Tim Cook über iPhone Xs (Plus): Ratenzahlung rechtfertigt die hohen Preise
Apple-Chef Tim Cook hat in einem Interview über die hohen Preise der neuen iPhone-Generation gesprochen. Laut ihm würden die meisten Nutzer ihr Smartphone ohnehin in Raten abbezahlen, beispielsweise für einen US-Dollar pro Tag. Darüber hinaus gab es viel Marketing: Apple sei so nur in den USA möglich gewesen und soll in den kommenden fünf Jahren dort stark investieren.
Wir berichteten bereits, dass Apple mit den neu vorgestellten iPhones das Angebot des Unternehmens teurer macht: Das günstigste Modell fällt weg und das iPhone Xs Max ist mit einem Preis von bis zu 1.649 Euro das bislang teuerste Smartphone des Unternehmens. In der Nachrichtensendung Good Morning America wurde Tim Cook, CEO von Apple, unter anderem auch nach den hohen Preisen gefragt.
Ratenzahlung macht teure Preise möglich
Cook rechtfertigt den Preis damit, dass die meisten Käufer ihr Smartphone in Raten abbezahlen würden. Für monatlich 30 US-Dollar würde man so ein Gerät erhalten, das viele früher verwendete Geräte ersetzt. Digitalkameras, Videokameras, MP3-Player und Videospieler werden genannt. Wenig verwunderlich erwähnt er nicht, dass man mit 30 US-Dollar pro Monat gute drei Jahre Raten abbezahlen müsste, um den günstigsten Preis eines iPhone Xs Max zu erreichen - noch ohne eventuelle Aufschläge für die lange Laufzeit der Abzahlung und den Mobilfunkvertrag.
Darüber hinaus gibt er an, dass Apple die besten Produkte bauen wolle, und nicht die, die am häufigsten verkauft werden. Das soll wohl den hohen Preis rechtfertigen; doch so recht vereinbar dürfte dieser mit seiner kürzliche Aussage, dass Apple alle Nutzer bedienen möchte, trotzdem nicht sein.
Passend zum Thema: iPhone Xs: Analysten gähnen wegen der Hardware, bejubeln aber die hohen Preise
Außerdem bekräftigt er im Interview erneut, dass er dem Handelskrieg zwischen den USA und China optimistisch gegenüber stehe. Dass einige Apple-Produkte von diesem ausgenommen sein sollen, wundert ihn indes nicht sehr, da die Produkte zwar in China gebaut, aber in den USA entwickelt werden. Cook sieht Apple als Unternehmen, das nur in den USA hätte entstehen können, und das für das Land wichtig sei: Zwei Millionen Arbeitsplätze seien dort angeblich durch Apple entstanden, und in den kommenden fünf Jahren möchte das Unternehmen 350 Milliarden US-Dollar in die USA investieren.

Zumindest kam von Starbucks noch keine Ankündigung "Das Getränk kann ruhig so teuer sein, der Gast zahlt ja schließlich auf Raten".
Warum ist Starbucks so erfolgreich? Es geht nur um "Image", gar ausklammern ungewünschter Klientel. Ist bei Apple auch schon seit Jahren so.
Alle anderen Argumente sind komplett haltlos. Gibt eigentlich gar keinen Anlass mehr für lange "Diskussionen".
Die Menschheit, ey.
Das stimmt, wobei die Frage ist auf was man hinaus will dabei.
Auch ist fraglich, ob die Titan V eine gute Vergleichsbasis bietet... Ich neige eher dazu die V als "Machbarkeitsstudie" einzuordnen, einerseits Technikbasiert (HBM, Chipdesign u. Größe), und Preisbasiert (wie viel Gesamtumsatz macht diese Preisregion). Wobei früher gabs ja auch die Titan Z, die auch ungefähr das gleiche gekostet hat.
Ist halt die Frage was Sinn macht zu vergleichen. Ich neige dazu immer die direkten Vorgänger zu Vergleichen (also 1080Ti).
Um es auf den Topic zurückzuführen zu versuchen: Irgend ein Gold/Diamantbestücktes Handy wird auch teurer sein als das hier vorgestellte neue Iphone.
Conclusio: Irgend was teures wirst immer finden was in irgend einer weise schlechter ist. Nur: Stimmt die Vergleichsbasis? Was will man eigentlich vergleichen?
Wenn die Tatsache dir ausreicht dass das neue Produkt günstiger und in wenigen Eigenschaften besser ist, dann okay, kann man machen.
Ist aber eigentlich eine gute Taktik für Hersteller: Man stellt einfach ein Sündteures Produkt her mit +300% Kaufpreis, damit man ziemlich lang die Preise der nachfolgenden Produkte anheben kann, weil man immer darauf verweisen kann: Was wollt ihr denn? ist ja noch immer günstiger als unser Gucci/Deutsche&Albaner Modell
Und ganz ehrlich: wenn ich so eine tolle Kundenbasis habe, die meine Produkte trotzdem wie warme Semmeln kaufen und diese Taktik gutheißen und auch verteidigen, würde ich das genau so machen.
1.500 Euro für ein Smartphone hören sich nach so einem Kostenvoranschlag dann gar nicht mehr teuer an
Bei den Mercedes noch nie. Seit 20 Jahren nicht. Abgesehen davon kann man in der Werkstatt des Vertrauens nachfragen, ob und inwiefern gewisse Fahrzeuge Fehleranfällig sind (etwa die Steuerkette beim S400CDI), dann vermeidet man das Auto entweder, oder man lässt alles vor dem Kauf nochmal auf den neusten Stand bringen. Das ist dank Firmenautos ja einfach möglich.
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Passend dazu aus der Turing Präsi
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