirm darstellt. Exklusiv dem iPhone 12 Pro und dem kommenden größeren Pro Max vorbehalten ist der LiDAR-Scanner.

So soll es über die Laufzeit von Laserlicht möglich sein, Entfernung mit der Kameralinse zu messen. Im Hands-on-Test zeigt sich, dass die Funktion zu ungenau für präzise Messungen etwa von Gerätegrößen ist, da es nicht möglich ist, exakte Messpunkte zu definieren. Vielmehr eignet sich der LiDAR-Sensor für Augmented-Reality-Apps wie Pokémon Go. Zudem ist nur das iPhone 12 Pro in der Lage, 4K-Videos mit 60 Fps aufzunehmen, das normale iPhone 12 hingegen kann nur UHD-Videos mit 30 Fps aufzeichnen. Dolby Vision mit 10-Bit-HDR schaltet sich automatisch aus, wenn man in UHD Videos aufnimmt.

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Ebenfalls lesenswert: Apple iPhone 12: Kein Netzteil und keine Kopfhörer im Lieferumfang - Das ist der Grund

Sammlung zum Hands-on-Test zum iPhone 12 und iPhone 12 Pro:

  • Im ersten Hands-on zum iPhone 12 und iPhone 12 Pro zeigt sich, dass das 5G-Modul viel Strom braucht. Folglich schalten die neuen Apple-Smartphones so schnell wie möglich zurück auf 4G, um nicht zu viel Akkulaufzeit zu verschenken.
  • In Verbindung mit einem speziell von Apple zertifizierten Magsafe Charger können alle neuen Modellversionen des iPhone 12 drahtlos mit 15 Watt aufladen lassen, an herkömmlichen Qi-Ladestationen laden die iPhones nur halb so schnell.
  • Der LiDAR-Scanner des iPhone 12 Pro taugt nicht für genaue Messungen, sondern eher für Augmented-Reality-Apps wie etwa Pokémon Go.
  • Sowohl das iPhone 12, als auch das iPhone 12 Pro können ab sofort vorbestellt werden. Die Preise starten bei rund 880 Euro.

Quellen: Heise, Apple (1), Apple (2)

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kosi PC-Selbstbauer(in)
        Mensch, das liest sich ja fast objektiv...immer zu betonen, was es alles nicht kann oder nicht immer...wie z.B. Dolby Vison, anstatt da mal anzumerken, dass es eher noch kein anderes Handy mit einem solchen Modus gibt und das als positiv herauszuarbeiten.
      • Von Kosi PC-Selbstbauer(in)
        Mensch, das liest sich ja fast objektiv...immer zu betonen, was es alles nicht kann oder nicht immer...wie z.B. Dolby Vison, anstatt da mal anzumerken, dass es eher noch kein anderes Handy mit einem solchen Modus gibt und das als positiv herauszuarbeiten.
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