iPhone 8 und iPhone X vor Release: A11-SoC mit 2+4 CPU-Kernen - technische Daten
Technische Daten vor Release: Der Leak von iOS 11 ist auch kurz vor der offiziellen Vorstellung des iPhone 8 oder iPhone X ein Quell vieler neuer Details. Auch zum neuen SoC A11 wurden Hinweise gefunden. Der Chip besitzt laut iOS-Entwicklern sechs CPU-Kerne, davon zwei schnelle "Monsoon"-Kerne und vier stromsparende "Mistral"-Cores.
Schon der A10X im aktuellen iPad Pro ist ein Chip mit sechs CPU-Kernen, sodass es keine große Überraschung sein dürfte, dass auch der A11 laut dem geleakten Goldmaster von iOS 11 sechs Kerne besitzt. Allerdings teilt der A10X seine Kerne in 2 x 3 Cores auf, von denen jeweils die Hälfte besonders leistungsfähig beziehungsweise energieeffizient sind.
Der neue A11 im iPhone 8 oder iPhone X soll laut den Informationen von iOS-Entwicklern bei Twitter aber anders aufgebaut sein, wie aus dem geleakten iOS 11 hervorgeht. Für die hohe Leistung sind demnach zwei Cores mit dem Codenamen "Monsoon" zuständig, während gleich vier "Mistral"-Kerne besonders stromsparend arbeiten sollen. Die Kerne sollen allerdings vollkommen unabhängig voneinander ansprechbar sein, sodass wohl auch alle sechs Kerne gleichzeitig arbeiten und so vor allem bei Benchmarks extrem hohe Ergebnisse erreichen können. In der Praxis dürfte das meistens weniger Sinn ergeben.
Der Goldmaster von iOS 11 hat nur wenige Tage vor der morgen stattfindenden Apple -Veranstaltung im Steve-Jobs-Theater schon sehr viele Details preisgegeben. So wird Apple wohl ein iPhone 8 und ein iPhone 8s vorstellen, während das bisher allgemein iPhone 8 genannte Modell eher als iPhone X veröffentlicht wird. Das iPhone X soll neben dem neuen A11 ein 5,8 Zoll großes OLED-Display bieten, kabellos aufladbar sein und den bisherigen Fingerabdruck-Scanner Touch ID durch eine biometrische Gesichtserkennung namens Face ID ersetzen.
Weitere erwartete Features sind Kameras mit Tele- und Weitwinkel-Objektiv, 4K-Videos mit 60 Fps und laut den Leaks sogar sogenannte Animoji, die aus Aufnahmen des Gesichts des Nutzers eigene animierte Emoji erstellen kann - angeblich sogar mit der eigenen Stimme.

Das kleinste Modell soll ja auch ein Hardwareupgrade bekommen.